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Blutportale [Gebundene Ausgabe]


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 665 Seiten
  • Verlag: Weltbild Verlag; Auflage: genehmigte Lizenzausgabe (2010)
  • ASIN: B003ZO0SSM
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (63 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 815.108 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Markus Heitz
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38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spannung pur! 29. November 2008
Von Druss TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Mit "Blutportale" liefert Vielschreiber Heitz nun seinen nächsten Kracher ab. Auf 665 Seiten stellt er sein herausragendes Talent für kurzweilige Spannungsliteratur vor fantastischem Hintergrund unter Beweis.

Diesmal geht es um einen jahrtausendealten Dämon und eine alte Tür, die besser veschlossen bleiben sollte, es aber natürlich nicht bleibt.
Auch wenn diese Grundidee der "Büchse der Pandora" nicht völlig neu ist, muß man Heitz zugestehen, daß er den Mut hat, ständig neue Wege zu beschreiten.

Die Handlung startet schon im Prolog fulminant und, wie der Titel vermuten läßt, recht blutig. Der rote Saft fließt im Verlauf des Buches geradezu Hektoliterweise. Da Heitz auch nicht mit Details spart, ist "Blutportale" auch nichts für zarte Gemüter und schon garnichts für Jugendliche. Überhaupt hat der Autor einen weiteren Schritt von der Fantasy in das Horrorlager getan (wobei die Grenzen durchaus fließend sind). Teilweise erinnert der Roman an die "Splatter"-Bewegung der Horrorliteratur der 80er Jahre (wie z.B. Clive Barkers "Bücher des Blutes").
Die Handlung wird rasant vorangetrieben und die Schilderung der Actionszenen ist einfach berauschend. Man wird schnell in den Bann der Story gezogen, so daß der vielgebrauchte Begriff "Pageturner" hier wirklich zutrifft.

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Heitz entwickelt, wie auch schon in anderen Romanen, einen latenten Hang zur Unglaubwürdigkeit. Dieses mag gerade in der fantastischen Literatur zunächst unwichtig erscheinen, zieht sich aber wie ein fader Beigeschmack durch das ganze Buch.
So zeichnet der Autor beispielsweise ein Bild seiner Protagonistin Saskia als herausragende Fechterin, die nur deshalb nicht an den Olympischen Spielen teilgenommen hat, weil sie das Gefühl hatte, es wäre nicht das Richtige für sie. Oder der supergeheime Geheimclub der Duellanten, in dem niemand jemanden kennt, der aber Chroniken mit den Namen der Mitglieder führt. Weniger wäre stellenweise mehr gewesen.

Fazit: Der Roman ist sicher kein Klassiker des Genres, aber ein ein schönes Stück Spannungsliteratur. Wer Horror und Fantastik mag, wird bestens bedient. Für Fans ohnehin ein klarer Pflichtkauf.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Julia
Format:Taschenbuch
'Blutportale' von Markus Heitz ist die Geschichte von Saskia, Will und Justine, die versuchen die Welt vor dem gefürchteten Dämon Belua zu bewahren.

Saskia ist eine hervorragende Fechterin. Als sie gegen den seit 30 Jahren ungeschlagenen Maître antritt, ist sie chancenlos. Während des Duells fügt er ihr seltsame Verletzungen zu, die ungeahnte Fähigkeiten in ihr frei setzen. Doch Saskia kann mit ihrer Gabe nicht umgehen, was ungeahnte Folgen hat'

'Blutportale' macht seinem Namen alle Ehre ' es fließt Blut, sehr viel Blut.
Schon auf den ersten Seiten wird der Leser schockiert. Blutlachen, abgeschlagene Köpfe und andere abgetrennte Körperteile hunderter Personen lassen nicht nur der Protagonistin übel werden. Wer denkt, dass er nach dieser Szene das schlimmste überstanden hat, der irrt. Immer wieder werden Menschen vorsätzlich oder ausversehen getötet, gefoltert oder verletzt. Teilweise wird es sehr unappetitlich, denn abgebissene Gliedmaßen, eitrige Sekrete oder das teilweise Abziehen der Haut (noch)lebender Menschen kommen hin und wieder vor. Zudem wirkt all dies als handele es sich bei den zahlreichen Opfern um Kollateralschäden. Das Buch ist absolut nichts für Zartbesaitete.
Wer mit solchen Szenen jedoch keine Probleme und einen gesunden Magen hat, der bekommt eine interessante Geschichte geboten.
Heitz erzählte auf eine dichte, schnelle Art und Weise. Ein Ereignis jagt das nächste, so dass weder die Figuren noch der Leser zur Ruhe kommt. Die Geschichte nimmt oft unerwartete Wendungen und immer wieder tauchen neue Personen und Wesen auf. Man kann den Eindruck gewinnen, dass mehr Wer Wesen, Vampire und Welten Wanderer auf der Erde leben als Menschen. Das mag für Einsteiger ins Fantasygenre eher gewöhnungsbedürftig sein, doch für den geübten Leser kein Hindernis.
Besonders interessant und abwechslungsreich sind Wills Reisen in die Vergangenheit. Sie geben der Geschichte einen historischen Anklag und kommen meist unerwartet. Somit lösen sie die Aufmerksamkeit des Lesers von der problematischen Gegenwart und entführen ihn in eine uns unbekannte Welt. Das alte Venedig wird durch die realistischen Beschreibungen für den Leser lebendig und schockiert und fasziniert gleichermaßen.
Mit den Charakteren konnte ich mich in dieser Geschichte kaum identifizieren. Saskia ist ein hervorragende Fechterin und Köchin, Will ein indisch stämmiger, sehr gläubiger Florist und Justin ist gelinde gesagt etwas anders :). Doch gerade Justin brachte mich durch ihre unkonventionelle Art oft zum Lachen.

Alles in allem schreckte mich das Buch durch die Brutalität immer wieder ab, doch der Ereignisreichtum und Justines lockere Art überzeugten mich zum weiterlesen.

Zur Ausgabe:
Die Taschenbuchausgabe enthält ein neunseitiges Interview mit Markus Heitz, so wie eine siebenseitige, gestrichene Szene. Der Autor wirkt sehr sympathisch und auch die Szene ist interessant zu lesen.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Florian Hilleberg TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Das Leben von Will Gul dreht sich um einhundertachtzig Grad als eines Tages eine Frau in seinem Blumenladen erscheint, und ihm eine unerhört hohe Summe bietet, wenn er seinen Vermieter und Arbeitgeber dazu überredet, die Villa, in der Will lebt zu verkaufen. Als sich der indische Blumenhändler weigert, schickt die Anwältin eine Schar skrupelloser Schläger, von denen sich Will allerdings nicht einschüchtern lässt. Doch an dem Abend, an dem Will eine große Party in der Villa feiert kommt es zur Katastrophe. Die geheimnisvolle Tür, die es in dem Anwesen gibt, und von der Will bis dato nichts wusste, wird durch unheilvolle Einflüsse geöffnet und das Wesen, das daraus hervorbricht richtet ein Massaker unter den Gästen an. Nur Will und die hübsche Köchin Saskia überleben das Inferno. Saskia steht vollkommen unter Schock und begreift erst viel später, dass nur durch ihre Anwesenheit das Blutportal geöffnet werden konnte, denn die leidenschaftliche Fechterin wurde erst vor kurzem bei einem Duell mit dem geheimnisvollen Maitre, mit merkwürdigen Symbolen gezeichnet, die eine ungeahnte Kraft in der jungen Frau weckten. Als das gegenseitige Misstrauen abebbt, sehen die beiden ungleichen Menschen ein, dass sie nur gemeinsam den Verfolgern entgehen können, die scheinbar mit dunklen Mächten paktieren. Das Blatt wendet sich zu ihren Gunsten, als sie Hilfe von einer unerwarteten Seite erhalten'

Markus Heitz' vierter Ausflug in die Gefilde der düsteren Phantastik ist nicht minder tempo- und actionreich wie der Werwolf-Zweiteiler 'Ritus' und 'Sanctum' oder der Vampirroman 'Kinder des Judas'. In 'Blutportale' verlässt der Autor nun das Areal klassischer Gruselmonster und konfrontiert seine Leser und Protagonisten mit der ganzen Palette des Übernatürlichen. Dämonen, Vampire, Wandelwesen und nicht zuletzt Zeitreisen erwecken bisweilen den Eindruck einen John-Sinclair-Roman der Superlative in Händen zu halten, nur mit dem Unterschied, dass Markus Heitz einen viel rasanteren Stil offenbart und eine härtere Gangart an den Tag legt, was Brutalität und Sex angeht. Bei letzterem hält er sich in Punkto Quantität erstaunlich zurück und verblüfft den Leser durch eine ausgefeilte Handlung und Actionsequenzen, wie sie jedem Hollywood-Actionfilm gut zu Gesicht stünden. Heitz besitzt einen sehr prägnanten, visuellen Stil, der jedem Kino-Fan ein Leuchten in die Augen zaubern dürfte. Allerdings leidet darunter auch die Atmosphäre des Romans, denn allein durch Action, flotte Sprüche und blutige Gewalt kann man 666 Seiten nicht zufriedenstellend füllen, ohne dass Längen auftreten. In Anbetracht der Thematik ist die Seitenzahl sicherlich kein Zufall und ein netter Gag am Rande. Auch die Charaktere wirken oft oberflächlich und trivial, was allein schon durch die stereotype Attraktivität kundgetan wird. Bei Markus Heitz gibt es kaum 'normale' Menschen mit Schwächen und Fehlern, höchstens bei den Opfern oder den Bösewichten, und dieser Umstand schafft eine innere Distanz zum Leser, die den Spaß an der Lektüre ein wenig trübt. Selbst der zunächst bieder wirkende Will Gul entpuppt sich in Stresssituationen als kompromissloser Kämpfer. Der geheimnisvolle Maitre, der sich schnell als übernatürliches Wesen outet, besitzt allein durch seine Präsenz eine sonderbare Anziehungskraft und Attraktivität, und erfüllt damit sämtliche Klischees, die Teufeln und Dämonen in bestimmten Kreisen düsterer Phantastik angedichtet wird. Diese Punkte dürfen aber nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass Heitz auch mit diesem Roman ein sehr unterhaltsamer Dark-Fantasy-Thriller gelungen ist, der mit einem originellen Plot zu überraschen versteht. Äußerst faszinierend ist darüber hinaus zu lesen, wie der Autor verschiedene Personen und Ingredienzien der oben genannten Romane in 'Blutportale' einfügte und mit der Werwölfin Justine einen vielschichtigen, sympathischen Charakter reaktivierte, der in kommenden Romanen hoffentlich noch häufig mit von der Partie ist.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Viel Action und Spannung täuscht über Logikfehler hinweg
Markus Heitz ist ein Phänomen. Er schreibt Science Fiction Romane (Shadowrun & Justifiers), Fantasy und auch Horror.
Blutportale ist kein subtiler Horror-Roman. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Camilla Sebastini veröffentlicht
Spannend und gelungen, danke Herr Heitz.
Blutportale ist mein sechstes Buch von M.Heitz und ich kann nur sagen,
von Anfang bis Ende sehr spannend und teilweise recht blutig,
weiter so, danke Herr Heitz.
Vor 8 Monaten von Alex veröffentlicht
Gut, aber nicht so gut!!!
Nach dem ich Ritus, Sanktum und Kinder des Judas gelesen habe, wollte ich in der von vielen Lesern vorgeschlagenen Reihenfolge weiterlesen .... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Elke veröffentlicht
Dark Fantasy vom Feinsten...
Nachdem ich "Kinder des Judas" gelesen hatte, war ich so begeistert von der Geschichte, dass ich ein weiteres Buch von Markus Heitz lesen wollte und so fiel die Wahl auf... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Büchersüchtig veröffentlicht
Gutes Buch!
Nachdem ich "Kinder des Judas" gelesen hatte, habe ich mir "Ritus", "blutportale" und "Sanctum" bestellt. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Lylas veröffentlicht
So viel Action und doch keine Spannung
Ich bin mit großer Neugier an das Buch herangegangen, fand es anfangs noch sehr interessant mit der union des lames und den verschiedenen Charakteren, aber ab dem Eintreffen... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Flywolves veröffentlicht
Heftchenroman unterster Schublade
Wirklich - ich habe kein Problem mit blutigen, auch brutalen Szenen, in denen es zur Sache geht. Wenn aber Aktion, Horror und Splatter-Elemente lediglich dazu dienen, das Fehlen... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Queen of the Bongo veröffentlicht
Ein bischen "zu normal"
Eines der neueren Werke von Markus Heitz, dass in keiner Mystik-Bobliothek fehlen sollte. Dennoch ist es mir an einigen Stellen zu abgehoben oder entfernt sich zu weit vom... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Andreas Altwein veröffentlicht
Dämonen- und Höllenwelten
Dies ist der erste Roman, welchen ich von dem Autor gelesen habe. Durch sein Genre und die positiven Bewertungen zu seinen Büchern bin ich auf ihn aufmerksam geworden. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von cookie1511 veröffentlicht
Wer auf die Bücher von Markus Heitz steht, der steht auch auf...
Ich hatte viel Freude beim lesen dieses Buches. In der Story finden sich klare Verknüpfungen zu den Judaskindern. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten veröffentlicht
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