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Produktinformation
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Will kümmert sich um die Villa eines verreisten „Sirs“ und darf dafür in dem prächtigen Haus wohnen. Als er dort eine Party veranstaltet, lädt er auch die Fechterin Saskia ein. Doch da sich in der Villa ein Artefakt befindet, das Tore ins Reich der Dämonen öffnet, endet das Fest endet in einem Massaker, denn finstere Mächte wollen diese Tore offen sehen. Will und Saskia, die einzigen Überlebenden des Blutbades, müssen weit Schlimmeres verhindern. Eine extrem blutige Aufgabe, bei der ihnen eine frankophone Werwölfin hilft.
Vereinzelte Logikfehler und holprige Übergänge können bei Markus Heitz schon mal vorkommen und lassen sich auch an diesem Roman bemängeln. Allerdings hat man überhaupt keine Zeit, auf derlei Unebenheiten zu achten, denn Heitz fabuliert so spannend und atemlos, dass seine Geschichte über alle Schlaglöcher hinwegzufliegen scheint. Erst, wenn man den Roman zu Ende gelesen hat, kann man wieder klar denken.
Doch Vorsicht: In Blutportale fließt massig Blut, beinahe auf jeder Seite, und Heitz nimmt kein Blatt vor den Mund. Wer mehr auf Bier steht als auf Blut, der sollte bei den Zwergenromanen bleiben. Wer Splatterszenen aber nicht scheut, dem sei dringend empfohlen, die Blutportale zu durchschreiten, denn auf der anderen Seite erwartet den Leser manch rotes Wunder. -- Solveig Zweigle
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannung pur!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Blutportale: Roman (Knaur HC) (Taschenbuch)
Mit "Blutportale" liefert Vielschreiber Heitz nun seinen nächsten Kracher ab. Auf 665 Seiten stellt er sein herausragendes Talent für kurzweilige Spannungsliteratur vor fantastischem Hintergrund unter Beweis.Diesmal geht es um einen jahrtausendealten Dämon und eine alte Tür, die besser veschlossen bleiben sollte, es aber natürlich nicht bleibt. Auch wenn diese Grundidee der "Büchse der Pandora" nicht völlig neu ist, muß man Heitz zugestehen, daß er den Mut hat, ständig neue Wege zu beschreiten. Die Handlung startet schon im Prolog fulminant und, wie der Titel vermuten läßt, recht blutig. Der rote Saft fließt im Verlauf des Buches geradezu Hektoliterweise. Da Heitz auch nicht mit Details spart, ist "Blutportale" auch nichts für zarte Gemüter und schon garnichts für Jugendliche. Überhaupt hat der Autor einen weiteren Schritt von der Fantasy in das Horrorlager getan (wobei die Grenzen durchaus fließend sind). Teilweise erinnert der Roman an die "Splatter"-Bewegung der Horrorliteratur der 80er Jahre (wie z.B. Clive Barkers "Bücher des Blutes"). Die Handlung wird rasant vorangetrieben und die Schilderung der Actionszenen ist einfach berauschend. Man wird schnell in den Bann der Story gezogen, so daß der vielgebrauchte Begriff "Pageturner" hier wirklich zutrifft. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Heitz entwickelt, wie auch schon in anderen Romanen, einen latenten Hang zur Unglaubwürdigkeit. Dieses mag gerade in der fantastischen Literatur zunächst unwichtig erscheinen, zieht sich aber wie ein fader Beigeschmack durch das ganze Buch. So zeichnet der Autor beispielsweise ein Bild seiner Protagonistin Saskia als herausragende Fechterin, die nur deshalb nicht an den Olympischen Spielen teilgenommen hat, weil sie das Gefühl hatte, es wäre nicht das Richtige für sie. Oder der supergeheime Geheimclub der Duellanten, in dem niemand jemanden kennt, der aber Chroniken mit den Namen der Mitglieder führt. Weniger wäre stellenweise mehr gewesen. Fazit: Der Roman ist sicher kein Klassiker des Genres, aber ein ein schönes Stück Spannungsliteratur. Wer Horror und Fantastik mag, wird bestens bedient. Für Fans ohnehin ein klarer Pflichtkauf. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Interessante Geschichte aber seeehr blutig,
Rezension bezieht sich auf: Blutportale: Roman (Taschenbuch)
'Blutportale' von Markus Heitz ist die Geschichte von Saskia, Will und Justine, die versuchen die Welt vor dem gefürchteten Dämon Belua zu bewahren.Saskia ist eine hervorragende Fechterin. Als sie gegen den seit 30 Jahren ungeschlagenen Maître antritt, ist sie chancenlos. Während des Duells fügt er ihr seltsame Verletzungen zu, die ungeahnte Fähigkeiten in ihr frei setzen. Doch Saskia kann mit ihrer Gabe nicht umgehen, was ungeahnte Folgen hat' 'Blutportale' macht seinem Namen alle Ehre ' es fließt Blut, sehr viel Blut. Schon auf den ersten Seiten wird der Leser schockiert. Blutlachen, abgeschlagene Köpfe und andere abgetrennte Körperteile hunderter Personen lassen nicht nur der Protagonistin übel werden. Wer denkt, dass er nach dieser Szene das schlimmste überstanden hat, der irrt. Immer wieder werden Menschen vorsätzlich oder ausversehen getötet, gefoltert oder verletzt. Teilweise wird es sehr unappetitlich, denn abgebissene Gliedmaßen, eitrige Sekrete oder das teilweise Abziehen der Haut (noch)lebender Menschen kommen hin und wieder vor. Zudem wirkt all dies als handele es sich bei den zahlreichen Opfern um Kollateralschäden. Das Buch ist absolut nichts für Zartbesaitete. Wer mit solchen Szenen jedoch keine Probleme und einen gesunden Magen hat, der bekommt eine interessante Geschichte geboten. Heitz erzählte auf eine dichte, schnelle Art und Weise. Ein Ereignis jagt das nächste, so dass weder die Figuren noch der Leser zur Ruhe kommt. Die Geschichte nimmt oft unerwartete Wendungen und immer wieder tauchen neue Personen und Wesen auf. Man kann den Eindruck gewinnen, dass mehr Wer Wesen, Vampire und Welten Wanderer auf der Erde leben als Menschen. Das mag für Einsteiger ins Fantasygenre eher gewöhnungsbedürftig sein, doch für den geübten Leser kein Hindernis. Besonders interessant und abwechslungsreich sind Wills Reisen in die Vergangenheit. Sie geben der Geschichte einen historischen Anklag und kommen meist unerwartet. Somit lösen sie die Aufmerksamkeit des Lesers von der problematischen Gegenwart und entführen ihn in eine uns unbekannte Welt. Das alte Venedig wird durch die realistischen Beschreibungen für den Leser lebendig und schockiert und fasziniert gleichermaßen. Mit den Charakteren konnte ich mich in dieser Geschichte kaum identifizieren. Saskia ist ein hervorragende Fechterin und Köchin, Will ein indisch stämmiger, sehr gläubiger Florist und Justin ist gelinde gesagt etwas anders :). Doch gerade Justin brachte mich durch ihre unkonventionelle Art oft zum Lachen. Alles in allem schreckte mich das Buch durch die Brutalität immer wieder ab, doch der Ereignisreichtum und Justines lockere Art überzeugten mich zum weiterlesen. Zur Ausgabe: Die Taschenbuchausgabe enthält ein neunseitiges Interview mit Markus Heitz, so wie eine siebenseitige, gestrichene Szene. Der Autor wirkt sehr sympathisch und auch die Szene ist interessant zu lesen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Rasant, unterhaltsam, stellenweise aber auch ein wenig 'seelenlos',
Von
Rezension bezieht sich auf: Blutportale: Roman (Knaur HC) (Taschenbuch)
Das Leben von Will Gul dreht sich um einhundertachtzig Grad als eines Tages eine Frau in seinem Blumenladen erscheint, und ihm eine unerhört hohe Summe bietet, wenn er seinen Vermieter und Arbeitgeber dazu überredet, die Villa, in der Will lebt zu verkaufen. Als sich der indische Blumenhändler weigert, schickt die Anwältin eine Schar skrupelloser Schläger, von denen sich Will allerdings nicht einschüchtern lässt. Doch an dem Abend, an dem Will eine große Party in der Villa feiert kommt es zur Katastrophe. Die geheimnisvolle Tür, die es in dem Anwesen gibt, und von der Will bis dato nichts wusste, wird durch unheilvolle Einflüsse geöffnet und das Wesen, das daraus hervorbricht richtet ein Massaker unter den Gästen an. Nur Will und die hübsche Köchin Saskia überleben das Inferno. Saskia steht vollkommen unter Schock und begreift erst viel später, dass nur durch ihre Anwesenheit das Blutportal geöffnet werden konnte, denn die leidenschaftliche Fechterin wurde erst vor kurzem bei einem Duell mit dem geheimnisvollen Maitre, mit merkwürdigen Symbolen gezeichnet, die eine ungeahnte Kraft in der jungen Frau weckten. Als das gegenseitige Misstrauen abebbt, sehen die beiden ungleichen Menschen ein, dass sie nur gemeinsam den Verfolgern entgehen können, die scheinbar mit dunklen Mächten paktieren. Das Blatt wendet sich zu ihren Gunsten, als sie Hilfe von einer unerwarteten Seite erhalten'Markus Heitz' vierter Ausflug in die Gefilde der düsteren Phantastik ist nicht minder tempo- und actionreich wie der Werwolf-Zweiteiler 'Ritus' und 'Sanctum' oder der Vampirroman 'Kinder des Judas'. In 'Blutportale' verlässt der Autor nun das Areal klassischer Gruselmonster und konfrontiert seine Leser und Protagonisten mit der ganzen Palette des Übernatürlichen. Dämonen, Vampire, Wandelwesen und nicht zuletzt Zeitreisen erwecken bisweilen den Eindruck einen John-Sinclair-Roman der Superlative in Händen zu halten, nur mit dem Unterschied, dass Markus Heitz einen viel rasanteren Stil offenbart und eine härtere Gangart an den Tag legt, was Brutalität und Sex angeht. Bei letzterem hält er sich in Punkto Quantität erstaunlich zurück und verblüfft den Leser durch eine ausgefeilte Handlung und Actionsequenzen, wie sie jedem Hollywood-Actionfilm gut zu Gesicht stünden. Heitz besitzt einen sehr prägnanten, visuellen Stil, der jedem Kino-Fan ein Leuchten in die Augen zaubern dürfte. Allerdings leidet darunter auch die Atmosphäre des Romans, denn allein durch Action, flotte Sprüche und blutige Gewalt kann man 666 Seiten nicht zufriedenstellend füllen, ohne dass Längen auftreten. In Anbetracht der Thematik ist die Seitenzahl sicherlich kein Zufall und ein netter Gag am Rande. Auch die Charaktere wirken oft oberflächlich und trivial, was allein schon durch die stereotype Attraktivität kundgetan wird. Bei Markus Heitz gibt es kaum 'normale' Menschen mit Schwächen und Fehlern, höchstens bei den Opfern oder den Bösewichten, und dieser Umstand schafft eine innere Distanz zum Leser, die den Spaß an der Lektüre ein wenig trübt. Selbst der zunächst bieder wirkende Will Gul entpuppt sich in Stresssituationen als kompromissloser Kämpfer. Der geheimnisvolle Maitre, der sich schnell als übernatürliches Wesen outet, besitzt allein durch seine Präsenz eine sonderbare Anziehungskraft und Attraktivität, und erfüllt damit sämtliche Klischees, die Teufeln und Dämonen in bestimmten Kreisen düsterer Phantastik angedichtet wird. Diese Punkte dürfen aber nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass Heitz auch mit diesem Roman ein sehr unterhaltsamer Dark-Fantasy-Thriller gelungen ist, der mit einem originellen Plot zu überraschen versteht. Äußerst faszinierend ist darüber hinaus zu lesen, wie der Autor verschiedene Personen und Ingredienzien der oben genannten Romane in 'Blutportale' einfügte und mit der Werwölfin Justine einen vielschichtigen, sympathischen Charakter reaktivierte, der in kommenden Romanen hoffentlich noch häufig mit von der Partie ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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