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Blutmusik
 
 
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Blutmusik [Taschenbuch]

Greg Bear , Ursula Kiausch
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: Heyne TB (1. April 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453523652
  • ISBN-13: 978-3453523654
  • Originaltitel: Blood Music
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 344.606 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Greg Bear
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Wo Michael Crichton aufhört, fängt Greg Bear erst an!« (New York Review )

Kurzbeschreibung

Der ultimative Science-Thriller vom Bestsellerautor von „Das Darwin-Virus“, „Quantico“ und „Jäger“

Der Biochemiker Vergil Ulam ist ein Genie seines Fachs und maßlos ehrgeizig. Sein Ziel ist die Herstellung »intelligenter« Zellen. Doch als ihm die Firmenleitung seine Experimente verbietet, fasst er einen fatalen Entschluss: Er testet die Zellkulturen an sich selbst. Und ändert damit den Lauf der menschlichen Evolution …


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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von chrisp
Format:Broschiert
Schon im Jahre 1985 (in Dtl. 1988) veröffentlicht, legt Greg Bear hier einen Roman vor, der zwischen Einfällen und deren Ausführung nicht unterschiedlicher sein könnte.

Erzählt wird "Blutmusik" in zwei großen Abschnitten.
Der erste handelt von Vergil Ulam, einem Biochemiker, der gegen die Grundsätze seiner Forschungseinrichtung Genetron handelt und nach mehreren Verwarnungen endgültig seine Kündigung entgegen nimmt. Sein eigenes Projekt in Gefahr sehend, injiziert er sich kurzerhand seine entwickelten "intelligenten Lymphozyten". Während er sich um einen neuen Job bemüht, um seine Entwicklung schnell zu Geld zu machen, bemerken er und seine neue Freundin schnell die Veränderungen an Vergil's Körper. Diese allmähliche Verwandlung zu einer neuen Lebensform löst weitere tragische Umstände aus, welche schließlich zu seinem "Tod" führen.
Im zweiten Abschnitt, hat sich aus den "intelligenten Lymphozyten" eine alles verschlingene Lebensform heraus gebildet, die ganz Nordamerika "verzehrt" hat. Einige Überlebene, darunter die Zwillingsbrüder Jerry und John, die New Yorkerin Suzy McKenzie und Vergil's Mutter April, versuchen nach besten Möglichkeiten mit der Katastrophe umzugehen.

Extrem spannend beginnt diese Geschichte, um die sich langsam in den Vordergrund drängelnde neu entwickelte Lebensform. So ist Greg Bear's Charakterzeichnung des rücksichtslosen Vergil's so effektiv, das man diesen nach seinem "Ableben" (nach ca. 130 Seiten) nicht wirklich vermisst. Jedoch ist es ihm auch dann nicht wirklich gelungen, unter den neu eingefügten Charakteren auch nur eine halbwegs sympathische Person zu formen. Auch durch ein ständiges Hin- und Herspringen zwischen den Überlebendengeschichten, wird der Leser immer wieder aus der Gewöhnungsphase heraus gerissen.
Diese unbeständige Darstellung zieht sich bedauerlicher Weise durch die gesamte weitere Geschichte.
Beschreiben die noch lebenden und forschenden Figuren gerade wortgewaltig die Zustände auf dem nordamerikanischen Kontinent, schwenkt Bear kurz darauf in genetische Fachtermini um.
Die Idee, das die neue Lebensform mit den Infizierten Kontakt aufnimmt, ist sensationell. Aber warum geschieht dies in dieser nervig abgehackten, bedeutungsschwangeren Art und Weise? Vielleicht ist daran der Übersetzer der von mir gelesenen deutschen Erstausgabe schuld!

Neben diesem Auf und Ab gelang es dem Autoren jedoch, eine sehr beeindruckende Endzeitszenerie zu erschaffen, welche nicht nur durch die Verbreitung der alles verzehrenden Organismen die Fantasie beflügelt, sondern auch durch die Tatsache, das im noch herrschenden Kalten Krieg die Sowjetunion ihre Stunde gekommen sieht, den ewigen amerikanischen Feind endlich überrumpeln zu können.

Wer sich am Ende mit den genannten Schwächen und einigen unbeantworteten Fragen (wie zum Beispiel die unterschiedlich langen Inkubationszeiten zu erklären sind), nicht um seine Freizeit gebracht sieht, dem wird hier zumindest eine sehr abwechselungsreiche und vor Ideen sprudelne Geschichte geboten, die zum Schluss hin sogar noch etwas stärker ins Fantasygenre abschweift.
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Fantasy 26. März 2012
Format:Taschenbuch
Spannendes Thema, dachte ich - und Spannung kam zuerst auch genug auf. Dann driftet der Roman allerdings ins Kitschige ab - was normalerweise erst bei Verfilmungen der Fall ist, schafft der Autor hier schon beim Buch. Ich hatte ständig Szenen wie aus alten Stephen-King-Filmen oder den Raketenwürmern vor Augen :-D Die Fantasie wird überstrapaziert, alles ist viel zu unglaubwürdig und unvorstellbar.
Am Ende des Buches hatte ich eher den Eindruck, einen Fantasy- oder Science-Fiction-Roman als einen Thriller gelesen zu haben.
Seine Bücher 'Das Darwin-Virus' und 'Die Darwin-Kinder' habe ich heiß geliebt, aber dieses hier kommt bei weitem nicht ran. Manchmal ist weniger einfach mehr ;-) !
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
An für sich "eigentlich" eine spannende Geschichte. Jedoch gelingt es dem Autor nicht so Recht die Geschichte vernünftig darzulegen, er verliert sich zu häufig in, in meinen Augen unwichtigen, Nebenhandlungen.
Der Anfang ist spannend und macht Lust auf mehr. Danach wird es jedoch stellenweise wirklich konfus, er springt zwischen den einzelnen Handlungssträngen und Charakteren hin und her. Erschwerend hinzu kommt das es keine klassische Hauptfigur gibt, sondern die meisten Personen die vorgestellt werden früher oder später sterben und somit aus der Handlung ausscheiden. Dadurch geht nach einer gewissen Zeit die Übersicht flöten. Dafür muss man dem Autor allerdings zu Gute halten, dass er offensichtlich viel Zeit für den wissenschaftlichen Hintergrund investiert hat, was man dem Buch auch anmerkt. Man bekommt sehr viel Wissen zum Thema menschliche DNS geliefert.
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