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Blutmond - Wilsberg trifft Pia Petry
 
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Blutmond - Wilsberg trifft Pia Petry [Taschenbuch]

Petra Würth , Jürgen Kehrer
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 318 Seiten
  • Verlag: Grafit Verlag GmbH; Auflage: 3., Aufl. (12. August 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3894253118
  • ISBN-13: 978-3894253110
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,6 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 243.304 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nein, Pia Petry fühlt sich nicht wohl auf ihren viel zu hohen Stilettos. Ihr Push-BH ist auch zu eng, ihre Bluse zu durchsichtig und der Alkoholpegel für den Auftrag -- und die Blicke der vielen lüsternen Männer -- viel zu niedrig. Die Hamburger Privatdetektivin mit der großen Klappe und einer „ausgeprägten Schwäche für Statussymbole“ ermittelt in einem Münsteraner Sado-Maso-Club namens „Club Marquis“, in dem das Ehepaar Averbeck überfallen und Frau Averbeck lebensgefährlich verletzt worden ist. Sie wildert also im Revier des melancholischen Ermittlers Georg Wilsberg, der nicht zuletzt durch die ZDF-Verfilmungen einer großen Fan-Gemeinde bekannt geworden ist. Aber auch Wilsberg ist da, engagiert von den Betreibern des Clubs. Da schlägt der Täter noch einmal zu. Und diesmal pflastert die erste Leiche seinen Weg...

In Blutmond versuchen Wilsberg und Petry lange Zeit, sich gegenseitig auszutricksen und einander auszuspielen, bevor man sich zusammen rauft, um den überaus spannenden Fall zu lösen. Die Autoren Petra Würth (Mutter Pia Petrys) und Jürgen Kehrer (Vater Georg Wilsbergs) scheinen da keinerlei Probleme gehabt zu haben. Derart stringent erzählt und überzeugend komponiert kommt ihr erster gemeinsamer Roman daher, dass man sich beizeiten fragt, wie sich zwei derartige Individualisten so schlüssig haben auf eine gemeinsame Sprache einigen können.

Keine Frage: Blutmond ist einer der besten Wilsberg-Krimis. Oder ist er doch eher einer der besten Petry-Krimis? Wie dem auch sei: Blutmond ist jedenfalls einer der besten deutschen Krimis der letzten Zeit. -- Stefan Kellerer

Kurzbeschreibung

Im ›Club Marquis‹, einem SM-Club in der Nähe von Münster, wird das Ehepaar Averbeck überfallen. Der Mann wird niedergeschlagen, seine Frau lebensgefährlich verletzt. Um einen Skandal zu vermeiden, wird der Vorfall vertuscht. Dennoch beauftragt Jochen Averbeck Pia Petry, eine befreundete Hamburger Privatdetektivin, den Täter ausfindig zu machen. Und die Betreiber des Clubs engagieren ihrerseits einen Detektiv: Georg Wilsberg. Ohne voneinander zu wissen, kommen sich die beiden Ermittler schon bald in die Quere. Allerdings sind ihre Methoden verschieden: Wilsberg überprüft die Gästeliste des Clubs, Pia Petry recherchiert in der Szene. Dabei lernt sie Dracu, den Star des Club Marquis, kennen. Auch sie kann sich seiner charismatischen Ausstrahlung nicht entziehen - was Wilsberg gar nicht gefällt. Während die beiden Detektive noch damit beschäftigt sind, sich gegenseitig auszutricksen, schlägt der Täter erneut zu und hinterlässt dieses Mal eine Leiche …

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von t.kuerten
Format:Taschenbuch
Zwei Autoren haben sich zusammen getan, um ihre Serienhelden gemeinsam an einem Fall ermitteln zu lassen. Für Pia Petry ist es der dritte, für Georg Wilsberg bereits der 16. Fall in Romanform. Dabei haben sich die Autoren offenbar entschlossen, die Handlung in Form eines kapitelweisen Ping-Pongs zu entwickeln. Mal schreibt Petra Würth aus Sicht von Pia Petry; das nächste Kapitel ist dann von Kehrer, der aus Wilsbergs Sicht schreibt. So geht das bis zum Ende hin und her.

Im Club Marquis wird ein Stammgast, die Firmenerbin Averbeck, bei SM-Spielchen schwer verletzt. Ihr Gatte und "Spielpartner" gibt an, von einem Unbekannten niedergeschlagen worden zu sein, der dann seine bereits gefesselte Frau misshandelt habe. Wilsberg ermittelt auftrags der Clubbesitzer und sucht Verdächtige auf der Gästeliste, während Pia Petry zunächst versucht, in die SM-Szene einzutauchen. Beide können aber nicht verhindern, dass Schlimmeres passiert: bald stehen sie vor einer ersten Leiche.

Mir hat gut gefallen, wie die Autoren ihre Helden zunächst gegeneinander, dann gemeinsam ermitteln lassen. An den Kapitelanfängen kann der Perspektivwechsel mit der Dauer ein wenig ermüden, aber insgesamt ist Blutmond ein sehr unterhaltsamer Krimi, der irgendwie das typisch-westfälische Wilsberg-Gemüt mit dem aufwühlend-chaotischen Charakter einer Pia Petry mischt, die wie eine Mischung aus Stephanie Plum (Janet Evanovich) und Cora Hübsch (Ildiko von Kürthy) daher gepoltert kommt. Und nicht nur aufgrund des Millieus, in dem Wilsberg und Petry ermitteln, knistert es zwischen den Zeilen gewaltig... die Autoren scheinen sich gut verstanden zu haben und das offene Ende läßt eine Fortsetzung erahnen.

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ein erotisch-gewalttätiges Milieu und zwei, in der deutschen Krimiszene etablierte Privatdetektive - grundverschieden in ihrem Wesen, ähnlich in ihren Ängsten, identisch, was ihren aktuellen Auftrag angeht- dies sind die Zutaten, mit denen sich die Hamburger Autorin Petra Würth und der Münsteraner Autor Jürgen Kehrer an ein spannendes Romanexperiment gewagt haben. Entstanden ist „Blutmond“, ein extrem unterhaltsamer 319-Seiten Krimi. Die schweren Misshandlungen an einer Millionärstochter in einem Sado-Maso-Club rufen sowohl die leicht überdrehte Schnüfflerin Pia Petry wie auch deren eher genügsamen Kollegen Georg Wilsberg auf den Plan. Zwangsläufig laufen sich die beiden Einzelgänger bei ihren Ermittlungen zwischen Latex und Leder über den Weg, tricksen sich gegenseitig aus und kommen letztlich nur miteinander auf die richtige Spur – und sich dadurch näher. Während die Pia-Petry-Kapitel rasant und oft mit bissiger Selbstironie von den Verwicklungen um das doppelgesichtige Opfer erzählen, nimmt sich der liebenswerte Georg Wilsberg wie gewohnt Zeit, um hinter die Fassade der münsterländischen High-Society zu blicken. Ganz nebenbei bekommt der Leser angenehm voyeuristische Einblicke in eine bizarre Welt, bei der es um mehr geht als um Macht und Erniedrigung. Über die vorangegangene Recherche des Autorenduos mag wild spekuliert werden; über das Ergebnis lässt sich eindeutig sagen: Experiment gelungen, mehr davon!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
... so lautet die Vereinbarung zwischen Pia Petry und Georg Wilsberg, zwei Privatdetektiven, die in Münster am selben Fall arbeiten: Im „Club Marquis“ wird eine Sub beim Cutting von einem Fremden so schwer verletzt, dass sie ein paar Tage im Krankenhaus verbringen muss. Ihr Dom und Ehemann engagiert Pia Petry, um den Anschlag auf seine Frau diskret aufklären zu lassen. Georg Wilsberg wird hingegen von den Betreibern des Clubs gebeten, den Täter zu finden, denn sie befürchten, den Club schließen zu müssen, wenn publik wird, dass ein Realsadist in der SM-Szene reale Beute macht. Im Verlauf der Geschichte sterben nicht weniger als drei Mitglieder der Münsteraner SM-Gemeinde – eines während einer Bondage-Session. Pia Petry entkommt zwar nur sehr knapp einem ungewollten Branding, allerdings auch einer ersten eigenen Erfahrung im Spiel um Macht und Ohnmacht.

„Blutmond“ ist ein guter Krimi. Die Story hat einen interessant geschlungenen (blut)roten Faden, eine dynamische und auf einen spannenden Höhepunkt zuführende Dramaturgie und hinterlässt einen Leser, der über 318 Seiten gut und intelligent unterhalten wurde.

Dass sich zwei Autoren in eine Geschichte reinteilen, ist keine neue Idee. Gerade Krimis sind dieserart schon geschrieben worden. Die Autoren-Kombination Würth/Kehrer jedoch hat etwas Besonderes geschafft: nämlich einen interessanten Krimi zu schreiben und dabei en passant eine Einführung in die Grundgegebenheiten von SM abzuliefern. Von Bondage bis hin zu einem (abgedruckten) Sklavenvertrag wird fast jedes SM-Stichwort angesprochen und dezent erklärt. Die Dezenz liegt in der fehlenden Abwertung dessen, womit die Neulinge Petry und Wilsberg beim Eintauchen in die SM-Szene konfrontiert werden. Ihre Sichtweise hält die ganze Story hindurch die Balance zwischen persönlich-wertendem Empfinden/Erleben und empathischer Neugier auf eine ihnen fremde Subkultur.

Immer mal wieder geht es auch um die Abgrenzung von Realsadismus in Form von Gewalt zu Sadomasochismus als Form von sexuellem Erleben. Die Schwierigkeit, als Außenstehender den Unterschied zu begreifen, ist für Petry größer als für Wilsberg. Da Pia Petry die beste Freundin des ersten Opfers ist, muss sie sich zwangsläufig damit auseinandersetzen, wie sie das Wissen um die SM-Sexualität in ihr Bild von ihrer Freundin integriert, während sie gleichzeitig spürt, dass Macht und Ohnmacht auch ein Thema für sie selbst ist. Dass die Trennlinie zwischen Realsadismus und konsensuellem SM hauchdünn sein kann, wird am Ende des Buches angerissen.

„Blutmond“ ist kein SM-Krimi, sondern ein Krimi, der in der SM-Szene spielt. Wer eine Story à la „Brennende Fesseln“ erwartet, wird enttäuscht. Auch lernen altgediente SM-Hasen nichts dazu, aber: einen spannenden Krimi zu lesen, der in der SM-Subkultur spielt, die Szene frei von Werturteilen darstellt, intelligent unterhält und mit viel Selbstironie gewürzt ist, war ein Vergnügen erster Kajüte...

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schöner Thriller
Im "Club Marquis" in Münster wird Renate, eine gute Freundin von Pia Petry, schwer verletzt. Renates Mann engagiert Pia um den Überfall zu klären. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Neus veröffentlicht
Super Roman
Eine interessante Zusammenarbeit in der zwei Schreiberlinge ihre jeweilig prominentesten Schöpfungen zusammen bringen und dabei ein unterhaltsames Buch entstehen lassen, das... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juli 2007 von K. Beck-Ewerhardy
Super Idee!
Zwei Regionalkrimiautoren (darunter Jürgen Kehrer mit seinem Wilsberg-Protagonisten) lassen ihre Figuren in einem Buch recherchieren, erst getrennt und dann gemeinsam in... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Juni 2007 von Patrick Glaser
Toller Schlagabtausch von Wilsberg und Pia
Dieses Buch war mein 3. von Pia Petry und das 1. von Wilsberg, den ich bisher nur aus dem ZDF kannte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. April 2007 von A. Rasmussen
spannend bedingt, aber witzig durch Wilsberg's Art
Mir hat das Buch sehr gut gefallen.Gut ich hatte mir ein bisschen mehr Spannung erhofft, aber durch seinen Humor und seine Art Informationen zu bekommen, spitze. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. April 2006 von B., Stephan
Blutmond
Einfach nur genial.... spannend von der ersten bis zur letzten Seite.. den harmlosen Wilsberg in die SM Szene zu schicken, mutet schon recht komisch an und dann seine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Februar 2006 von Leseratte1958
Ein Reißer
Ein toller Krimi, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.

Besonders das permanente Spannungsverhältnis zwischen den Protagonisten sorgt ständig für... Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 30. Oktober 2005 von Michael Bresser
Wie auf Schienen
Positiv an diesem Werk kann ich nur finden, dass die Erzählperspektive zwischen Petry und Wilsberg wechselt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2005 von Thomas F. G. Mais
Tolle Idee - tolles Buch - aber...
Die Idee, den Münsteraner Privatdetektiv Georg Wilsberg gemeinsam mit seiner Hamburger Kollegin Pia Petry auf einen Fall anzusetzen, ist zunächst einmal genial. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2005 von Frank Heinrich
Wilsberg und Petry ermitteln in der SM-Szene
Privatdetektiv Wilsberg und Privatdetektivin Petry ermitteln unabhängig voneinander in der münsteraner SM-Szene. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. September 2005 von Nicole Franke
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