Die Novelle Blutmagie gibt uns erstmal Einblick in die Gedankenwelt von Ivy Tamwood. Ein Einblick, auf den man als Fan der Reihe wohl schon lange gewartet hat.
Der Inhalt erstreckt sich über Ivys Auf- bzw. Abstieg in der IS durch Art, ihre Beziehung mit Kisten und ihren ersten Kontakt mit der Banshee Mia.
Anders als in den normalen Rachel-Morgan Büchern, gibt es keinen Ich-Erzähler in Form von Ivy sondern es ist ein auktorialer Erzählstil, was ein wenig gewöhnungsbedürftig beim Lesen war.
Das Buch ist wirklich kurzweilig und in gewohntem Stil und Niveau geschrieben. Ich hätte mir die deutsche Ausgabe dieser Novelle schon früher gewünscht, wäre die doch schwierige Beziehung zwischen Ivy und Rachel durch dieses Buch doch leichter zu verstehen gewesen, denn endlich erfährt der Leser von Ivys Gefühlschaos und ihrem "verkorksten" Charakter genaueres, als nur durch die Konversationen mit Rachel.
Fazit:
Der Charakter Ivy Tamwood hat durch diese Novelle ungeahnten Tiefgang erhalten, was für die Fortsetzung wirklich eine Bereicherung darstellt.