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Blutige Steine: Commissario Brunettis vierzehnter Fall
 
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Blutige Steine: Commissario Brunettis vierzehnter Fall [Gebundene Ausgabe]

Donna Leon , Christa E. Seibicke
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: Ungekürzte Lizenzausgabe (20. Mai 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 325706523X
  • ISBN-13: 978-3257065237
  • Originaltitel: Blood from a Stone
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 39.836 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Leser kann sich darauf verlassen: Alle Jahre wieder präsentiert Donna Leon eine neue Geschichte mit Commissario Brunetti. Blutige Steine, der vierzehnte Fall, spielt im venezianischen Winter und beginnt mit einem eiskalten Mord auf dem Weihnachtsmarkt. Ein vucumprà, ein illegaler afrikanischer Straßenhändler, wird von zwei Weißen erschossen -- ja regelrecht hingerichtet.

Brunetti und seine Leute tappen zunächst völlig im Dunkeln. Wer waren die Mörder? Handelten sie im Auftrag? Wer war überhaupt das Opfer? Immer neue Fragen tauchen auf, Brunetti stößt auf Mauern des Schweigens, bei den anderen vucumpràs ebenso wie bei den Behörden. Als schließlich der Vorgesetzte Patta ihm weitere Recherchen verbietet, weiß der Commissario, dass Politik im Spiel ist. Außenministerium? Innenministerium? Nach seiner Einschätzung "wetteifern die beiden Ministerien seit zehn Jahren darum, wer das Problem der illegalen Einwanderung am besten ignorieren könne".

Natürlich hält sich Brunetti nicht an das Verbot. Er trägt akribisch und nicht immer auf legale Weise die Puzzleteile zur Aufklärung des Mordes zusammen. Den entscheidenden Hinweis bekommt er von seinem Schwiegervater, der ihn auf eine CNN-Nachrichtensendung aufmerksam macht. Das Bild wird schließlich vervollständigt durch einen Zeitungsbericht und Fotos von einem Polizeieinsatz.

Das alles geschieht in dem von ihren Lesern so geschätzten unaufgeregten Stil Donna Leons. Die Autorin verzichtet auf "Action", würzt stattdessen die Geschichten mit ironisch-kritischen Anmerkungen über Staat und Gesellschaft. Und immer spielt das private Umfeld des Commissario eine wichtige Rolle, der Gedankenaustausch mit seiner Frau Paola und den Kindern lässt nicht nur für den Ermittler einiges klar werden.

Ist Brunetti am Ende zufrieden? Es klingt jedenfalls nicht gerade euphorisch, wenn er sagt: "Und Patta hatte recht. Da ist nichts zu machen!" --Roland Große Holtforth, Literaturtest

Commissario Brunetti von Anfang an -- alle Bände auf einen Blick


Venezianisches Finale

Endstation Venedig

Venezianische Scharade

Vendetta

Acqua Alta

Sanft entschlafen

Nobilta

In Sachen Signora Brunetti

Feine Freunde

Das Gesetz der Lagune

Die dunkle Stunde der Serenissima

Verschwiegene Kanäle

Beweise, daß es böse ist

Blutige Steine

Kurzbeschreibung

Tod eines Schwarzafrikaners auf dem Campo Santo Stefano. Ein Streit unter Immigranten? Oder steckt mehr hinter der Ermordung eines Illegalen? Brunetti hakt trotz Warnungen von höchster Stelle nach und entdeckt Verbindungen, die weit über Venedig hinausreichen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Nach 13 Bänden Donna Leon hat man die Figuren rund um Comissario Guido Brunetti wirklich lieb gewonnen. Mit viel Mühe zum Detail wurden die Personen facettenreich herausgearbeitet und sie nehmen - das sei uneingeschränkt positiv vorab angemerkt - auch wieder die angestammten Plätze ein. Zwar tritt die Familie Brunetti etwas in den Hintergrund, aber nichts desto trotz hat der Leser abermals viele Wiedersehenserlebnisse.
Die Handlung hingegen ist durchweg als durchwachsen zu bezeichnen. Es scheint als hätte Donna Leon in dem einen Jahr seit Band 13 sehr viele Ideen gehabt, die ihr krimitauglich erschienen und es sicherlich auch sind. Aber bitte doch nicht alles in einem Band. Eigentlich passiert nicht viel, aber dennoch hechtet Comissario Brunetti von Klimawandel über Fremdenfeindlichkeit, von Al Quaida über die Berlusconi-Regierung zur Lösund seines Falls. Dieser wird zwar nur mit Einschränkungen gelöst, ist aber die Lektüre dennoch wert. 100 Seiten weniger und der Verzicht auf ein paar Themen hätten dem Buch aber durchaus gut getan. Im Ergebnis ein durchschnittlicher und damit immer noch lesenswerter Donna Leon Krimi.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Paranoia in Venedig 24. September 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Natürlich ist die Geschichte des afrikanischen Taschenverkäufers, der hier ermordet wird, nicht immer ganz logisch. Und bleibt letztlich ungeklärt und verstärkt die paranoiden Gedanken, die man manchmal so zu Italien hat. Aber es ist ein stimmiges winterliches Venedig, das Donna Leon hier zeigt, und sicher einer ihrer besseren Krimis. Unvorstellbar bleibt mir noch immer, wie es Brunettis Frau schafft, zwei Mal täglich ein dreigängiges Menü zu kochen - und wieso die Familie bei den verzehrten Mengen nicht aus den Nähten platzt.

Vielleicht sollte sie auch ihr Personal ein wenig vergrößern. Die allmächtige Fee Signorina Elettra und der brave Ispettore Vianello sind nun schon ein wenig abgenutzt.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Es gibt Krimireihen, da sind die Figuren, die Handlungen und die Ideen nach einigen Bänden flach und fade geworden. Da wiederholt sich das Immergleiche und man gibt, auch wenn man über Jahre alle Folgen verschlungen hat, irgendwann enttäuscht auf und wendet sich einem der zahlreichen neuen Sterne am Krimihimmel zu. Neben etlichen anderen ist Donna Leons Commissario Brunetti jedoch eine Garantie für höchsten Lesegenuß auf hohem literarischen, kulturellen und politischen Niveau. In seinem nunmehr vierzehnten Fall beleuchtet Donna Leon die Problematik der "excommunitari" oder auch "vucumpra" genannten schwarzen, vorwiegend aus dem Senegal stammenden fliegenden Händler in Italiens Großstädten, vorzugsweise in Venedig.

Als einer von ihnen auf offener Straße erschossen wird, erlebt Brunetti, wie die latente Fremdenfeindlichkeit bis in seine Familie hinein schwappt. Er, der doch mit seiner Frau Paola, Tochter eines uralten venezianischen Adelsgeschlechtes und Literaturprofessorin an der Universität Venedig mit dem Schwerpunkt auf amerikanischer Literatur, vor allem Henry James, all die Jahre und 13 Bände hindurch versucht hat, seine beiden Kinder liberal, demokratisch und laizistisch zu erziehen, muß sich den Kommentar seiner Tochter Chiara zu diesem Mord anhören: "Es war doch bloß ein vucumpra".

Brunetti und Paola sind entsetzt über diese Gedankenlosigkeit , behalten aber die Nerven und setzen klug darauf, daß ihre Kinder intelligent genug sind, eigene Erfahrungen zu machen und der fremdenfeindlichen und rassistischen Propaganda eine eigene Meinung entgegensetzen zu können.

Interessant für die treuen Brunetti-Fans ist an dieser Stelle , wie Paola zum ersten Mal in all den vielen Bänden im Gespräch mit ihrem Mann eigene extremistische politische Neigungen zur Zeit der Roten Brigaden zugibt.

Brunetti findet in der Massenunterkunft der Schwarzen, in der auch das Mordopfer gewohnt hat, einen Sack mit wertvollen Rohdiamanten. Mit der bewährten Hilfe seines Kollegen Vianello und den sagenhaften Computerkenntnissen von Signorina Elettra stößt er zum Leidwesen seines Vorgesetzten Patta und noch höherer Chargen im Innenministerium auf ein politisch höchst heikles und extrem vermintes Gebiet vor.

Wie immer in Venedig bleiben die Schuldigen ohne Strafe; daran hat man sich als Leser der Bücher Donna Leons schon lange gewöhnt.
Aber mit List und Tücke kommt Brunetti zusammen mit seinen Kollegen dennoch zu einem sie alle sehr befriedigenden Abschluß des Falles.
Und auch Tochter Chiara hat etwas dazugelernt ...
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Rezension überflüssig
Eine Rezension auf diesen Donna Leon-Krimi ist völlig überflüssig! Klingt jetzt arrogant, aber schenken Sie mir kurz Ihre Aufmerksamkeit:

1. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. März 2008 von A. Schmalwieser
kein Rhumesblatt
Habe , wie einige der Kollegen die ersten Donna Leons auch verschlungen
aber ab Nummer 4 ging es bergab. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Dezember 2007 von Snaicef
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