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Hart, schnell, schmutzig., 18. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Blutbad in Stuttgart (Taschenbuch)
Blutbad in Stuttgart.
Das es bei der Polizei nicht nur Freunde und Helfer gibt, darf man wohl annehmen. In den Medien wird das Thema nur am Rande thematisiert. Das vorliegende Buch schildert die Verwicklung eines ganz speziellen Freundes & Helfers in ein Blutbad.
Kriminaloberkommissar Paul Bach hat ein, gelinde gesagt, sehr distanziertes Verhältnis zu den im Landes herschenden "Eliten" und den von ihnen produzierten Gesetzen. Stets handelt er nach seinen eigenen Regeln und beachtet Gesetze nur, wenn sie ihm nützen.
Seine Regeln wendet er auch bei der Suche nach einem vermißten Manager an. Zusammen mit dem Sicherheitschef eines Konzerns sucht und findet er den Manager, der bei einer Domina ein sehr strenges Weiterbildungsprogramm gebucht hat. In Folge kommt es zu einem Blutbad, deren wahre Urheberschaft anschließend vertuscht wird.
Der Schreibstil des Autors ist recht dialogorientert und lehnt sich an die Hardboiled-Tradition amerikanischer Autoren an. Die Geschichte ist flott und mit gewisser Ironie geschrieben und hat Bezüge zum derzeitigen Leben in Deutschland, speziell in Stuttgart. Auf seiner Internetseite (http://www.crimewriter.de) kündigt der Autor eine Fortsetzung der Geschichte an. Man darf gespannt sein.
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