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Produktinformation
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Kann ein Mensch zweimal sterben? Wohl nicht. Also reist Tempe nach Lumberton, um den dort beerdigten Leichnam zu exhumieren – sehr zum Unwillen von Plato Lowery, dem alten Vater, der nicht wahrhaben will, dass sein Sohn unter Umständen nicht als Held in Vietnam gestorben sein könnte. Doch die seit vierzig Jahren hier im Familiengrab der Lowerys bestattete Leiche scheint tatsächlich jemand anderes zu sein – aber wer? Wessen sterbliche Überreste hat die Army damals als James Lowery dessen Eltern übergeben? Um dies herauszufinden, fliegt Tempe nach Hawaii, denn dort befindet sich das JPAC, die staatliche Behörde zur Auffindung vermisster US-Soldaten. Das JPAC hat nicht nur die Akten zu dem Vorfall in Vietnam, sondern auch noch eine zusätzliche Leiche im Kühlkeller: die Überreste eines weiteren bei jenem Hubschrauberabsturz in Vietnam ums Leben gekommenen US-Soldaten, der bislang nicht identifiziert werden konnte. Wer ist das nun wieder?
Leiche reiht sich an Leiche, doch mit zunehmender Menge verwesten Fleisches wird leider nicht die Spannung größer, sondern bestenfalls die Verwirrung. Dieser Roman – als langjährigem Tempe-Brennan-Fan fällt es dem Schreiber dieser Zeilen schwer, das einzugestehen – ist Murks. Kathy Reichs wollte ganz offensichtlich dem JPAC ein literarisches Denkmal setzen, und als patriotische Würdigung dieser tatsächlich kaum bekannten und sehr verdienstvollen US-Behörde erfüllt das Buch auch seinen Zweck, aber von einem gelungenen Thriller ist der Roman leider weit entfernt. Die Handlung ist an vielen Stellen wenig logisch und lieblos zusammengezimmert; die Auflösung ist auf groteske Weise an den Haaren herbeigezogen; und der offenbar obligatorische Anschlag auf Tempes Leben (sie legt sich auf Hawaii „nebenbei“ noch mit der örtlichen Drogenmafia an) ist im Rahmen der Haupthandlung so überflüssig wie ein Kropf. Auch Kathy Reichs’ sonst so vielbewunderter Stil – stakkatohaft kurze Sätze, ein Eimer voll Akronyme, fetzige Cliffhanger am Ende jedes Kapitels – wirkt hier deplatziert, störend, ja nervig. Nein, leider: Blut vergisst nicht kann man schnell wieder vergessen. -- Christoph Nettersheim
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
53 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Immer noch schlechter ....,
Von
Rezension bezieht sich auf: Blut vergisst nicht: Roman (Gebundene Ausgabe)
Schreibt Kathy Reichs überhaupt selbst noch?? Oder hat sie inzwischen eine Schreibgemeinschaft, die versuchen soll an ihren Stil anzuknüpfen. Schon das letzte Buch war extrem mühsam. Und diesmal: Kein roter Faden, nur ein Aneinanderreihen von langweiligen Sequenzen (Welches Auto hat man bei der Autovermietung nicht bekommen, welche Eigenschaften hat das andere. Welches Essen wird in welchem Restaurant gegessen, wie sieht es aus, wie schmeckt es. Welche Landschaften fährt man auf und ab - früher war es zumindest manchmal so, dass die detailierte Beschreibung mancher Strassen und Kurven für den späteren Verlauf wichtig waren bzw. es Sinn machte, sich die Beschreibung als Leser einzuprägen). Und dann noch viel Platz für die familiären Probleme beider Hauptfiguren mit ihren pubertierenden Töchtern. Wenn wenigstens der Fall spektakulär wäre!Kurze knappe Sätze finde ich eigentlich toll, aber wenn es grossteils heisst: Wir sind dorthingefahren. Dort haben wir dies und das gegessen. Der hat dann 2x angerufen. Das nervt total. Und baut auch keine Spannung auf. Der eine Stern ist für die wenigen spannenderen Absätze gegen Ende des Buches. Da hatte man das Gefühl von "alten Zeiten". Mein Tipp an alle Kathy Reichs Fans: Dieses Buch auslassen und auf bessere Zeiten hoffen. Ist nicht lesenswert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
schlechtes Hörbuch - einzig Sprecherin Hansi Jochmann überzeugt!,
Von S. Erlemann "Media-Mania.de" (Good old Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 10 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Blut vergisst nicht (Audio CD)
Ein etwa sechzigjähriger Mann wird tot aus einem Teich geborgen. Offenbar hat er sich in einem selbstgebastelten Taucheranzug und einem Gewicht an den Füßen zu autoerotischen Handlungen unter Wasser begeben und dabei den Schnorchel verloren. Ein einfacher Fall für die Anthropologin Tempe Brennan. Doch ein übereifriger Beamter kommt auf die, dem Toten Fingerabdrücke abzunehmen und die Datei an das alle möglichen Behörden zu senden. Der Tote ist demnach James "Spider" Lowry. Und er ist seit vierzig Jahren tot. Gestorben bei einem Hubschrauberabsturz in Vietnam 1968.Wer liegt aber seit Jahrzehnten im Familiengrab der Lowrys? Und ist der Tote Taucher wirklich Spider? Ergibt ein Gentest, den Brennan an alten Gewebeproben durchführt, doch keine Übereinstimmung mit dem genetischen Fingerabdruck seiner vor einigen Jahren verstorbenen Mutter. Deren Mann Plato Lowry besteht darauf, dass Brennan die Untersuchung übernimmt. Und das bedeutet, dass die viel beschäftigte Anthropologin nach Hawaii muss. Dort liegen die sterblichen Überreste eines weiteren bei dem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommenen US-Soldaten. Bei dessen Überresten aber findet sich die Dienstmarke James Lowrys. Und wäre das nicht schon kompliziert genug, gibt es bald eine dritte, vierte und fünfte Leiche, die Temperance Brennan auf den Untersuchungstisch bekommt. Erschwert wird die Situation für Tempe zusätzlich durch die Anwesenheit ihrer Tochter in Hawaii. Und als auch noch Ryan, ihr Ex-Liebhaber und dessen drogensüchtige Tochter auftauchen, gerät alles völlig außer Kontrolle. "Blut vergisst nicht" ist nach "Tote lügen nicht", "Knochenarbeit", "Lasst Knochen sprechen", "Durch Mark und Bein", "Knochenlese", "Mit Haut und Haar", "Totenmontag"," Totgeglaubte leben länger", "Hals über Kopf", "Knochen zu Asche", "Der Tod kommt wie gerufen" und "Das Grab ist erst der Anfang" der dreizehnte Roman der kanadischen Autorin Kathy Reichs über die Kriminalfälle der forensischen Anthropologin Temperance Brennan. Und leider mit Abstand auch der schwächste. Nicht nur, dass der Kriminalfall der (für die Originalausgabe mit dem Titel "Spider Bones") titelgebend ist, äußerst langweilig und durchsichtig konzipiert ist. Auch die Auflösung ist lächerlich und wirkt an den Haaren herbeigezogen. Hinzu kommen Leichenuntersuchungen, die man schon aus früheren Ermittlungen zu kennen glaubt und die in ihrer Zusammenballung sinnlos erscheinen. Die dramaturgisch scheinbar obligatorische Lebensgefahr für Temperance wirkt in "Blut vergisst nicht" wie eingefügt und ergibt sich kaum aus dem Plot. Weiterhin nerven die privaten Probleme der Anthropologin in diesem Fall extrem. Tochter, Ex-Freund, dessen Tochter - alles schon mal gehabt und nicht eben originell in Szene gesetzt. Es bleiben sehr wenige Pluspunkte übrig. Zum einen ist es die geniale Leistung von Hansi Jochmann, die wirklich alles gibt, um Emotionen heraus zu kitzeln, wo nur Langeweile versteckt ist. Die den Figuren Lebendigkeit einhaucht, wo nur Ödnis und Leere herrscht. Zum anderen sind es einige der Nebenfiguren, die fesseln und unterhalten - leider eben nur nebenbei und am Rande. Plato Lowry gehört in seiner sturen Halsstarrigkeit dazu, ebenso wie "X", dessen Identität hier nicht zur Sprache kommen darf, da sonst das letzte bisschen Restspannung auch dahin ist, die sich in diesem Fall versteckt. Nein, "Blut vergisst nicht" ist keine Empfehlung wert. Der Krimi enttäuscht sicherlich Reichs-Fans ebenso wie alle, die mehr oder weniger zufällig an dieses Hörbuch geraten. Wäre nicht Hansi Jochmann und ihre Sprecherleistung, der dreizehnte Fall der Anthropologin Dr. Temperance Brennan wäre ein komplettes Desaster. Stefan Erlemann Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Häääh?,
Rezension bezieht sich auf: Blut vergisst nicht: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich habe die Hoffnung bislang ja immer noch nicht aufgegeben. Was habe ich schon nachts wachgelegen und mit müden Augen Seite um Seite weitergefiebert. Lang (Ding!) ist`s her... Kathy, was machst du da nur?Ungefähr nach der Hälfte des Buches stellte ich überrascht fest, daß ich bereits die Hälfte GELESEN HATTE. Ich wartete immer noch darauf, daß es endlich losgeht. Unendlich häufige Beschreibungen von Nebensächlichkeiten und eine unüberschaubare Anzahl von Namen steigerten meine Verwirrung. Wer war nochmal Al/Xander/Nickie??? Wieder zurückblättern und nachschauen. Selten schaffte ich so vorm Einschlafen mehr als 5-10 Seiten. Das wäre aber dringend notwendig gewesen um den Handlungsstrang mit seinen vielen Personen nicht abreißen zu lassen. Am nächsten Abend weiterlesen erforderte nämlich wieder scharfe Überlegung wer noch mal wie hieß. Und was bitte hatte alles am Ende dann wieder mit den Drogenbanden zu tun? Und wer lag nochmal in wessen Grab?? Und wieso lag plötzlich ein angeschossener Junge in dem Bunker? Ich werde es wohl nicht mehr ergründen, müsste das Buch ein zweites mal lesen und mir Notizen nebenbei machen. Och nöö... lass mal... Kathy, wo bist du?? Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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