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Im vergangenen Winter ermittelte Kommissarin Malin Fors noch im unmenschlich kalten schwedischen Winter. Jetzt ist es Sommer und das Böse ist zurück in der Stadt. Ein Mädchen wird vermisst, ein zweites wird im Stadtpark aufgefunden - nackt, mit blitzblank gescheuerter Haut und mysteriösen Schnittwunden übersät. Irgendwie hängen die Fälle zusammen, doch die Hitze des Sommers legt sich wie Blei über Malins Ermittlungen. Mons Kallentoft überzeugt auch bei seinem zweiten Kriminalroman, was vor allem an seinen sensibel gezeichneten Protagonisten liegt. Er verwebt ihre Gedankengänge zu einer bedrohlichen Stimmung, die der sich genüsslich aufbauenden Geschichte genug Spannkraft bis zum Showdown liefert. Dabei schürft Kallentoft tief in den existenziellen Bereichen der menschlichen Natur, buddelt Ängste, Vorurteile, Sehnsucht und Wut aus, die in der Sommerhitze zu einer unseligen Einheit verschmelzen. Zuerst die Kälte, nun die Hitze - was Kallentoft wohl als nächstes Sinnbild hernehmen wird? Könnte spannend werden. (es)
Kurzbeschreibung
Sie ist nackt und blutet aus unzähligen Schnittwunden. DOCH DIE 15-JÄHRIGE KANN SICH AN NICHTS ERINNERN. Da geht bei Malin Fors und ihren Kollegen von der Linköpinger Polizei eine Vermisstenanzeige ein: Die 14-jährige Therese ist verschwunden. Einige Tage später wird ihre Leiche gefunden – nackt und mit Schnittwunden übersät. Während Malin noch den Täter jagt, gerät ihre Tochter in tödliche Gefahr …
Über den Autor
Mons Kallentoft, Jahrgang 1968, wurde in Linköping geboren. Nach einigen Jahren in Madrid ist er nun in sein Heimatland zurückgekehrt und lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in Stockholm.