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5.0 von 5 Sternen
Wasser als Geschäft,
Von Deutsche Sprache Liebhaber "DSL" (Ingolstadt, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Blut für Wasser: Thriller (Taschenbuch)
Das, was in Mexiko schon traurige Realität ist und worüber hier in Deutschland ansatzweise diskutiert wird, nämlich die bislang bestens gewarteten Wassernetze zu privatisieren, damit die durch Steuermindereinnahmen darbenden Kommunen und Gemeinden schnelles Geld zur Verfügung haben, kann spannender im Sinne von aufregender nicht sein.Die Autorin Varda Burstyn lebt in Kanada und ist nicht nur engagierte Umweltschützerin, Dozentin und politische Beraterin, sondern hat sich auch einen Namen durch entsprechende Fachpublikationen gemacht. Folglich gibt der Roman sehr realistisch das politische und wirtschaftliche Machtspiel um Wasserreserven wieder. Angesiedelt zwischen Amerika und Kanada, prallen wirtschaftliche Gier auf politisches Machtkalkül und umweltpolitische Aktivisten. Sehr spannend, sehr real (sie nennt Details vom Fach) und zutiefst beunruhigend - sprachlich flüssig und gut geschrieben. Wie bereits geschrieben, wurde u.a. auch in Mexiko Stadt das Wassersystem bereits privatisiert, was dazu führte, dass mittlerweile nur noch in den Gegenden der Reichen das Wasserversorgungsnetz funktioniert und gewartet wird - überall dort, wo sich die Wartung wirtschaftlich nicht "lohnt", korrodieren Leitungen, ist das Wasser durch Lecks und Dreck kontaminiert, wird Wasser teilweise ganz abgestellt! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
Ein hochbrisanter Thriller mit aktuellem Hintergrund.,
Von Silke Schröder, hallo-buch.de "hallobuch" (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Blut für Wasser: Thriller (Taschenbuch)
Dass Wasser in vielen Gegenden knapp wird und die Privatisierung von lebenswichtigen Grundversorgungseinrichtungen viele Risiken birgt, damit beschäftigt sich Varda Burstyn in ihrem Thriller "Blut für Wasser". Dabei geht sie im Besonderen auf die negativen Auswirkungen ein, die die fortschreitende Privatisierung von Wasser mit sich bringt. In ihrem Öko-Thriller beschreibt sie die politischen und wirtschaftlichen Schachzüge und Deals zwischen Politik und Wirtschaft, die eine private Pipeline erst möglich machen.Auch wenn sie diese Schritte manchmal etwas zu minutiös ausbreitet, steckt in ihrem packenden Krimi jede Menge Sprengkraft. So ist jetzt schon in Frankreich und Großbritannien die Trinkwasserversorgung bis zu 90% in privater Hand und auch sonst überall auf der Erde bezahlen Haushalte oft die überhöhten Preise privater Anbieter. So ist 'Blut für Wasser' ein hochbrisanter Thriller mit aktuellem Hintergrund. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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