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Blut und Silber: Roman
 
 
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Blut und Silber: Roman [Gebundene Ausgabe]

Sabine Ebert
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (59 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 731 Seiten
  • Verlag: Knaur HC (2. November 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426662884
  • ISBN-13: 978-3426662885
  • Originaltitel: Blut und Silber
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 15 x 5,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (59 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 41.966 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Sabine Ebert
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Sabine Ebert hat sich mit ihren Romanen um die Freiberger Hebamme Marthe eine große Fangemeinde erobert. 1,4 Millionen Mal sind die Bücher bisher verkauft worden und in ihrer sächsischen Wahlheimat Freiberg wird die Autorin als Heldin gefeiert. Fans können sich nun die Wartezeit auf den vierten Band der Saga mit der Lektüre von Blut und Silber verkürzen, dem ersten Hardcover von Sabine Ebert. Schauplatz ist abermals das mittelalterliche Freiberg, allerdings setzt die Handlung 100 Jahre später ein, im Jahre 1296.

König Adolf von Nassau giert nach Macht und Reichtum. Er will das Haus Wettin entmachten und ein großes Königreich in Mitteldeutschland errichten. Mit einem großen Kriegsheer zieht er nach Freiberg, um die reiche Silberstadt zu erobern. Angesichts der bedrohlichen Übermacht der königlichen Truppen müssen sich die Freiberger Bürger entscheiden: Sollen sie sich dem König widersetzen und ihre Stadt verteidigen oder sich ergeben? Es beginnt ein bitterer Verteidigungskampf. Auch die junge Änne, eine Nachkommin der Hebamme Marthe, kämpft um ihre Stadt. Als Mündel des Apothekers führte sie zwar bisher ein erbärmliches Leben, doch ihr heilkundiges Wissen rettet während der Kämpfe vielen Verletzten das Leben. Sie verliebt sich in Markus, den Hauptmann der Wache, der aber nach der blutigen Eroberung der Stadt durch die königlichen Truppen fliehen muss. So sieht sich Änne gezwungen, den alten Medicus zu heiraten, der ihr zwar Schutz und Sicherheit bieten, nicht aber ihr Herz erobern kann.

Geschickt hat Ebert ihre Handlung und Figuren in die historischen Gegebenheiten integriert, die gut recherchiert und präzise dargestellt werden. Es wird viel gekämpft und es fließt viel Blut in diesem Buch. Dabei gilt das besondere Augenmerk der Autorin dem Schicksal des einfachen Volkes, das unter dem grausamen Krieg am meisten zu leiden hat. Ihr Überlebenskampf, ihre Machtlosigkeit, ihr Hunger und Schmerz werden dem Leser eindringlich vor Augen geführt. Wer sich nicht daran stört, dass die Rollen der Guten und Bösen klar verteilt sind, wird mit den Hauptfiguren bis zum Schluss mitfiebern. Ein flüssig und lebendig geschriebener historischer Roman, der nicht nur Fans von Sabine Ebert zu empfehlen ist. -- Alexandra Plath

Kurzbeschreibung

Der neue große historische Bestseller der Autorin der »Hebammen-Romane« Deutschland 1296: König Adolf von Nassau setzt eine gewaltige Streitmacht gegen Freiberg in Bewegung, um die reiche Silberstadt in die Knie zu zwingen. Unter den Bürgern entbrennt ein heftiger Streit: Dürfen sie sich ihrem König widersetzen? Zu den Freibergern, die die belagerte Stadt mutig verteidigen, gehören auch Änne, eine Nachfahrin der Hebamme Marthe, und die Gauklerin Sibylla. Entsetzt müssen sie miterleben, wie Freiberg blutig erobert wird – durch Verrat!

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
51 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Krieg - ist nie unblutig 14. März 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Habe schon viele geschichtliche Romane gelesen, mal gute, mal weniger gute.
Dieses Buch habe ich geschenkt bekommen, die Vorgänger - die berühmten Hebammenromane - kenne ich nicht. Bevor ich dieses Buch las, habe ich verschiedene Rezensionen gelesen. Kann die Meinung von einigen Lesern darüber nicht teilen, dass das Buch zu "blutig" sein soll. Das Leben war früher hart und ein Menschenleben nicht viel wert. Folter gehörte zum Alltag. In diesem Buch wird die Geschichte lebendig und man wird in seinen Bann gezogen. Gewaltige Machtkämpfe, tapfere Ritter, schöne Frauen, Liebe und Tod, alles kommt in diesem Buch vor. Krieg war früher und ist auch heute nicht unblutig und sehr grausam. Dieses Buch kann ich allen empfehlen, die sich für das Mittelalter interessieren, auch wenn es so dargestellt wird, wie es war - hart und grausam .
War diese Rezension für Sie hilfreich?
25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Happy End Bücher - Nicole TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Eine Nachfahrin von Marthe, (die Protagonistin der Hebammenreihe) Änne, wohnt in der Stadt Freiberg, ehemals Christiansdorf genannt, deren Bewohner bis zu dem Zeitpunkt als sie vom König von Nassau bedroht werden, sehr gut und in relativem Wohlstand leben.
Doch König Adolf strebt neben der Entmachtung des Hauses Wettin, auch den Silbervorrat der Stadt an, den er sich unbedingt einverleiben möchte.
Die riesige Streitmacht, die er gegen Freiberg aufmarschieren lässt, sorgt für einigen Tumult unter den Freibergern. Die einen wollen gleich kapitulieren, weil sie den König fürchten, die anderen sind dafür Wiederstand zu leisten.

Verwickelt in die historischen Ereignisse wird auch die Gauklerin Sybilla, deren "Kumpane" von König Adolfs Truppen ermordet werden.
Sie selbst überlebt zwar, doch muss entgeht sie dem Schrecken nicht unversehrt- sie wird vergewaltigt!
Es gelingt ihr jedoch zu fliehen und die Freiberger Bürger vor den
heranmarschierenden Truppen zu warnen.

Ulrich von Maltritz, Hauptmann Markus und Änne unterstützen beherzt die Wiederständler, doch ihr Mut zahlt sich nicht aus-
die Stadt wird trotz aller Bemühungen eingenommen und Markgraf Friedrich von Wettin muss fliehen.
Aber noch ist nicht alles verloren- es kommt schließlich doch noch zu einer alles entscheidenden Schlacht...

"Blut und Silber" ist zunächst einmal keine direkte Fortsetzung der
Hebammenreihe. Zwar ist eine der agierenden Romanfiguren in diesem Buch eine Nachfahrin von Marthe, doch behandelt "Blut und Silber" eine für sich abgeschlossene Szenerie.

Sabine Ebert erzählt wieder einmal eine interessantes Episode deutscher Geschichte und man kann sich sehr gut vorstellen, welch intensive Recherche sie betrieben haben muss, denn gerade der historische Hintergrund ist wie gewohnt sehr detailgetreu geschildert, so dass man als Leser fast das Gefühl bekommt,
man wäre mitten im Geschehen dabei.
Die Romanfigur Änne ist allerdings nur eine der Hauptpersonen dieses Romans.
Eine große Rolle in "Blut und Silber" spielen u.a. Ulrich von Maltitz, Sibylla und der Hauptmann Markus.
Zwar ist das Buch in erster Linie ein historischer Roman, doch auch für Liebesromanfans bahnen sich gleich zwei "Romanzen" jenseits der Kitschgrenze an, die für romantische Momente innerhalb der Story sorgen.
Freiberg als Kulisse für einen historischen Roman zu erwählen war sicherlich eine sehr gute Idee, denn die Geschichte dieser Stadt ist sehr interessant und wurde von der Autorin spannend in Szene gesetzt, wobei sie wahre historische Begebenheiten geschickt mit ihren fiktionalen Romanfiguren und deren Abenteuern
verwoben hat.

Zwar war ich im Großen und Ganzen sehr begeistert von dem aktuellen Roman der Autorin, doch leider gab es für mich doch einen kleinen Wermutstropfen. Die weiblichen Akteurinnen wirkten ein wenig blass und zu stereotyp im Gegensatz zu ihren männlichen "Mitstreitern".
Sieht man einmal davon ab, bekommt man, wenn man sich für Sabine Eberts "Blut und Silber" entscheidet, einen kurzweiligen, unterhaltsamen historischen Roman
der ein Stück mittelalterlicher deutscher Geschichte zum Leben erweckt und den Leser fesseln wird. Eine Rezension von Happy End Bücher. (NG)
War diese Rezension für Sie hilfreich?
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Amber
Format:Gebundene Ausgabe
... und Sabine Ebert versucht zum Glück auch nicht, sie heraufzubeschwören. "Blut und Silber" zeigt das Leben, wie es war, nicht romantisiert und idyllisch, sondern hart, blutig und zumeist traurig. Mittelalterlich verträumtes Flair wird man vergeblich suchen, und nach dem Lesen kommt gewiss nicht das Gefühl auf, wie schön es wäre, in eine andere Epoche zu reisen. Und das ist gut so. Es gibt genug Romane, die vor allem dem weiblichen Leser schöne Träume verschaffen, anstatt zu zeigen, was vor allem die einfachen Menschen damals alles aushalten mussten. Sogar mich, die ich sonst nicht zart besaitet bin, hat es oftmals erschüttert, wie wenig Rechte damals galten und wie willkürlich gefoltert, geschändet und abgeschlachtet werden durfte. Und Ebert benutzt diese Momente nicht, um den Unerhaltungswert zu steigern, sondern um den Leser gefühlsmäßig aufzurütteln und Mitgefühl in ihm zu wecken.
Dabei kann man jedoch nicht sagen, der Roman wäre nicht spannend, im Gegenteil. Ebert versteht es so meisterhaft, mit schlichten Mitteln lebendige Szenerien zum Leben zu erwecken, dass man fast meint, den Schnee im eigenen Gesicht, die Turmmauern unter den eigenen Füßen dröhnen und die Erde vom Donnern der Hufe beben zu spüren. Die lebensechten Charaktere wachsen einem so eng ans Herz, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann, weil man einfach wissen muss, was ihnen das Schicksal bringt. Zugegeben, manchmal geht es eng an der Grenze zum Klischee vorbei. Die eine oder andere Rettungsmission oder strategische Finte ist dann doch ein wenig unglaubwürdig, und manchmal sind die Helden ein wenig zu unverwundbar. Aber wie gesagt, das liegt an der Grenze und lässt sich im Rahmen der Unterhaltsamkeit verschmerzen.
Das einzige, was mich persönlich etwas störte, ist, das es keine echte Hauptperson gibt. Zuerst steht Ulrich von Maltitz im Mittelpunkt, der das Kommando über die Verteidigung Freibergs hat, dann rückt der junge Hauptmann Markus stärker in den Vordergrund. Die beiden Frauen an ihrer Seite, Sybilla und Änne, sind eher Nebenfiguren - was mich persönlich nicht angefochten hat, weil ich gerne über Männer lese, die nun einmal in Krieg und Freiheitskampf die Hauptakteure waren. Lästig fand ich jedoch, dass sowohl Ulrich als auch Markus im letzten Drittel ihre Hauptrollen an Friedrich, den Markgraf von Meißen, abgeben mussten, zu dem ich einfach keine Beziehung aufbauen konnte, weil er meiner Meinung nach eine zu unharmonische Mischung aus historischer Autenzität und Fiktion darstellt. Das ist jedoch natürlich reine Geschmackssache und stellt keinen Qualitätsverlust dar, denn Ebert verwebt die Charaktere gekonnt zum Ganzen einer großartigen, fesselnden, ergreifenden Geschichte, deren Bann man sich kaum entziehen kann.
Umso traurigere ist es dann, dass nur eine der beiden Liebesgeschichten ein glückliches Ende findet, obwohl dadurch natürlich noch besser deutlich wird, wie wenig Glück den Menschen damals beschieden war. Die Romanzen spielen ohnedies eine eher untergeordnete Rolle, was natürlich gut ist, weil so gewährleistet ist, dass die Geschichte sich aus kitschigen Gewässern heraushält. Auch das Sexualtreiben, das in der Hebammentrilogie nicht zu kurz kam, ist hier sehr sparsam. Ganz ehrlich gestanden, hätte der Roman von mir aus in dieser Hinsicht jedoch ruhig etwas "schlechter" sein können. Ein wenig Dahinschmelzen dürfte bei so viel Leid und Elend ruhig erlaubt sein. Dann hätte der Roman jedoch von mir auch wahrscheinlich nur vier Sterne bekommen, denn den fünften gibt es hier ganz eindeutig für die ungezuckerte Wirklichkeitstreue! Fest steht, dass Sabine Ebert nicht nur eine großartige Erzählerin ist, sondern auch begriffen hat, wie die Welt einst aussah und was in den (teils nicht vorhandenen) Seelen der Menschen vorging.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Gut ... mit dem leichten Beigeschmack eines Lehrbuchs
Blut und Silber kann man als Fortsetzung zur Hebammen-Reihe sehen ... muss man aber nicht.
Ich empfand den Roman als streckenweise sehr langatmig, mir fehlten hier ein paar... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von JLocker veröffentlicht
Toller Roman - Suchtgefahr
Zu der Story und den Protagonisten wurde hier schon einiges geschrieben, alles in Allem ein tolles Buch, das einen von vorne bis hinten fesselt.
Vor 3 Monaten von Sarah Jasmin Casteel veröffentlicht
Schade um die verlorene Zeit...
...denn ich hatte mich auf einen historischen Roman gefreut, aber die Aneinanderreihung von historischen Ereignissen ergibt leider noch keine spannende Handlung. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Agatha 14 veröffentlicht
Spitze!!
Habe mir dieses Buch einfach nur "so" gekauft und hatte auch nach der brillanten Hebammen-reihe meine Bedenken dieses Buch toll finden zu können, da es sich ja immer noch um... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Heidi veröffentlicht
Ein spannender Einblick in das Deutschland des ausgehenden 13. Jhds.
Ich habe das Buch gelesen, nachdem ich die komplette Hebammen-Reihe geradezu verschlungen hatte und wurde auch hier nicht enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Kristina Rosenfeld veröffentlicht
gut
Wenngleich historische Romane immer sehr schematisch sind, gefallen sie mir immer wieder. Wichtig: die Frau, die sich gegen ihre Rolle wehrt und dafür auf Seite der Guten... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von melastic veröffentlicht
Historisches Meisterstück aus der Feder von Sabine Ebert - wie...
Dieser historische Roman reiht sich in die Freiberger Geschichtsstunde ein, die schon aus der Reihe der "Hebamme" bekannt ist. Er spielt in der Zeit um die Jahrhundertwende vom 13. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Reppmann veröffentlicht
sehr spannend
Ich finde, dass das Buch `Blut und Silber`kein Lückenfüller der Hebammenromane ist, sondern fast noch spannender als diese. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Mara Schneider veröffentlicht
Blut und Silber
Ein spannender und gefühlvoller Roman,der das Leben und Sterben im Mittelalter verdeutlicht.Oft mit grausigen Details beschreibt er das harte Leben von damals. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Kathrin Bürger veröffentlicht
Ich bin enttäuscht.
Ich habe in diesem Jahr die Hebammenromane von Frau Ebert regelrecht verschlungen, die ersten vier Bände in nur zweieinhalb Monaten. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von M.G. veröffentlicht
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