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1.0 von 5 Sternen
Wieso wird Deutscher Rap immer wertloser?, 5. Juli 2007
Wasiem Taha, so heißt der neue Gangsterraper von Sony BMG mit bürgerlichen Namen. Der Masse ist er aber als Massiv oder Pittbull bekannt, wie er ehemals hieß. Mit einem Zuschuss von 250.000 Euro sollte ein Gangsterrapper geschaffen werden, der die Massen bewegen und Bushido, dem Pendant von Massiv, endlich die Stirn bieten sollte. Dass der neue Star am Raphimmel ehemals selbst Bushido-Fan war, wissen die wenigsten und die Tatsache, dass Massiv mit seiner Familie nach Berlin zog, um Gangsterrapper zu werden, lassen Diskussionen um Authenzitätsprobleme freien Lauf. Mit dem Re-Release von seinem Debüt-Album "Blut Gegen Blut" will der Sohn palästinensischer Eltern endlich den Durchbruch schaffen und zu Anerkennung in der Szene gelangen.
Jedoch wurde anscheinend nicht bedacht, dass die Gangsterrap Szene schon seit langem gesättigt ist und man mit einem Rapper ohne Skills, Flow und lyrischer Begabung nicht viel erreichen kann. Mehr ist es für mich eine Comedyvorstellung, die Massiv mit seinem Album abliefert als harter Gangsterrap, der es eigentlich sein sollte. Die Authenzitätsprobleme und die bereits angesprochenen nicht vorhanden Fähigkeiten als Rapper lassen den harten Kerl aus Pirmasens ziemlich dumm dastehen. Dennoch beweist Massiv Kreativität, denn die Namen seiner Tracks sind ziemlich ausgefallen und lassen mich doch mehr schmunzeln als erstarren. "Wenn Der Mond In Mein Ghetto Kracht", "Araber In Handschellen" und das bereits bekannte "Ghetto Lied" sind nur eine kleine Auswahl. Leider geht es in diesen ausgefallenen Titeln immer wieder nur um das Gleiche, denn Massiv ist, wie der Name schon sagt, der härteste Mensch im Universum und sein Ghetto ist der schlimmste Ort auf der Erde. Die Spitze des Eisberges erreicht Massiv aber mit "Wir Sind In Überzahl" schön für ihn, denn die lyrischen Ausfälle auf den sündhaft guten Beats, die von Woroc, DJ Desue, Flashgordon und Kaisa Sosa geliefert wurden, kann er auch mit seinen kreativen Titeln nicht ausgleichen. Die restlichen Personen, die Teil des Albums sind, sind die Features um Godsilla, Beirut, Sido, B-Tight, Basstard und der VS-Mafia. Dass die Features ausnahmslos besser sind als Massiv selbst, trägt auch nicht zum Vorteil für Massiv bei. Dem Hörer bleibt aber noch das Cover mit dem immer noch tighten-over-the-shoulder Blick von Massiv, das den visuellen Genuß natürlich um einiges steigen lässt. Gangster und so. Yo!
Mehr eine Lachnummer als ernst zu nehmen ist dieser Rapper, der aus dem Dorf in die Großstadt zog, um seine Karriere aufzubauen. Jedoch verstehe ich immer noch nicht, wieso man aus einem ländlichen Dorf in eine Großstadt zieht, um dann zu behaupten, dass man mitten im Ghetto wohnt und es einem dort so schlecht ginge. Naja, was solls. Insgesamt hat Sony BMG mit Massiv als Rapper vollkommen ins Klo gegriffen, jedoch wird es wahrscheinlich darauf hinauslaufen, dass viele Jugendliche, die dem Trend nachgehen, sich das Album zulegen werden. Den Verantwortlichen soll es also egal sein, wenn die Kohle stimmt. Schade, um die Musik.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Massiv - Blut gegen Blut, 30. November 2007
Mit Massiv startet ein weiterer Berliner Untergrundkünstler seine Karriere als Rapact und auch er schreibt sich Authentizität und Härte auf die Fahne. Geschichten aus dem Leben und die richtig harte Schiene was auch sofort, bei einem Blick auf die Tracklist, ins Auge fällt. Massiv macht laut seiner eigenen Aussage Rap. Dabei scheint er allerdings nicht allzu viel Wert auf Reime zu legen und schafft es auf seinem zweiten Album "Blut gegen Blut" auch mit relativ simplen Beats auszukommen. Dabei fällt zum Einen seine sehr ungermanische Grammatik, zum Anderen seine etwas komische artikulatorische Phonetik auf. Heißt kurz und knapp: Seine Aussprache. Dies ist allerdings nicht negativ zu verstehen. Auf den zum Teil düsteren Beats wie bei "Araber in Handschellen", "Nur Ein Leben", "Pass Jetzt Auf", "Showtime" oder "Kriegszeit" bilden Stimme und Beat eine gute Kombination und sind durchaus mal etwas anderes. Tracks wie "Bis In Die Ewigkeit" oder "Nur Ein Leben" zusammen mit Godsilla sind leider Mangelware. Ansonsten gibt es übliche Standartkost wie man es zurzeit einfach zu häufig serviert bekommt. Dabei schneiden die zum Teil gut produzierten Beats noch am besten ab. Talentfrei ist Massiv nicht unbedingt aber ein vielversprechender Newcomer absolut nicht. Vielleicht trifft er damit den Geschmack der Hörer zum größten Teil, woraus auch die ganzen Ausverkauften Online-Shops resultieren, so muss man objektiv doch sagen: Nein Danke! Vielleicht findet man zwei bis drei brauchbare Tracks der Rest ist für die Tonne! Kein Flow, keine tollen Texte, keine Punchlines. Das kann jeder unterdurchschnittliche Forumrapper besser. Höchstwahrscheinlich kommt der aber nicht aus Wedding und weiß wohl auch kaum wo das Ghetto liegt genau diese Punkte bringen Massiv aber seine unverdiente Aufmerksamkeit.
Fazit:
Raptechnisch sowie Musiktechnisch schwache Leistung, wenn man bedenkt wie hoch gelobt dieses Album doch, von einem großteil der Hörerschaft, wird. Nicht nur das es schon beim ersten hören langweilig klingt, man kommt meisten garnicht bis zum Ende der Platte, wobei man dann allerdings auch den besten Track "Bis in die Ewigkeit" verpasst. Besten Part auf dem Album liefert übrigens Godsilla ab.
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5.0 von 5 Sternen
Ist halt Massiv, 9. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Blut Gegen Blut (Audio CD)
Was will man das Album beschreiben, ok ich versuchs: Die Texte sind aggresiv und manchmal ohne Sinn, die Beats sind laut und hämmern in dein Kopf rein und auch die features sind in dieser Art, aber was will man erwarten es ist Massiv.
Ich höre die Musik als sehr gerne und liebe die Beats und die Power die in den Liedern ist, einfach immer weiter solche Musik auf den markt bringen, da kann man sich super entspannen.
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