Meredith Mitchell und Alan Markby treffen zufällig Rachel, eine alte Klassenkameradin von Meredith und Alans geschiedene Frau. Rachels zweiter Ehemann Alex erleidet einen Zusammembruch und stirbt wenig später. Natürlich ist es Mord.
Ein typischer englischer Landhauskrimi, der in einem überschaubaren Ambiente spielt, einem Herrenhaus in einem kleinen Ort auf dem Lande, mit der üblichen Anzahl an Verdächtigen und einem Ermittlerpaar, das man aus Vorgängerbänden bereits kennt. Dazu eine Lösung, wie man sie nicht erwartet hat, und fertig ist das unbeschwerte Lesevergnügen.
Aber: An einige Stellen hat die Autorin konstruieren und drehen müssen, dass sich Details genau einfügen lassen, dass beispielsweise die Fotos erst dann fertig sein können, wenn sie genau in den Ermittlungsprozess passen. Generell wirkt die Begründung, warum Meredith Rachel folgt und warum Alan auch noch dazukommt, sehr geschraubt, v.a. weil von der alten Feindschaft zwischen Alan und seiner Exfrau zwar viel die Rede, aber wenig zu spüren ist.
Der im Schrank sitzende Ermittler, der die entscheidenden Offenbarungen des Täters mithört, ist Bestandteil vieler Krimis in Buch und Film. Zu vieler.