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Blumen für Algernon
 
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Blumen für Algernon [Gebundene Ausgabe]

Daniel Keyes , Eva-Maria Burgerer
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 298 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 2., Aufl. (Januar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 360893782X
  • ISBN-13: 978-3608937824
  • Originaltitel: Flowers for Algernon
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 193.519 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Daniel Keyes
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"... ein Muss im Bücherregal ... - unbedingt lesen!" (Ultimo, Mai 2006)

"... Daniel Keyes Roman"Blumen für Algernon"war schon in den Sechzigern ein Bestseller - und hat in der nun überarbeiteten Übersetzung noch an Kraft und Schönheit gewonnen." (Stern, Mai 2006)

"..."Blumen für Algernon", in den USA längst Schullektüre, stellt auch die Frage, was eigentlich den Kern des Menschen ausmacht." (Stuttgarter Zeitung, 28.3.2006)

Stern, Mai 2006

»... Daniel Keyes´ Roman "Blumen für Algernon" war schon in den Sechzigern ein Bestseller - und hat in der nun überarbeiteten Übersetzung noch an Kraft und Schönheit gewonnen.«

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von nw TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Charlie Gordon, geistig retardiert, 32 Jahre alt, arbeitet in einer Bäckerei, um sich sein Leben irgendwie zu finanzieren und sich ein Zimmer mieten zu können. Dass er das überhaupt kann, scheint an ein Wunder zu grenzen. Von der Mutter verstoßen, da sie nicht mehr damit leben wollte, einen schwachsinnigen Sohn in ihrem Haus zu haben, wächst er bei seinem Onkel auf, der irgendwann stirbt. Ab da muss Charlie für sich selbst sorgen.
Er übernimmt in der Bäckerei von Mr. Donner Handlangertätigkeiten, wischt die Toiletten und bringt den Müll raus. Seine Kollegen sieht er als seine Freunde an.
Charlie ist zu allen nett und er wünscht sich seit seiner Kindheit nur eins: er möchte so gerne intelligenter sein.
Mit Mühe hat er Lesen und Schreiben gelernt, in der Schule für geistig retardierte Erwachsene.

Zu Forschungszwecken wurde Charlie einer Gehirnoperation unterzogen und in seinen Fortschrittsberichten, die er schreiben muss, merkt man, wie Charlie stets mehr lernt und welch hohe Intelligenz er entwickelt. Es geht soweit, dass er irgendwann sogar an den Forschungen mitarbeitet und die Professoren überholt. Er ist es auch, der schließlich eine Formel entwickelt und der Licht ins Dunkel bringt - wie geht es mit ihm weiter und was wird kommen.
Vor der OP Charlies wurden Tests an einer Maus namens Algernon durchgeführt, bzw. Algernon ist die erste Maus, bei der die OP geglückt ist und bei der eine enorme Intelligenzsteigerung zu verzeichnen ist. Charlie freundet sich mit Algernon an und sorgt für das Tier.

Doch mit der steigenden Intelligenz nimmt die Menschlichkeit Charlies und die Wärme und Freundlichkeit, die er ausgestrahlt hatte, ab.
Er stößt Menschen vor den Kopf, wird agressiv. Und zugleich fällt ihm von Anfang an auf, dass die Menschen, die er für seine Freunde hielt, ihn immer nur ausgelacht haben, was ihn mehr und mehr verletzt.
Er zieht sich zurück, hat Angst vor Umarmungen und die Liebe, die sich zu seiner ehemaligen Lehrerin Alice zu entwickeln schien, gedeiht doch nicht so, wie er sich das vorgestellt hatte. Charlie fühlt sich allein und verlassen.

Auf einem Kongress in Chicago, auf dem "sein Fall" vorgestellt und öffentlich gemacht wurde, kommt es zum Eklat, Charlie flieht mit Algernon nach New York und will sein eigenes Leben führen.
Erst als sich bei Algernon Veränderungen zeigen, die darauf hindeuten, dass das Ergebnis der OP evtl. nicht von Dauer sein könnte, kehrt Charlie ins Labor und zu seinen Ärzten zurück, um schließlich auch bei der Forschung mitzuarbeiten.

Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten, da sicher noch einige das Buch lesen möchten.

Ich war absolut begeistert von Blumen für Algernon, konnte gar nicht schnell genug lesen, so versessen war ich darauf, zu wissen, wie sich alles weiter entwickelt.
Das Buch ist 1959 zuerst als Kurzgeschichte erschienen, erst später wurde ein Roman daraus und verfilmt wurde die Geschichte unter dem Titel "Charly" (soviel ich weiß war das auch erst der Titel des Buches, allerdings sind diese Ausgaben nicht mehr erhältlich).
Daniel Keyes hat mE ein wunderbares Werk erschaffen, das jeder lesen sollte - auch diejenigen, die vor dem Genre Science Fiction zurückschrecken.
Der Stil fesselt, ist absolut spannend und für die Zeit recht mordern, wie ich finde.
Blumen für Algernon kommt in meine "Lieblingsbuchkategorie" und ist uneingeschränkt empfehlenswert.

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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein wichtiges Buch 30. Januar 2007
Von ~~~
Format:Gebundene Ausgabe
Keyes beschreibt die Gefühlslage und die Denkweise seines Protagonisten Charly von seinem ursprünglichen, extrem niedrigen Verständnislevel bis jenseits des messbaren Intelligenzniveaus, als würde er die ganze Skala aus eigener Erfahrung kennen.

Als Leser kann man miterleben, wie Charly Stück für Stück seine Vergangenheit entdeckt, indem er sich erinnert und die damals für ihn rätselhaften Erlebnisse aus der Erinnerung heraus auch erstmals versteht. Er entdeckt, dass die Leute, die er früher für so klug hielt, weder wirklich klug, noch in anderer Hinsicht nachahmenswert sind. Er muss schmerzlich erfahren, dass Intelligenz nicht glücklich macht, und dass man dafür auch nicht geliebt wird. Er ist zwar dankbar für die Welt, die ihm durch die gewonnene Intelligenz eröffnet wurde, bezahlt aber mit Einsamkeit.

Die Spaltung, die er schließlich an sich beobachtet, erscheint nur logisch, denn Charly das egozentrische Genie hat nur noch wenig gemein mit Charly dem liebenswerten Schwachkopf.

Die Geschichte ist sehr anrührend, wenn nicht gar dramatisch. Es ist erstaunlich, dass sie schon 40 Jahre auf dem Buckel hat - man merkt es ihr nicht an. Der Blickwinkel fördert das Verständnis sowohl für geistig eingeschränkte Menschen als auch für Intelligenzbolzen, die es wohl auch nicht leicht haben, und es macht kritisch bzgl. Eingriffen am Gehirn und deren Auswirkungen auf die Persönlichkeit. Deshalb meiner Ansicht nach ein wichtiger Beitrag in der Literaturlandschaft.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nachdenkliche Psychostudie 21. November 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Die Neuauflage von Daniel Keyes in den Sechzigern erschienenem Roman Charly wartet in einer optisch und haptisch sehr ansprechenden Form auf. Wie bei allen Titeln aus der Fantasyschmiede von Klett-Cotta (mittlerweile wieder unter dem Markenzeichen Hobbit Presse erscheinend) besticht auch die Umschlaggestaltung dieses Buches durch seine subtilen Andeutungen zum Inhalt und seine angenehme Farbkombination. Papier und Bindung sind erstklassig und trösten den bibliophilen Leser über den Preis hinweg. Ein qualitativ hochwertiges Hardcoverwerk lässt sich preislich nicht mit einem zerfallenden Taschenbuch vergleichen.

Der Inhalt des Buches  eine Mischung aus SF und fantastischen Elementen - glänzt durch zeitlose Aktualität. Die Erschaffung Künstlicher Intelligenz durch einen Eingriff am Menschen und die Auswirkungen auf das Leben und die Persönlichkeit des Behandelten. Den aktuellsten Bezug liefern neue Forschungserkenntnisse über emotionale Störungen von Parkinsonpatienten, die sich einem Eingriff am Gehirn unterzogen. Keyes Vision erscheint vor diesem Hintergrund erschreckend modern und ist doch bereits 40 Jahre alt.

Protagonist ist der geistig zurückgebliebene Charlie Gordon, der den Roman aus der Ich-Perspektive anhand seines Tagebuches erzählt; zunächst als Forschungsbericht für die Psychologen, später als Selbstdokumentation. In anfangs noch ungelenken Worten und mit grauenhafter Orografie folgt man Charlie durch sein Leben als wenig intelligentem aber liebenswertem und lernwilligem Zeitgenossen. Er willigt in ein neurochirurgisches Experiment ein, das die Ursachen seiner geistigen Schwäche beseitigen soll. Sein Begleiter auf dieser Reise wird die Labormaus Algernon, an der die Methode bereits erfolgreich gestestet wurde. Eine Hassliebe zu dem intelligenten Nager beginnt, dessen geistige Fähigkeiten zunächst sogar die von Charlie in den Schatten stellen.

Charlies Intelligenz wächst überproportional schnell, die Wissenschaftler feiern bereits ihren Triumph. Bald überflügelt er sie mit seiner Intelligenz. Allein sein emotionales Verständnis der Situation kann sich dem davonrasenden Geist nicht anpassen. Das neurologisch gelungene Experiment droht zu einer sozialen und psychischen Katastrophe zu werden, die Persönlichkeit des Charlie beginnt, sich aufzuspalten.

Die Sichtweise aus dem Tagebuch heraus wirkt zunächst ungewohnt für den Leser, die Vorurteile gegenüber der Ich-Perspektive, die Autoren oft genug misslingt, schmilzt jedoch sehr schnell und man gerät in den Sog von Keyes charismatischem Schreibstil. Die Figur des Charlie ist bis ins kleinste Detail faszinierend und klar ausgearbeitet und gezeichnet. Sein menschliches Verhalten treibt einen oft genug in ohnmächtigen Wahnsinn, ins Geschehen einzugreifen und die rasante Entwicklung aufzuhalten.

Ein wundervolles Buch, gut geschrieben, mitreißend und mit nachdenkenswertem Tiefgang.
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Wer hoch steigt, kann tief fallen!!!
Zum Inhalt:

Charlie ist 30 Jahre alt, aber in seinem Geiste und Tun ein kleiner Junge. Er ist geistig retardiert und trotzdem führt er ein minimales Eigenleben. Lesen Sie weiter...
Vor 25 Tagen von ginnykatze veröffentlicht
Ein großartiges und sehr berührendes Buch
Ein großartiges und sehr berührendes Buch über die Rolle der Intelligenz im Leben eines Menschen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Lexi veröffentlicht
Lieblingsbuch
Ich glaube ich habe mir dieses Buch schon bestimmt zehn Mal gekauft! Es ist und bleibt mein Lieblingsbuch - allerdings eigentlich im englischen Orginal!
Vor 8 Monaten von Mi9 veröffentlicht
ein ganz besonderes Buch
"'Jungejunge wird der aber kuken wenn ich Intelgent bin"'

"Blumen für Algernon'" wurde seit seiner Erstauflage 1966 in 27 Sprachen übersetzt und über... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Bücherelfe veröffentlicht
Ist Intelligenz ein Maßstab zum Glücklichsein?
"Dr Strauss sagt fon nun an sol ich aufschreiben was ich denke und woran ich mir erinere und ales was ich erlebe. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von streuner veröffentlicht
Bewegendes Psychogramm
Charlie ist ein geistig unterentwickelter Erwachsener, der sein Leben als Reinigungskraft in einer Bäckerei verbringt. Lesen Sie weiter...
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Die Überschrift habe ich absichtlich an einen weltberühmten Titel angelehnt, beziehe mich jedoch auf "Blumen für Algernon" (BfA). Lesen Sie weiter...
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Wer sich mit der Intelligenzforshcung beschäftigt weiß, dass eine klare wissenschaftliche Definition dieses Begriffes noch nicht wirklich vorhanden ist - und somit hat... Lesen Sie weiter...
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Nach diesem Buch werden Sie anders denken
>>Blumen für Algernon<< ist die Neuauflage eines Buches,dass bereits in den 70ern unter dem weniger einfallsreichen Titel >>Charly<< in Deutschland erschien. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Oktober 2007 von Steffen
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