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Die Bluff-Gesellschaft. Ein Streifzug durch die Welt der Karriere
 
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Die Bluff-Gesellschaft. Ein Streifzug durch die Welt der Karriere [Gebundene Ausgabe]

Bärbel Schwertfeger
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 250 Seiten
  • Verlag: Wiley-VCH; Auflage: 1 (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3527500383
  • ISBN-13: 978-3527500383
  • Größe und/oder Gewicht: 22,1 x 14,9 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 572.703 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Bärbel Schwertfeger
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Überall wird getäuscht und betrogen, was das Zeug hält. Vorgemacht wird es fast schon virtuos von unseren Volksvertretern. Aber auch in der Wirtschaft wird geschwindelt, was das Zeug hält. Aus taktischem Kalkül, um an der Börse gut dazustehen oder die eigene Persönlichkeit ins rechte Licht zu stellen. In der ganzen Arbeitswelt wimmelt es von Blendern, Aufschneidern und selbst ernannten Experten.

Für Bärbel Schwertfeger eine Folge unserer sich wandelnden Gesellschaft: Zu bluffen ist Teil einer narzisstischen Form der Lebensbewältigung und gehört, so scheint es, zu den viel gepriesenen Ich-AGs. Nur wer sich selbst vermarket, hat auch morgen noch Arbeit. Und in der Werbung galt der Schein schon immer mehr als das Sein. Eine spannende These. Doch leider schießt sich Bärbel Schwertfeger schon bald auf die offensichtlichen Kandidaten ein, die solariumgebräunten Du-kannst-alles-schaffen-Erfolgstrainer. Faktenreich drischt sie auf ihre Lieblingsfeinde ein, allen voran Bodo Schäfer, Jürgen Höller, unseriöse Business-Schools und andere Merkwürdigkeiten der Bildungslandschaft. Ohne Scheu, Namen zu nennen. Schade nur, dass sie ihnen so viel Raum gibt -- was sie ihnen vorwirft, ist zum größten Teil bekannt. Ihre These verschwindet hinter einer Flut von akribisch zusammengetragenen Details, die den Leser weniger erhellen als seine Lust am Skandal befriedigen.

Empört ist Schwertfeger aber nicht nur über die Zustände an sich. Das Schlimme ist für sie, mit welchem Gleichmut die Schwindeleien geduldet und verharmlost werden. Lügen gilt als Kavaliersdelikt. Auch die Medien sind beim Hochjubeln meist eifrig dabei, vergessen das kritische Fragen. Fliegt doch einmal etwas auf, ist es schnell verziehen. Selbst windige Erfolgstrainer, die sich selbst in die Pleite gewirtschaftet haben, finden immer noch Zulauf -- ein echter Fan lässt sich eben auch von trivialen Botschaften und erwiesener Unfähigkeit nicht schrecken. Das lässt für Schwertfeger nur einen Schluss zu: Wir wollen einfach für dumm verkauft werden. Die Schaumschlägerei ist ein Symptom unserer Gesellschaft, diagnostiziert die Autorin, unser Wertesystem ist gefährlich ausgehöhlt. --Sylvia Englert

Pressestimmen

"Wissenschaftliche Untersuchungen, psychologische Hintergründe und statistische Zahlen ergänzen die Inhalte zu einem lesenswerten und informativen Buch." (PERSONALmagazin, 12/2002)

"Bluffen ist in. Bewerber päppeln ihren Lebenslauf bis zur Unkenntlichkeit auf, Kollegen schmücken sich mit Fähigkeiten, die sie gar nicht haben, Chefs tun erfolgreicher, als sie eigentlich sind. Buchautorin Bärbel Schwertfeger hat die Nase voll von Blendern und Bluffer. Und zieht in ihrem neuen Buch tüchtig vom Leder." (Junge Karriere/Handelsblatt Nr. 11/02)

"Ob in Politik, in der Wirtschaft, im Job oder an der Uni - überall wird geblufft, was das Zeug hält... Die Leute haben die Nase voll von den Schaumschlägern und Blendern, die sie belügen und ihnen das Geld aus der Tasche ziehen. Schon werden Stimmen für die Rückbesinnung auf Ehrlichkeit und Vertrauen laut." (CASH, Nr. 41, 11.10.02)

"Die Autorin geht einem Phänomen nach, das sich in der Welt der Karriere immer mehr ausbreitet. Mehr Schein als Sein heißt die Devise. Wie man diese so genannten Bluffer entdeckt und wie man sich vor ihnen schützen kann, zeigt der Band anhand zahlreicher Beispiele." (Buchhändler heute, 9/2002)

"Bärbel Schwertfeger ist in Deutschland als unbarmherzige Journalistin bekannt....Ob Sektenprediger, unseriöse Ausbildungsinstitute, Titelverkäufer oder andere Schwindler: Bärbel Schwertfeger legt sich mit ihnen an - unermüdlich in der Recherche, witzig im Schreiben." (CASH, Nr. 45, 08.11.2002)

"Ihr Buch ist gut recherchiert, flott geschrieben und die Beispiele überzeugen." (Börsen-Kurier vom 19.12.2002)

"Ein unterhaltsamer und informativer Streifzug durch die "wundersame Welt der Karriere", Pflichtlektüre für die Ehrlichen, die am Ende nicht dumm dastehen wollen." (Der GmbH-Geschäftsführer in Recht und Praxis, Nr. 12/2002)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Manches Gut, Manches nicht 23. November 2002
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch von Frau Schwertfeger schätze ich persönlich als etwas besser als mittelmäßig ein. Daher vergebe ich 3 Sterne.

Positives:
Die behandelte Thematik ist interessant und sehr aktuell. Sie hat sehr intensiv recherchiert und sich dabei sicher wenig Freunde gemacht. Meines Erachtens ist Frau Schwertfeger recht mutig und hartnäckig. Nur so konnte sie an die delikaten Informationen gelangen. Das Buch liest sich leicht und verblüfft hin und wieder durch die Offenlegung von Schwindel, Lügen und Intrigen in der Welt der Karriere. Man kann es auch als Warnung verstehen, denn oft wird getrickst, wo man es nicht vermutet.

Negatives:
Die zahlreichen Wiederholungen lassen manchmal darauf schließen, dass die Autorin, die Journalistin ist, einfach ihren Artikeln Kapitelnamen gegeben hat. Immer und immer wieder kommt sie auf die Motivationstrainer zurück. In jeder Passage ist von Jürgen Höller, Bodo Schäfer und Emile Ratelband die Rede. Das hätte man alles in einem Kapitel abhandeln können. Es ist mir unverständlich, warum sie unter jeder Überschrift auf die Motivationstrainer zurückkommt, manchmal auch dort, wo es gar nicht mehr hingehört. Auch die MBA-Thematik ist mir zu stark ausgebaut. In der zweiten Hälfte des Buches geht es quasi nur um die unseriösen Titelhändler und umstrittenen MBA-Schulen. Das zieht sich alles viel zu sehr in die Länge. Was mir auch nicht gefiel, sind die zahlreichen Sätze und Satzteile, die sie permanent "von sich selbst abschreibt". Als Journalistin sollte Frau Schwertfeger diesbezüglich über ein etwas größeres Repertoire verfügen, aber wahrscheinlich hat sie wirklich mehrere Artikel von sich selbst zu diesem Buch zusammengefasst.

Fazit: Ich habe schon bessere, aber auch schlechtere Bücher gelesen.

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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Viel Lärm um nichts 13. August 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Um ehrlich zu sein: ich hatte mehr erwartet - zumal zu dem Preis. Gut fand ich die Offenheit und Detailtiefe, mit der die Autorin hinter die Kulissen guckt. Auch waren für mich einige interessante Neuigkeiten enthalten. Deshalb ist es richtig und wichtig, dass es dieses Buch gibt. Weniger gut fand ich, dass Frau Schwertfeger den Eindruck macht, "endlich mal" abrechnen zu wollen. Damit handelt sie letztlich genauso unsouverän wie die von ihr entlarvten Bluffer. Was mich wirklich ägert ist das undurchdachte Buchkonzept. Da hat einfach der Lektor keinen guten Job gemacht. Deshalb nur drei Sternchen ...naja, jetzt steht das Buch neben den Sprengers und Oggers dieser Welt. Beste Grüße
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Bärbel Schwertfeger hat mit "Die Bluff Gesellschaft" ein tolles Buch geschrieben, das Blender und Scharlatane beim Namen nennt und deren betrügerische Praktiken im Detail darstellt. Ich freue mich, dass es noch solche Autorinnen gibt, die auch die Androhung von juristischen Schritten oder die persönliche Diffamierung, mit der sich die bloßgestellten Schwindler meist wehren, nicht davon abschrecken kann, andere Menschen vor Abzockern zu warnen. Ob Motivations-Gurus, Money-Coaches oder Betreiber privater Schulen mit Niedrigstniveau - alle bekommen sie hier ihr Fett weg.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Bluffer schreiben über Bluff :-)
Das Buch ist wenig hilfreich und oberflächlich recherchiert. Die Autorin hingegen ist mittlerweile allgemein bekannt als Verfasserin reißerischer und tendenziöser... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Dezember 2009 von sasuso
der Untertitel sagt's: Viel MBA, weniger das sonstige Leben
Zu Anfang hat mir das Buch sehr gut gefallen: Die allgemeinen Artikel über Lügen etc. Dann auch die Kapitel mit den Blicken hinter die Kulissen der Motivationsgurus und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Januar 2004 von Schlabbeseggel
Dieses Buch sollte man gelesen haben!!!
"Der Spiegel
manager magazin (01/2003) Anekdoten statt Analysen
Kaum neue Erkenntnisse über Trickser und Täuscher."

.... Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 6. Juli 2003 von Martin Scholzhoferman
Sicher keine neue Weisheit...
...aber es tat gut, dieses Buch zu lesen. Ich war drei Monate in Gesellschaft eines solchen Bluffers. Lesen Sie weiter...
Am 12. Mai 2003 veröffentlicht
selber blufferin
Die Autorin bearbeitet eigentlich nur 2 Themen :

Motivationstrainer a la Ratelband
und
MBA - Studiengaenge und Uni, die gefakte Trainings anbieten. Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 23. April 2003 von Martin Maschmann
kritisch, praktisch und einfach gut
Wie Bluffer und Blender gerade im Esoterik- und Alternativ-medizinischen-Bereich erfolgreich Kasse machen, ist bekannt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Februar 2003 von Skeptiker
Neuer Wein in alten Schläuchen
Ich habe vor 17 Jahren mal das Buch " Das Hochstapler Phänomen" von Joan Harvey gelesen: Das Buch "BLuffgesellschaft" ist nur eine deutsche Version dieses Buches mit auf... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Februar 2003 von "chrpgm"
Negativ - Journalismus
Natürlich entspricht es unserem medialen Zeitgeist, alles nagtiv und madig zu machen. Journalisten sind sehr oft Menschen, mit denen niemand freiwillig in Urlaub fahren... Lesen Sie weiter...
Am 9. Januar 2003 veröffentlicht
Peinlich
Wer das Buch genau liest und selbst nachrecherchiert wird enttäuscht sein. Streckenweise erhält man den Eindruck, das Buch sei schlicht eine Abrechnung der Autorin. Lesen Sie weiter...
Am 21. Dezember 2002 veröffentlicht
Gut recherchiert
ich habe das Buch ziemlich verschlungen. Es ist wirklich faszinierend, wie viele Details die Autorin vor allem über das unseriöse Geschäft der Motivationstrainer... Lesen Sie weiter...
Am 28. November 2002 veröffentlicht
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