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Blues und Hendrix, das ging einst eher selten zusammen, beispielsweise bei Red House (hier die englische Urversion) oder Voodoo Chile (eine wildere Session als auf Electric Ladyland). Eine satte Stunde legt der Gitarrenhexer elfmal posthum seine Blueswurzeln offen. Hear My Train A Comin'akustisch und elektrisch gab's früher mal, Born Under A Bad Sign (Band Of Gypsys) oder Manish Boy (Experience) sind beide unveröffentlicht. Akademisch ließe sich über den Sinn noch einer Version streiten; nicht aber darüber, daß Jimi fast durchgängig in Bestform präsentiert wird.
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"Blues ist simpel zu spielen, aber verdammt hart zu fühlen". Jimi Hendrix mußte es wissen: Der Blues durchzog sämtliche musikalischen Exzesse seines kurzen Lebens. So überrascht es wenig, daß im Zuge des derzeitigen Booms für die Klänge vom Mississippi noch einmal der Hendrix-Nachlaß geplündert wurde. "Blues" enthält elf rare beziehungsweise unveröffentlichte Aufnahmen, eingerahmt von einem akustischen und einem elektrifizierten "Hear My Train A Comin'". Dazwischen ertönen - unvollständig und brachial bis rauh und genial - Blues-Favoriten wie "Red House". "Catfish Blues" oder "Voodoo Chile". ** Interpret.: 07-09 ** Klang.: 04-07
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BLUES