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am 23. Januar 2006
Live-Aufnahmen von BB King gibt es ja erfreulicherweise en masse und mindestens gut sind durch die Bank alle, die mir bisher untergekommen sind. "Live At The Regal" ist davon zweifellos seine berühmteste, sie wird im Allgemeinen als eine der besten Blues-Liveaufnahmen überhaupt gehandelt und dürfte selbst demjenigen Bluesfan geläufig sein, der sich mit BB King noch nicht übermäßig auseinandergesetzt hat. Die hier vorgestellte CD, „Blues Is King“, steht der „Regal“ in absolut nichts nach, persönlich ziehe ich sie ihr sogar vor. Auch hier handelt es sich um eine Live-Aufnahme aus Chicago, diesmal aus dem Jahre 1966. Das Setting des Konzerts ist intimer als die Halle des Regal Theaters, dem Klang des Beifalls und der Zwischenrufe nach zu urteilen, scheint die Scheibe in einem mittelgroßen Club aufgenommen worden zu sein. "Blues Is King" mag der extrem kompakte, warme Sound der "Regal"-Aufnahmen fehlen, zeichnet sich dafür aber aus durch ein lockereres Jam-Feeling, mehr Gitarre und eine bluesigere, kleinere Band. Mit von der Partie sind unter anderem der tolle Saxophonist Bobby Forte, dem hier einiges an Freiraum gelassen wird, Drummer Freeman und Hammond-Organist Duke Jethro. Ganz im Vordergrund stehen Kings Stimme und Lucille, seine Gitarre. Statt eines fetten Bläsersatzes hat BB nur eine Tenorsaxophon und einen Trompeter im Gepäck – das lässt die Band etwas persönlicher, weniger bombastisch klingen und passt zum Material. In „Blind Love“ scheint BB eine Saite zu reißen – es passt zu der lebensnahen Produktion, dass es der Song trotz der Panne auf Vinyl geschafft hat. Der herausragende Track der „King“ ist eine Nummer aus der Feder Willie Nelsons, „Night Life“. Hier wird nach einem super Gitarrenintro Bobby Forte gefeatured, in der Mitte gibt es ein kurzes, brennendes Gitarrenfeuerwerk, bevor sie in den Höhepunkt mündet, eine dreifache Wiederholung des Refrains. Schöne Harmonien, klasse Text, mitreißend gesungen - absolut großartig!
Warum die „Regal“ eine Legende wurde, die „King“ aber nie einen großen Bekanntheitsgrad erreichte, kann ich mir eigentlich nur durch die folgenden Faktoren erklären: (a) die „Regal“ wurde früher aufgenommen (1964) (b) die Publikumsreaktionen lassen BB wie einen Superstar seiner Zeit erscheinen (c) die besonders bevorzugte Vermarktung der „Regal“. Ich kann „Blues Is King“ jedenfalls absolut jedem Fan von elektrischen Blues ans Herz legen. Volle Punktzahl für die möglicherweise beste Live-Scheibe des Meisters überhaupt.
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