Sie haben bereits Gundkenntnisse mit der Bluesharp aber verstehen vom Blues noch nicht genug um einfach so drauf los zu blasen: Herzlich willkommen, dieses Buch ist das richtige für Sie. Zwar erklärt Dieter Kropp hier kurz, wie man die Harp in den Mund nehmen sollte und so, aber das kommt doch alles sehr kurz 'rüber und wahrscheinlich sollte man vorher eine richtige Harpschule durcharbeiten oder es sich richtig zeigen lassen.
Alle Stücke sind in G und man braucht nur eine C-Harp. Wer das für einen Widerspruch hält braucht ein grundlegenderes Buch. Wer es versteht, darf hiermit anfangen.
Anhand konkreter Stücke von zunehmendem Schwierigkeitsgrad erarbeitet Kropp mit dem Leser immer weitere Spieltechniken. Es bietet sich daher an, das Buch zumindest anfangs von vorne nach hinten durchzuarbeiten. Erste Anfangserfolge sieht man sehr schnell, aber der Schwierigkeitsgrad steigt steil an und so bleibt das Buch sehr lange lehrreich. Und wenn man das Buch durch hat, bleibt einem die CD zu der man sein Leben lang improvisieren oder komponieren kann.
Kritik ließe sich finden: Das Nachspielen wird geübt, das eigenständige Improvisieren spielt keine Rolle. Alle Durchgänge werden (mehr oder weniger) gleich gespielt, was dem Lernen dient, dann aber auch langweilig werden kann. Man wird also irgendwann ergänzendes Lehrmaterial brauchen um hier vielseitiger zu werden. Ein möglicher Weg, nach dem Kropp weiter zu machen wären Steve Baker's Blues Harmonica Playalongs. Wer für die noch nicht ausreichend technisch gefestigt ist und Blues spielen möchte sollte sich Dieter Kropps Blues Harp Songbook kaufen.