Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
72 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
We are on a mission from god, 11. Juni 2001
Oder zu deutsch: Wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs. Fans der legendären Blues Brothers werden diesen Spruch natürlich kennen und spätestens seit vorliegen dieser DVD auch in englisch verinnerlichen. Warum, dazu später mehr.Die Story (für die Armen die diese tatsächlich nicht kennen sollten) in aller Kürze: Jake Blues (Jon Belushi), gerade aus dem Gefängnis entlassen besucht mit seinem Bruder Elwood (Dan Aykroyd), beide in schwarzen Anzüge, schwarzen Hüten und Sonnenbrillen, das Waisenhaus in dem die beiden aufwuchsen. Dort erfahren sie, dass dieses geschlossen werden soll, da die Kirche die Steuerschuld nicht zahlen will. Die beiden (Ganoven)Musiker beschließen das nötige Geld, binnen der kurzen Frist von nur 11 Tagen zu besorgen (auf legalem Wege). Hierzu wollen sie ihre alte Band wieder zusammenbringen - die Blues Brothers Band - und mit einem großen Gig die entsprechenden Einnahmen erzielen, im Auftrage des Herrn! Die Story ist aberwitzig schnell inszeniert, strotz vor Gags, grandiosen Verfolgungjagden (wer erfreut sich nicht daran, wie ein ganzes Einkaufszentrum in Schutt und Asche gefahren wird) und vor allem vor toller Musik. Nicht umsonst steht auf dem Cover: A Musical Comedy (eigentlich fehlt noch das Wort Action). Dieser Film passt einfach in keine Kategorie zu 100 %, obwohl er von allem 100 % hat. Wer ihn kennt wird mir sicher recht geben. Die Besetzung und Stab: Neben den beiden Stars Belushi (leider schon verstorben) und Aykroyd sind vor allem die musikalischen Gaststars herausragend: James Brown (als Priester), Cab Calloway, Ray Charles (als Musikalienhändler), Aretha Franklin und John Lee Hooker bürgen für Blues und Rythm ‚n' Blues der besonderen Art. Aber auch die anderen Rollen sind hervorragend besetzt, John Candy als Bulle, Carrie Fisher als Jakes versetzte Braut (brilliant) , Henry Gibson als amerikanischer Nazi oder Charles Napier als geprellter Country-Musiker. Und als Regisseur wurde mit John Landis (American Werewolf), der auch das ursprüngliche Drehbuch von Dan Aykroyd in eine verfilmbare Version verwandelte, auch die richtige Wahl getroffen. Die DVD: Das Bild liegt in 1.85:1 (16:9) vor und ist zwar nicht brilliant (aber wahrscheinlich war das von Anfang an so abgedreht) aber ok. Der Ton hinterlässt einen (für den deutschen Fan) zwiespältigen Eindruck: Unverständlich warum die deutsche Version nur in MONO vorliegt, wie schon auf dem THX-gelabelten Video. Selbst französisch und italienisch liegen zumindesten in analogem Surround vor. Der englische Ton hingegen in einer hervorragenden DD 5.1 Abmischung, die mich den Film völlig neu erleben ließ (und ich habe ihn schon oft gesehen). Der Sound ist sauber, die Musik kommt nicht nur, erwartungsgemäß sehr breitbandig und druckvoll, nein sie kommt nahezu bombastisch aus den Lautsprechern. Dabei einfalten sich plötzlich feinste Details, die auch auf dem Stereosoundtrack nicht zu hören waren (es sind auch nicht alle Tracks auf dem Soundtrack). So wird z.B. bei dem grandiosen Live-Konzert endlich auch die von Aykroyd gespielte Mundharmonika deutlich hörbar. Das die DD 5.1 Version auch den zahlreichen Action-Szenen zu gute kommt, dürfte klar sein. Schon klasse wenn die Querschläger von Carrie Fischers Schüssen in der Kanalisitation quer durchs Zimmer pfeifen. Für Fans gibt's also nur eines: Die englische Version (wir können den Text doch eh auswendig), gegebenenfalls mit deutschen Untertiteln, die ohnehin näher am Original liegen als die Synchronisation. Als besonderes Schmankerl ist die DVD-Version noch um einige Szenen angereichert (endlich erfährt man z.B. wo das Blues Mobil geparkt wird), die man aber gar nicht erst synchronisiert hat, was aber natürlich nur auffällt, wenn man denn unbedingt eine der synchronisierten Fassungen schauen muß. Leider sind weitere geschnittene Szenen für immer verloren, da die Produktionsfirma dies vernichtete. Als Extras bringt die DVD noch einen Trailer, Produktionsnotizen, Infos zu den Stars und vor allem eine exquisite Filmdokumentation mit. Dies ist kein reines Making of, sondern sie zeigt die Hintergründe des Filmes auf. So erfährt man z.B. dass es die Blues Brothers schon weit vor dem Film gab (und das waren wirklich Belushi und Aykroyd) - die diesen Gig zunächts für eine TV-Show und später dann als richtige Band aufzogen, aus ihrer gemeinsamen Liebe zur Musik (Aykroyd R'n'B und Belushi Rock). Die Idee und das ursprünglich, viel zu lange Drehbuch stammen ebenfalls von Aykroyd. Fazit: Trotz der Unverschämtheit, den deutschen Ton nur in mono zu liefern: Ein MUST HAVE!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
keine Fehlproduktion, doch erheblichen Raum für Verbesserungen..., 6. Dezember 2006
Man erhofft sich ja von sogenannten ANNIVERSARY EDITIONS etwas Besonderes.
Hier liegt die Besonderheit in der 15 min. längeren Extended Edition mit einer wundervoll klaren englischen 5.1 Tonspur (mit deutschen Untertiteln, wenn gewünscht). Die 15 min. mehr von Jake und Elwood werden die Fans der BLUES BROTHERS mit Sicherheit mehr als nur freuen, sowohl im musikalischen als auch im filmtechnischen Sinne.
Zugegeben: Man sollte sich diese Edition nur zulegen, wenn man es auf die 15 Minuten längere Extended Version abgesehen hat, denn die zweite DVD mit der Kinoversion enttäuscht wirklich auf der ganzen Linie.
Eine miserable deutsche 2.0 Tonspur, ein nicht überarbeitetes Bild (das Bild sieht aus wie auf einer schlechten VHS) und Specials, die für eine Special (Anniversary) Edition nicht würdig sind, meines Erachtens.
Leider sind wir ja diese Art von "Qualitätslimitierung" von UNIVERSAL gewohnt.
Trotzdem gebe ich 4 Sterne, da die Extended Edition (Ton und Bild, Einführung des Extended Cuts durch Dan Aykroyd) absolut meine Erwartungen erfüllt hat.
Nächstes Mal, bitte, aber auch eine Version mit deutscher 5.1 Tonspur und einem überarbeiteten Bild der Extended- als auch der Kinofassung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
56 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Bitte gebt uns eine anständige Umsetzung auf DVD !, 9. Mai 2003
Das „Blues Brothers" einer der besten Filme überhaupt ist, steht wohl außer Frage, aber so ein Film hat diese Umsetzung auf DVD nicht verdient. Für den Streifen selbst würde ich ohne weiteres 5 Sterne und mehr hergeben, aber bei dieser schwachen DVD gibt es Abzug. Sicher ist der Film im englischen Orginalton weit besser als in deutsch. Aber nicht jeder ist der englischen Sprache so hundertprozentig mächtig. Dann hat man eben nur die Möglichkeit den Film ausgestattet mit einer deutschen Mono-Tonspur zu sehen. Auch die Szenen die in Orginalsprache belassen wurden finde ich nicht so hilfreich für den Film. Ich persönlich sehe mir den Film zwar auch meist im englischen Orginal an, aber wie gesagt dies ist halt nicht für jederman so einfach. Anfangs habe ich mich sehr gefreut das der Film endlich ungeschnitten mit 142 min Laufzeit auf DVD erscheint, aber wenn man den Film in deutscher Sprache sieht ist es störend wenn plötzlich wieder Szenen in englischer Orginalsprache auftauchen. Man müßte doch meinen das mittlerweile in Zeiten in denen ganze Filme im PC entstehen es möglich sein müßte mit Hilfe des PC diese Szenen irgendwie mit deutschen Ton auszustatten. Aber irgendwie erscheint mir die ganze Veröffentlichung dieses Kultfilms relativ lieblos. Für mich der größte Musikfilm überhaupt, und dann mit trauriger Mono-Tonspur, das finde ich äußerst depremierend. Ich besitze Filme die lange vor 1980 gedreht wurden auf DVD und bei denen habe ich auch Dolby Surround Ton dabei, warum dann bei solch einem Film nicht. Der Film selbst dürfte ja wohl jedem der sich über gute Filme unterhält bekannt sein, wenn nicht dann sollte man ihn sich erst mal ansehen bevor man mitreden will. Regisseur John Landis schaffte es einen Musikfilm mit starker Action und phenomenaler Comedy zu vereinen. Mit seinen Hauptdarstellern John Belushi und Dan Aykroyd fand er noch dazu die Idelabesetzung für seinen Film. Was er aber neben seinen beiden Hauptakteuern noch alles aufbietet ist wohl der absolute Wahnsinn. In Nebenrollen sind übrigens Carrie Fisher (Prinzessin Leia aus Star Wars) und der leider ebenfalls viel zu früh verstorbene John Candy (Cool Runnings) zu sehen. Einzigartig machen den Film aber die Auftritte von Musikern wie James Brown, Aretha Franklin, Cab Calloway, John Lee Hooker, Ray Charles, u.a. Elwood Blues (Dan Aykroyd) holt seinen Bruder Jake (John Belushi) aus dem Knast ab. Das Waisenhaus in dem beide aufgewachsen sind soll geschlossen werden, da kein Geld für eine Steuerzahlung da ist. Als die „Blues Brothers" dies erfahren steht fest: Wir müssen die Band wieder zusammen bringen um das nötige Geld aufzutreiben. Dieses Vorhaben ist aber dann doch nicht so einfach wie gedacht. Noch heute gibt es Programmkinos in Deutschland wo der Film regelmäßig läuft. Ich habe mir dies mittlerweile ein paar mal gegönnt und es ist faszinierend. Fast alle Kinobesucher tauchen in Schwarzen Anzügen, schwarzen Hüten, schwarzen Schuhen, schwarzen Krawatten und weißen Hemden und Socken auf. Es ist überwältigend wie dieser Film auch nach über zwanzig Jahren noch fasziniert. Lieder des Soundtracks wie z.B. „Think", „Everbody needs somebody", „Theme from Rawhide" oder auch „Shake your Tailfather" haben Musikgeschichte geschrieben. Für mich persönlich handelt es sich bei dem Orginal Soundtrack um die beste Filmmusik überhaupt. Vielleicht klappt es ja noch und wir Fans bekommen noch die Umsetzung auf DVD die dieser Film verdient hat. Knapp zwanzig Jahre später versuchte John Landis mit „Blues Brothers 2000" diesen Erfolg zu wiederholen. Dies missglückte aber völlig. Wobei ich persönlich sagen muß, das der Nachfolger so schlecht gar nicht ist, vor allem wenn es den ersten Teil nicht geben würde. Aber so wird er doch immer mit dem Orginal verglichen und zieht dabei halt den Kürzeren. Also wie gesagt dieser Film hätte weit mehr als fünf Sterne verdient, aber für die lieblose Umstezung auf DVD gibt es einen Abzug. Im Gedenken an den Schauspieler John Belushi vergeben wir mal vier Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
|
|
|
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|