Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Blueprint
 
Mehr Bilder ansehen
 

Blueprint

Franka Potente , Ulrich Thomsen , Rolf Schübel    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


‹  Zurück zur Artikelübersicht

Rezensionen

Movieman.de

Franka Potente in einer Doppelrolle. Das war vielleicht ein bißchen viel. Weder nimmt man ihr die Pianistin wirklich ab, noch ist sie als deren Tochter sonderlich glaubwürdig. Das etwas bemühte Agieren kann in 108 Filmminuten leicht irritieren. Die Geschichte ist nicht unspektakulär (sich einfach selbst zu klonen) und die ethischen und philosophischen Aspekte werden thematisch sogar kurz angerissen, aber weder ist der Film anhaltend unterhaltsam, noch bringt er Erkenntnis. Fazit: Zwiespältig

Moviemans Kommentar zur DVD: Optisch sehr solide, akustisch ein Ohrenschmaus mit sehr sensiblem Soundmastering.

Bild: Die Optik ist glatt und rauscharm. Die Schärfe wirkt in Totalen besser als in näheren Einstellungen, wo Konturen leicht unsauber scheinen. Das Bild ist stabil (00.07.15, Fahrt auf Pianistin), auch wenn vereinzelt ganz leichte Ruckler auftreten können (00.14.48, Pullback auf Anwesen). Der Kontrast ist hoch und sorgt für eine gesunde Plastizität, zeigt bei der selben Einstellung (Pullback) aber Überstrahlungen - messen wir den Film nicht an einer mißglückten Einstellung: Solides Gut.

Ton: Der Ton ist sensibel ausgefeilt und hantiert mit treffsicheren Feinheiten. Der Beethoven-Akkord bei 00.07.02 etwa läßt einen fast erschauern, so klar ist er gesetzt. Die Kulisse ist stets lebendig gezeichnet und die Musik wird klar akzetuiert dargeboten (00.31.50, Konzert). Bei sehr klarer Stimmabbildung eine Top-Mischung.

Extras: Zwei Kommentarspuren, Trailer, entfallene Szenen etc.: Das ist ein pralles Extra-Paket. In den Interviews gibt sich Frau Potente sehr undivenhaft und wirkt sympathisch. --movieman.de

VideoMarkt

Als die Starpianistin Iris Sellin erfährt, dass sie an Multipler Sklerose leidet, will sie ihr Talent an die Nachwelt weitergeben. Deshalb lässt sie einen Klon von sich anfertigen. Der Plan gelingt. Nach neun Monaten bringt Iris eine gesunde Tochter zur Welt. Siri gleicht der Mama wie ein Ei dem anderen und sie erbt auch deren Begabung. Doch als diese als Teen erfährt, dass sie eine künstlich geschaffene Kreatur ist, wendet sie sich von der Mutter ab und wandert nach Kanada aus. Später kehrt Siri noch einmal nach Deutschland zurück - an Iris' Sterbebett.

Video.de

Mit der Adaption von Charlotte Kerners Roman zeichnet Dokumentarfilmer Rolf Schübel das Psychogramm einer komplexen Mutter-Tochter-Beziehung. In einer Doppelrolle überzeugt Franka Potente, die es schafft, zwei völlig konträren Figuren Glaubwürdigkeit zu verleihen. Die komplizierte Rückblendenstruktur verhindert indes, dass die Handlung so richtig in Schwung kommt. Leider wird auch das brisante Thema Genmanipulation nur kurz angerissen. Für Potente-Fans und Anhänger des deutschen Films.

Blickpunkt:

In einer Doppelrolle lässt sich Franka Potente in diesem melancholischen Drama nach dem bekannten Jugendroman von Charlotte Kerner klonen. Mit 4,5 Mio. Euro budgetiert, zum größten Teil in Kanada realisiert und neben Potente mit Ulrich Thomsen ('Bella Martha') und Hilmir Snaer Gudnason ('101 Reykjavik') international besetzt, weckt 'Blueprint' nicht nur mit seiner brisanten Thematik hohe Erwartungen, nachdem Regisseur Rolf Schübel zuvor mit 'Gloomy Sunday' bereits eine anspruchsvolle Romanadaption einfühlsam in Szene gesetzt hatte.

'Das Drama einer Seele in zwei Körpern', ist das Thema von 'Blueprint': Die Geschichte des ersten geklonten Menschen - erzählt aus dessen Sicht. Mit 30 Jahren erhält die weltberühmte Pianistin Iris Sellin eine erschütternde Diagnose - sie leidet an Multiple Sklerose. Um ihre Kunst und außergewöhnliche Begabung über ihren nahenden Tod hinaus am Leben zu erhalten, beschließt sie, sich klonen zu lassen. Sie findet einen Gentechniker, der das Unmögliche möglich macht und damit zum 'technischen' Vater von ihrer Tochter Siri wird, die neun Monate später, aus einer Zelle ihrer Mutter gewachsen, zur Welt kommt. Früh zeigt sich, dass Siri nicht nur mit Iris' Aussehen, sondern wie erwartet mit deren Talent gesegnet ist. Noch im Kindesalter erfährt die Tochter, wer sie tatsächlich ist - und zerbricht mit dem Erwachsenwerden an der Realität. Siri verweigert sich ihrer Rolle, gibt das Klavierspielen auf, wandert nach Kanada aus. Hier zieht sie sich ganz in die Natur zurück, wo sie in stiller Einsamkeit vor sich hin lebt - und auf ihre Kindheit zurück blickt. Erst in deren letzten Stunden findet sie den Weg zu ihrer Mutter zurück und wird mit der Frage des Vergebenkönnens konfrontiert.
Eines schwierigen Stoffes haben sich Rolf Schübel und sein Drehbuchautor Claus Cornelius Fischer ('Boran') angenommen. Anders als der deutsche Leinwanderfolg 'Das Experiment', der sich bereits auf seine Weise mit der Manipulation von Menschen beschäftigte, entstand jedoch kein Thriller aus dem diskussionswürdigen Thema, sondern ein stilles Drama über menschliche Schicksale. Auf den moralischen Zeigefinger wollte Schübel verzichten, und so konzentriert er die viel diskutierten Konsequenzen des Klonens von Menschen auf die Beziehung zwischen einer Mutter und ihrer Tochter, die dadurch zerreißt, dass Letztere das Gefangensein in den Erwartungen ihres Vorbilds nicht mehr erträgt. Die Tragödie des Menschen, der kein Original, sondern die Blaupause ist, mimt Franka Potente in beiden Rollen - und meistert die Schwierigkeit (unterstützt von Maske und Special Effects), beiden dennoch ein eigenes Gesicht zu geben.
Schübel verstärkt das Schicksal mit dem Einsatz von Spiegelungen, lässt viele Szenen von der elegischen Pianomusik dominieren und stellt Konzertaufnahmen weite, offene Bilder der kanadischen Natur gegenüber, in denen der künstliche geschaffene Mensch seine Befreiung sucht. So gelingt ihm in stimmungsvollen Szenen ein nachdenklicher Blick auf ein Thema, das man eher in einem Suspense-Thriller erwarten würde, und bei dessen Umsetzung auf eine kritische Hinterfragung der geschilderten Situation weitgehend verzichtet wird. Womit 'Blueprint' zugleich mehr Fragen aufwirft, als beantwortet werden - doch ist auch dies angesichts der Relevanz der Problematik eine mögliche Herangehensweise, die beim Publikum anspruchsvoller deutscher Filme wie 'Gloomy Sunday' oder auch 'Bella Martha' Gehör finden sollte. cm.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Franka Potente als geklonte Tochter einer Starpianistin, die das Werk ihrer Mutter weiterführen soll (nach dem Roman von Charlotte Kerner).

Kurzbeschreibung

Irgendwann in naher Zukunft: Als die berühmte Pianistin Iris Sellin erfährt, daß sie an einer unheilbaren Krankheit leidet, wendet sie sich mit einem gewagten Plan an den Reproduktionsmediziner Martin Fischer - er soll sie klonen und damit ihr musikalisches Talent unsterblich machen. Fischer lässt sich darauf ein und so wird mit Iris' Tochter Siri der erste menschliche Klon der Welt geboren. Aus medizinischer Sicht ist das Experiment ein Erfolg, doch für die Kopie der berühmten Mutter beginnt damit ein lebenslanger Kampf um die eigene Identität...

Produktbeschreibungen

Irgendwann in naher Zukunft: Als die berühmte Pianistin Iris Sellin erfährt, daß sie an einer unheilbaren Kramkheit leidet, wendet sie sich mit einem gewagten Plan an den Reproduktionsmediziner Martin Fischer - er soll sie klonen und damit ihr musikalisches Talent unsterblich machen. Fischer lässt sich darauf ein und so wird mit Iris′ Tocher Siri der erste menschliche Klon der Welt geboren.
Aus medizinischer Sicht ist das Experiment ein Erfolg, doch für die Kopie der berühmten Mutter beginnt damit ein lebenslanger Kampf um die eigene Identität ...

Dramatisch, spannend, hochaktuell: Die Geschichte des ersten menschlichen Klons der Welt, nach dem preisgekrönten Bestseller von Charlotte Kerner. Inszeniert von Rolf Schübel ("Gloomy Sunday"), mit Franka Potente ("Lola Rennt") in einer spektakulären Doppelrolle als Mutter Iris und Tochter
‹  Zurück zur Artikelübersicht