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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Drama ohne Kontroverse, 12. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Blueprint (DVD)
'Blueprint' ist ein ausgezeichnetes Drehbuch, denn es besitzt eine ebenso ausgezeichnete Buchvorlage. Allein die Idee, die Klon-Problematik aus Sicht und Umfeld einer international anerkannten, 'tödlich' erkrankten Klaviervirtuosin zu beleuchten und zu entwickeln ist faszinierend, um nicht zu sagen clever. Ebenso anspruchsvoll dürfte wohl die Herausforderung an die Schauspielerin sein, die guten und schlechten Seiten dieser Problematik in Form einer Doppelrolle darzustellen. Franke Potente meistert ihre Aufgabe mit überzeugender Professionalität und all der Erfahrung, die sie in den letzten Jahren als nationale und auch internationale Schauspielerin gesammelt hat. Dennoch bietet der Stoff viel mehr Sprengstoff und Dramatik als in "Blueprint" gezeigt wird. Oft scheint es so, als ob Regisseur Schübel den allerletzten konsequenten Schritt nicht machen will, was zwangsläufig zu einer eher zurückhaltenden Darstellung seiner "beiden" Protagonistinnen an genau den Stellen führt, an denen man sich wünscht, sie würden viel mehr aus sich herausgehen und weniger verhaltend agieren, um die ganze Konsequenz zu verdeutlichen, welche die Klon-Thematik bereithält. Für Franka Potente wäre dies wahrscheinlich kein Problem gewesen, hätte man sie nur ein bißchen mehr gefordert. Vielleicht ist die "beschwichtigende" Inszenierung auch auf die Tatsache zurückzuführen, dass das Filmbudget nicht das kleinste war und man deswegen einen "versöhnenden" Film drehen wollte. Man weiß es nicht. Steven Spielberg hat es in A.I., dass eine ähnlich kontroverse Diskussion behandelt (gefühlsbehafteter Android = Mensch?), besser gemacht. Unter dem Mantel einer "harmlosen" märchenhaften Zukunfts-Erzählung wahrte er scheinbar die Political Correctness und beleuchtete doch die Problematik mit all ihren schmerzhaften Konsequenzen. Bleibt die Feststellung, dass 'Blueprint' zwar gekonnt inszeniert, aber eben nicht kontrovers ist und damit eine große Chance verspielt worden ist, die Diskussion um das Thema "Menschliches Klonen" neu anzuregen. Nichtsdestotrotz ist 'Blueprint' ein sehenswerter Film mit sehenswerten Darstellern. Dies gilt besonders für die Hauptdarstellerin. Das Bonusmaterial ist ok und standardmäßig. Mit Hinblick auf die Filmthematik hätte man sich mehr allgemeine Infos oder vielleicht sogar Beiträge zum Thema "Klonen" gewünscht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Eine gute Franka Potente - mehr aber nicht!, 13. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Blueprint (DVD)
Das Thema des Films ist sicher interessant u. spannend, insgesamt jedoch hat mich der Film nicht sehr berührt u. fand ihn nur mittelmäßig. Positiv die schönen Landschaftsaufnahmen von KANADA....was mir jedoch nicht so gefiel waren die Schauspieler, die die Rolle der jungen Franka Potente spielten, das ging zu schnell u. das Altern der Potente dagegen viel zu langsam und unsichtbar...so daß man den Eindruck hatte, es spielten Zwillinge u. nicht eine Mutter u. Tochter.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Schön, aber unplausibel..., 21. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Blueprint (DVD)
...die schönen dinge zuerst: Franka Potente spielt einen sehr guten part, die landschaftsaufnahmen von Kanada sind beeindruckend, die klassischen musikelemente kommen ebenfalls sehr gut zur geltung, das wasserschloss in Münster (?) ist toll in szene gesetzt. Die idee des films ist originell, ich frage mich, ob in der jetztzeit nicht doch schon ein geklonter mensch exixtiert ? Weniger gut gefallen hat mir die umsetzung der story, einerseits die anwendung modernster gentechnik, zum anderen die schlichtheit vieler dialoge, oder die simple problemgestaltung des films. Die hauptdarstellerin wird ihrer rolle noch am ehesten gerecht, wobei sie nach meinem geschmack, die rolle als tochter am besten spielt. Warum das drehbuch diese rolle der tochter so unglaubwürdig gestaltet, ist mir nicht verständlich. Ist der selbsterhaltungstrieb und die selbstachtung eines klons vielleicht schlechter ausgeprägt als die eines normalen homo sapiens? Die rolle des medizintechnischen vaters" ist ebenfalls schlicht geprägt. Zum einen wird bei der juristische gestaltung des menschwerdungsvorgangs" eindeutig die leibliche mutter bevorteilt. Juristische vorgänge im wahren Medizineralltag" sprechen jedoch eine andere sprache. Zum anderen stelle ich mir einen nobelpreisverdächtigen gynäkologen als persönlichkeit nicht so einfältig vor. Ich halte die absicht der todkranken pianistin, sich ihr eigenes, lebendes denkmal in form ihres ebenbildes, und zwar ihrer eigenen, den gleichen musikalischen standard verkörpernden, tochter zu schaffen für durchaus verständlich, erleben wir doch tagtäglich bei normalen" eltern ähnliche wünsche. Die umsetzung des themas, die dialoge, der etwas dümmlich dargstellte lebenslauf der tochter der in Kanada, die simple liebesgeschichte werden dem künstlerischen anspruch des films nicht sonderlich gerecht. Fazit: wer klassische musik liebt und einer erzählung frei nach Courts Mahler" nicht abgeneigt ist, wird diesen film mögen
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