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Blueprint. Blaupause.
 
 
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Blueprint. Blaupause. [Taschenbuch]

Charlotte Kerner
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (100 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 204 Seiten
  • Verlag: Beltz; Auflage: Neuauflage (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3407789092
  • ISBN-13: 978-3407789099
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (100 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 108.592 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Charlotte Kerner
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Charlotte Kerner hat das heiß umstrittene Thema "Klonen -- ja oder nein?" in den Mittelpunkt ihres neuen Jugendromans Blueprint gestellt.

Professor Fisher in Montreal ist Spezialist für das Klonen von Mäusen und Kühen. An Menschen hat er sich bisher noch nicht gewagt. Bis er bei einem Konzert die bekannte und erfolgreiche Komponistin und Pianistin Iris trifft. Iris, dreißig Jahre alt, ist unheilbar an Multipler Sklerose erkrankt. Sie beschließt, daß es höchste Zeit wird für ein Kind. Da sie den geeigneten Vater kurzfristig nicht zur Hand hat und sie nicht irgendein Kind möchte, bittet sie Fisher um Hilfe. "Für mich kommt nur ein Klon-Kind in Frage. Ich könnte es nicht ertragen, mich an ein unbegabtes Kind zu verschwenden."

Und so entsteht Siri -- die exakte Kopie von Iris, selbst der Name ist nicht frei von der allgegenwärtigen, starken Mutter, die zugleich Schwester, ja eineiiger Zwilling ist.

Für Siri, die zunächst willig die Erwartungen ihrer Mutter erfüllt, wird es mit zunehmendem Alter schwer, die eigene Identität zu finden. Bei einem Blick in den Spiegel sieht sie Iris in jungen Jahren. Erst als ihre Mutter stirbt, kann Siri sich selbst als eigenständige Person entdecken.

Charlotte Kerner spielt in Blueprint die Situation eines Klons bis in feine psychologische Verästelungen durch und gibt, ohne mit dem moralischen Zeigefinger bereit zu stehen, eine Menge Anregungen, sich unbefangen dem Thema zu nähern. Ihre provokativen Thesen enthalten jedoch auch eine Menge Zündstoff für anschließende Diskussionen. --Magnus Burr -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Ein Volltreffer." (DIE ZEIT)

"Das komplizierte Thema ist in ein faszinierendes Stück Literatur eingebettet." (Süddeutsche Zeitung)

"Ein gelungener und hochkritischer Beitrag zur brisanten Diskussion um das Klonen von Menschen." (Girl)

"Ein fesselnder, ebenso intelligenter wie bewegender Roman, hitverdächtig." (BuchMarkt)

"In ihrem zweiten fiktiven Roman nach Geboren 1999 stellt Charlotte Kerner in eindrucksvoller Weise vor Augen, was Wissenschaft vermag und welche Auswirkungen das auf den Menschen haben kann. Ein faszinierender Beitrag, der Erwachsene und Jugendliche gleichermaßen begeistern wird." (Der Evangelische Buchberater)

"Leicht verständlich schildert Kerner die wissenschaftlichen Voraussetzungen und Verfahrensweisen des Klonens. Was in nicht allzu ferner Zukunft zu erwarten ist, ihre Geschichte nimmt es als Fiktion vorweg und öffnet ein weites Spektrum der damit verbundenen Probleme in gesellschaftlicher, ethischer und individualpsychologischer Hinsicht." (Deutschlandradio)

"Eine bewegende Innenansicht einer geklonten jungen Frau." (Die Rheinpfalz)

"Charlotte Kerner gelingt es, die Vorstellung des Klonens mit all seinen positiven und negativen Seiten greifbar zu machen. Letztendlich entpuppt sich das Klonen als etwas Unmenschliches - als der gefährliche Versuch des Menschen, sich einmal Göttlichkeit anzueignen, einmal auf eigene Faust Schöpfer zu spielen." (Lübecker Nachrichten)

"Siris verstörende Geschichte ist keine leichte, aber eine zum Nachdenken animierende Geschichte." (BrigitteYoung Miss)

"... konfrontiert LeserInnen mit moralischen und ethischen Problemen, wie sie bereits heute durch den wissenschaftlichen Fortschritt aufgeworfen werden." (Rheinische Post)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sybille
Format:Taschenbuch
Charlotte Kerners Blueprint besticht durch eine eigene Sprache, eine selbstreflektierte Sprache, vor allen in den Passagen, in denen Siri, der Klon von Iris spricht. Diese Abschnitte wechseln sich ab mit den klar formulierten auktorialen Abschnitten, in denen das Innenverhältnis der beiden von außen beleuchtet wird - und es ist ein schweres Verhältnis, eines das von Verwirrung, Täuschung, Spiegelung geprägt ist.
Es ist vielleicht ein Haken an der Geschichte, denn der Leser erfährt nicht viel von Iris; doch nach der Lektüre des Buches weiß er, dass auch viel von Iris' Gedanken dringesteckt hat, denn Siri fühlt sich wie eine "Weiterentwicklung" von Iris, geboren mit den Erfahrungen der 32jährigen Mutter, die in den Genen liegen können... Diese, aber auch viele andere kluge Gedanken von Charlotte Kerner machen dieses Buch zu einem sehr wichtigen. Wer sich mit der Klonthematik auseinandersetzen will, vor allem mit all den zahllosen ethischen Aspekten, die heute noch nicht abzusehen sind (denn es gibt noch keine Siri), dem ist dieses Buch wärmstens ans Herz zu legen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Heike Geilen HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Die Gen-Wissenschaft geht mit Siebenmeilenstiefeln voran. Und Charlotte Kerner geht in ihrem Roman "Blueprint" gedanklich noch einen Schritt weiter: "Blueprint" ist die Biographie eines Klons. Dabei passt das Wort "Biographie" eigentlich nicht mehr. Denn das Buch hört auf, als Siri - der Klon - richtig zu leben beginnt. Ein Leben, das den Tod ihrer Mutter bedingt:

Die hoch begabte Pianistin und Komponistin Iris Sellin ist gerade dreißig Jahre alt, als sie erfährt, dass sie unheilbar an Multipler Sklerose erkrankt ist. Sie handelt schnell und... lässt sich klonen.

Sie bekommt ein Mädchen, das sie Siri nennt. Ihr Lebensweg scheint genau vorherbestimmt zu sein, schließlich wurde sie zu dem Zweck geboren, das Talent und die Arbeit ihrer Mutter fortzuführen.

Doch wie lebt es sich für Siri als Kopie, als Blaupause ihrer Mutter? Wo hört Iris auf? Wo fängt Siri an? All diese Fragen werden für das Leben von Siri bestimmend, denn innerlich gelingt die Doppelung nicht. Siri empfindet sich mehr und mehr als Iris-Kopie, als »Du«, nicht als »Ich«.

Wo liegen die Grenzen zwischen den beiden Persönlichkeiten? Sie scheinen zu verschwimmen.

Siri wird auf eine lange und beschwerliche Suche zu sich selbst geschickt, denn erst mit dem Tod von Iris wird die Suche nach der eigenen Identität möglich...

Nicht auf die Technik des Klonens konzentriert sich Charlotte Kerner (Informationen dazu findet der interessierte Leser im Anhang des Buches), sondern auf den Klon selbst bzw. auf dessen Psyche.

Siri ist ein deutliches Beispiel dafür, wie stark das Leben eines Menschen vorgezeichnet werden kann. Sie bekommt ihr Leben quasi vorgesetzt, statt sich selbst ihren Weg suchen zu können. Ihr "Mutter-Zwilling" Iris - "Muzwi" genannt - lebt vor, wie Siri und ihr Leben später aussehen wird. Für Siri gilt es im Grunde nur, die "Schablone" Iris auszufüllen, ohne dabei zu wissen, wo ihre eigene Persönlichkeit liegt bzw. ob sie überhaupt eine hat.

Genau das macht den Kern des Buches aus.

Hinzu kommt ein anderes bedrückendes Gefühl. "Normale" Kinder entstehen aus der Liebe zwischen zwei Menschen. Siri ist lediglich das Produkt der egozentrischen Selbstverliebtheit ihrer Mutter. Und so lauert in ihr immer die Angst, nicht um ihrer selbst willen geliebt zu werden, sondern nur als Fortsetzung des Lebens ihrer Mutter. Wie eine Sklavin steckt sie in einer Haut, die irgendwie nicht so recht die eigene ist und aus der sie nicht ausbrechen kann.

Sprachlich schafft es Charlotte Kerner, ganz geschickt ihre Inhalte zu vermitteln. Sie erzählt Siris Leben aus zwei unterschiedlichen Perspektiven, zwischen denen sie immer hin und her springt. Mal erzählt sie aus einer neutralen, übergeordneten Perspektive und mal in Form innerer Monologe, die Siri abhält. Besonders diese inneren Monologe haben es in sich. Siri hat teilweise eine sehr harte Art, die Dinge zu sehen und formuliert ihre Eindrücke sehr bildhaft. Oft läuft das auf Fragen und Anklagen an ihre Mutter hinaus, von der sie sich einerseits abgrenzen will, es andererseits aber nicht schafft (bzw. nicht schaffen kann) und daran beinahe verzweifelt.

Die Finesse ihrer bildhaften, symbolbehafteten Sprache trägt dazu bei, dass "Blueprint" - obwohl es ein Jugendbuch ist - ein wenig Konzentration erfordert. Zwischen den Zeilen steckt viel Stoff für eigene Gedanken, so dass das Buch auch für Erwachsene sehr interessant und ansprechend ist. Es gibt viel zu entschlüsseln, viel zu diskutieren und wer es schafft, sich diesem für manchen Leser eventuell etwas trocken erscheinenden Roman ganz zu öffnen, der nimmt nach der Lektüre eine ganze Menge mit.

Ein ganz großes Lob an die Hörbuchfassung. Wer Schwierigkeiten mit dem Perspektivenwechsel der Erzählweise hat, dem empfehle ich unbedingt die akustische Version. Durch die hervorragenden Sprecherinnen werden die zwei unterschiedlichen Erzählperspektiven verständlicher gestaltet. Eva Gosciejewicz liest die Rolle der Siri mit einer Stimme, die Verletzlichkeit aber auch die wachsende innere Stärke wiedergibt, Sissy Höfferer übernimmt souverän den erzählenden Part.

Fazit:

"Blueprint" ist ein faszinierendes Buch, das es verdient hat, dass man ein Weilchen innehält und über all die Fragen nachdenkt, die es aufwirft. Es ist sprachlich interessant: symbolreich und teils sehr bildhaft geschrieben. Das macht die Lektüre auf der einen Seite etwas anstrengend, andererseits erhöht es aber auch den Lesegenuss.

Das Buch ist auf jeden Fall ein sehr gelungener und lesenswerter Denkansatz zum Thema Klonen. Charlotte Kerner zwingt dem Leser nicht ihre Meinung auf, sondern vermittelt anhand von Siri einen glaubwürdigen und sehr anschaulichen Eindruck davon, wie sich ein Klon fühlen könnte.

Sie wirft mit ihrem Roman Fragen auf, über die man sich zuvor nur wenig Gedanken gemacht hat. Sie fügt der Debatte um die ethische Vertretbarkeit des Klonens eine zusätzliche Facette hinzu.

Siris verstörende Geschichte ist keine leichte, aber eine zum Nachdenken animierende Geschichte.
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von melanie
Format:Taschenbuch
Der von Charlotte Kerner verfasste Roman "Blueprint" spielt in der nahen Zukunft und beschäftigt sich mit der unheilbar kranken Komponistin Iris Sellin, die sich klonen lässt, damit dieses große von ihr getragene Talent nicht mit ihr untergeht.
Die Fragen der Autorin befassen sich mit der Problematik der Individuumssuche des Klones.
Im Verlauf des Buches wird deutlich, dass sich die Autorin gegen das Klonen wendet, was sie anhand vieler Beispiele aufzeigt, indem sie Iris (des Klones) gespaltene Seele beschreibt.
Mir persönlich hat dieser Roman nicht besonders gefallen, was weniger an der fachlichen Thematik lag, sondern mehr an dem Schreibstil der Autorin, welcher mir etwas langatmig erscheint.
Als abschließendes Urteil bleibt festzuhalten, dass dieser Roman nicht für einen Deutsch- Leistungskurs der gymnasialen Oberstufe, sondern eher für den Werte und Normen - Unterricht oder dem Privatgebrauch geeignet ist, da es den heutigen wissenschaftlichen Fortschritt verdeutlicht und zum Nachdenken über den Wert des menschlichen Individuums anregt, nicht aber besonders ergiebig für eine Textanalyse ist.
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bloß nicht!
das thema scheint ja relativ ansprechend zu sein, ebenso das cover. aber die umsetzung... das hätte ja selbst ich besser hingekriegt! Lesen Sie weiter...
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'Blueprint Blaupause' von Charlotte Kerner erzählt von einem geklonten Mädchen auf der Suche nach ihrer eigenen Identität. Lesen Sie weiter...
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Oh mein Gott!
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