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In
Blue Velvet wirft David Lynch einen Blick hinter die weißen Palisadenzäune Kleinstadt-Amerikas und bringt eine korrupte Schattenwelt aus Boshaftigkeit, Sadismus und Wahnsinn zum Vorschein. Gleich von der Eröffnungsszene an verwandelt er die Postkartenbilder von Mittelklasse-Eigenheimen und von Bäumen gesäumten Straßen in eine traumartige Vision, die an einen Albtraum grenzt.
Nachdem sein Vater in einer geradezu übernatürlich gruseligen Sequenz zusammenbricht, kehrt ein College-Student (Kyle MacLachlan) nach Hause zurück und findet durch Zufall auf einem leeren Grundstück ein abgeschnittenes menschliches Ohr. Mit der Unterstützung eines unschuldig-süßen Highschool-Mädchens (Laura Dern) wird er zum Nachwuchsdetektiv und gerät in eine erschreckende, jedoch aufregende Welt von Voyeurismus und Sex. Er wird immer tiefer in die brutale Welt des Drogendealers und Erpressers Frank hineingezogen, der wie vom Wahnsinn getrieben, von einem Obszönitäten brüllenden Dennis Hopper gespielt wird. Konfrontiert mit reiner, unerklärlicher Bösartigkeit verliert er seine Unschuld und seine moralische Orientierung. Eine auf geradezu erschreckende Weise verzweifelte Isabella Rossellini ist Hoppers Sexsklavin und wird zu MacLaughlins heimlicher Geliebten, während sich Dean Stockwell durch seine Rolle als Hoppers angeblich weltmännischer Kumpel schnurrt.
Lynch verleiht seinen surrealen Motiven eine strenge, gespenstische Einfachheit, die der Komponist Angelo Badalamenti mit seinem sanft-unheimlichen Soundtracks noch unterstreicht. Blue Velvet ist ein beunruhigender Film, der in die tiefsten Bereiche psychosexueller Brutalität vordringt und damit nicht jedermanns Geschmack sein dürfte. Aber für jemand, der sehen will, wie die Fundamente der Welt des Kinos erschüttert werden, bietet David Lynch ein albtraumhaftes Meisterwerk. --Sean Axmaker
Video Jakob Kurzinhalt
Jeffrey findet ein abgeschnittenes Ohr - ein alptraumhafter Trip in die Welt von Sex, Gewalt und Sado-Maso beginnt. Auf der Suche nach einem vermeintlichen Verbrecher dringt er heimlich in die Wohnung der erotischen Nachtclub-Sängerin Dorothy ein. Entsetzt wird er Zeuge einer Vergewaltigung und findet heraus, daß sie von dem perversen Lüstling erpreßt wird, der ihren Mann und ihr Kind in Geisel genommen hat. Zusammen mit der Tochter des Sheriffs, die ihn mit Tips versorgt, gerät Jeffrey in einen Teufelskreis von Perversionen, in den auch die örtliche Polizei und eine Rauschgiftbande verstrickt ist. Als Jeffrey entdeckt wird, ist es zu spät um auszusteigen. Aus seinem Detektivspiel wird ein Kampf um Leben und Tod.
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Aus voyeuristischer Neugier gerät der junge Jeffrey in eine sado-masochistische Beziehung zu einer Nachtclubsängerin, die von einem perversen Wüstling mißbraucht und erpreßt wird. Ein mörderischer Zweikampf mit dem abartigen Chef einer Rauschgiftbande beendet den Kleinstadt-Alptraum.
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Ingrid Bergmann-Tochter Isabella Rossellini sorgte mit ihrer freizügigen Rolle in diesem doppelbödigen Thriller von David Lynch ("Der Elefantenmensch") für helle Aufregung. Viel Kritikerlob und mehr als 1/2 Mio. Kinobesucher.
Blickpunkt: Film
David Lynchs verstörendes Meisterwerk um einen jungen Mann, der hinter das schreckliche Geheimnis einer Barsängerin kommt.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
David Lynchs verstörendes Meisterwerk um einen jungen Mann, der hinter das schreckliche Geheimnis einer Barsängerin kommt.
Kurzbeschreibung
A David Lynch Film - 120 Min