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New York: Die junge Megan Turner (Jamie Lee Curtis) kommt frisch von der Polizeischule und wirft sich stolz in ihren ersten Arbeitstag. Als sie auf Streife ist, wird sie in einem Supermarkt in eine gefährliche Situation verwickelt und erschießt in Notwehr einen Räuber. Nachdem dessen Waffe verschwunden ist, wird sie vom Polizeidienst suspendiert. In ihrer Isolation und der daraus resultierenden Sehnsucht lernt sie wenig später den Börsenmakler Eugene Hunt (Ron Silver) kennen. Zeitgleich macht ein psychopatischer Killer mit einer Reihe kaltblütiger Morde Schlagzeilen. Als sich Eugene ihr gegenüber als der Täter outet, ist Megan wie vor den Kopf gestoßen. Niemand will ihr glauben. Es entwickelt sich schließlich ein dramatisches Katz-und-Maus-Spiel.
Blue Steel war für Kathryn Bigelow nach ihrem Durchbruch mit dem ungewöhnlichen Vampir-Roadmovie Near Dark - Die Nacht hat ihren Preis der Grundstein und Ausgangspunkt für ihre Karriere als exzellente Genreregisseurin. Der Film hat auch heute nichts von seiner Brisanz eingebüßt und verrät bereits die handwerkliche Perfektion, die Kathryn Bigelows Filme in der Folge auszeichnen sollten. Die Geschichte um eine Polizistin und ihren männlichen Verfolger wird konsequent aus ihrer Hauptfigur heraus entwickelt und macht den Zuschauer damit unweigerlich zum Komplizen ihres Verhaltens. Alles scheint geradewegs auf die finale Szene zuzulaufen, die in ihrer Widersprüchlichkeit und verstörenden Aussagekraft für die Anfeindungen verantwortlich ist, die den Film seit seiner Erstaufführung im Jahr 1989 begleiten.
Blue Steel bleibt dennoch vor allen Dingen ein ungeheuer effizient inszenierter Copthriller. Unter der Genreoberfläche lauert eine ungewöhnlich radikale Auseinandersetzung mit den komplexen Machtverhältnissen zwischen den Geschlechtern. Jamie Lee Curtis trägt den Film mit ihrer beeindruckenden Darstellung in ihrer vielleicht besten Rolle, und Ron Silver besticht mit etlichen überzeugenden Szenen als unberechenbarer Psychopath. --Thomas Reuthebuch
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Blue Steel - Frauenpower,
Von Darkman (Wertheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Blue Steel (DVD)
Nach Near Dark hat es K.Bigelow wiedermal geschaft sich auf einem filmischen Gebiet, daß ausschließlich von Männern beherrscht wird zu behaupten.Dies gilt auch für die Hauptdarstellerin, die neben Ron Silver bestens bestehen kann.Unterstützt wird der düstere Lock des Films mit einem sehr gut gewählten Blauton.Außerdem verzichtet der Plot auf übermäßige Actionsequencen und lebt mehr von seinen ruhigen Momenten.Auch für einen eingefleischten Actionfilmfan wie mich ist diese Mischung eine willkommende Abwechslung.Außerdem ist es schön mal eine Frauen in einer starken Rolle zu sehen.Bei der DVD hat Concorde was Bild und Ton angeht soliede Arbeit geleistet.Bei den Extras hat man Versucht mit Texttafeln die wichtigsten Infos festzuhalten.Ansonsten gibt es nur noch den Kinotrailer aber bei der US Version gab es auch nicht mehr. Denoch ist die Scheibe eine klare Kaufempfelung wert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannender Cop-Thriller dem etwas die Luft ausgeht,
Von Heiko Kauffeld "H.R.K." (Karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Blue Steel (DVD)
Megan Turner (Jamie Lee Curtis) hat soeben die Polizeischule absolviert und ist auf Streife.Bei einem Überfall erschießt sie den Täter (Tom Sizemore), dessen Waffe aber bleibt verschwunden. Diese hat sich Eugene Hunt (Ron Silver) eingesteckt. Er drängt sich in Megan's Leben und im Laufe der Zeit öffnet er sich ihr. Es beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel... Kathryn Bigelow gelingt es sehr gut die psychologischen Momente der Protagonisten einzufangen. Dazu sind die Haupt- und Nebendarsteller sehr gut ausgewählt und in Szene gesetzt. Glaubhaft agiert Jamie Lee Curtis als Polizistin und Ron Silver als Psychopath. Auch Nebendarsteller Clancy Brown als Nick Mann spielt souverän, ebenso Meagans Eltern (Louise Fletcher, Philip Bosco). Ein Film bei dem fast alles stimmt (Musik, Kameraführung) Was dem Film seiner Perfektion beraubt ist die Bettszene, die hätte man andeuten können. (Als hätte SIEBEN eine Bettszene von Pitt/Paltrow nötig gehabt) Auch die Schlußsequenz ist etwas überdreht. So verpasst es Bigelow einen für mich hervorragenden Film zu hinterlassen, den man auf jedenfall gesehen haben sollte. (8/10) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Exellenter Thriller,
Von
Rezension bezieht sich auf: Blue Steel (DVD)
Die Intensität der Dirktaufnahme macht diese Eigenschaft aus und lässt sich durch die genutzte Möglichkeit des Zeitraffers unterstützen. Kathrins angestrebte Schnitttechnik und ihre Beanspruchung des Bildeffektes sind in allen Belangen beeindruckend.In Blue Steel" steht der starke Charakter der Hauptdarstellerin (Jamie Lee Curtis) im Mittelpunkt. Blue Steel" mischt Elemente des modernen Thrillers, der damalig noch nicht in Europa salonfähigen asiatischen Action (aka. John Woo) und Emotionalität zu einem exzellentem Endprodukt. Die Story ist ausgereift und der Film bis zur letzten Sekunde hochspannend- man merkt unschwer die Beteiligung von Oliver Stone am Produkt. Schauspielerisch spielen Jamie Lee Curtis und Ron Silver so ziemlich alles an die Wand... Bild und Soundtechnisch ist alles als GUT zu bezeichnen. FAZIT: PFLICHTKAUF. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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