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Blue Record
 
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Blue Record

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4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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  Song Länge Preis    
Wiedergabe   1. Bullhead's Psalm 1:20 EUR 0,83
Wiedergabe   2. The Sweetest Curse 4:30 EUR 0,83
Wiedergabe   3. Jake Leg 4:23 EUR 0,83
Wiedergabe   4. Steel That Sleeps the Eye 2:38 EUR 0,83
Wiedergabe   5. Swollen and Halo 6:35 EUR 0,83
Wiedergabe   6. Ogeechee Hymnal 2:35 EUR 0,83
Wiedergabe   7. A Horse Called Golgotha 5:21 EUR 0,83
Wiedergabe   8. O'er Hell and Hide 4:22 EUR 0,83
Wiedergabe   9. War, Wisdom and Rhyme 4:25 EUR 0,83
Wiedergabe 10. Blackpowder Orchard 1:00 EUR 0,83
Wiedergabe 11. The Gnashing 4:17 EUR 0,83
Wiedergabe 12. Bullhead's Lament 2:59 EUR 0,83
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von ewonwrath
Format:Audio CD
Umrahmt von den atmosphärisch-träumerischen Instrumentalen "Bullhead's Psalm" und "Bullhead's Lament", die dasselbe musikalische Thema aufweisen, nimmt uns die "Blue Record" mit auf eine Reise. Eine Reise, die - anders als der Titel glauben machen mag - nicht ins Blaue geht. Die metallischen Klänge sind eingebettet in ein warm produziertes Klanggewand, das im ersten Moment fast etwas dumpf klingt. Nach mehrmaligem Hören gehört es einfach zum Charme der Platte. Die Rohheit des Vorgängers "Red Album" scheint dadurch etwas gemildert, die stark eingängigen Melodien, die nun komplett dominieren, tragen ebenfalls zu diesem Eindruck bei. Das heißt hingegen nicht, dass Baroness alles auf den Kopf gestellt hätten. Keineswegs.

Gleich die ersten Akkorde von "The Sweetest Curse" erinnern an die Mastodon-vertrauten Aspekte in der Musik des Quartetts aus Georgia, die dabei aber nie über die Härte schlagen. Eingängige, zweistimmige Gitarren sowie der tyische zweistimmige Gesang der beiden Gitarristen John Dyer Baizley und Pete Adams gestalten den Song sehr einprägsam. "Jake Leg" erinnert eindeutig an die rockigeren Klänge vom "Red Album" und bietet eine gute Laut-leise-Dynamik. Die Texte, obwohl auch hier eher kryptisch, können jederzeit mitreißen, auch wenn sie mehr von ihrer stimmlichen Rohheit als gesanglicher Filigranität leben.

Mit "Steel That Sleeps The Eye" bieten Baroness eine zweieinhalbminütige Ballade, die für Gänsehautatmosphäre sorgt und in "Swollen And Halo" überleitet, übrigens der längste Song des Albums. Und auch der beste. In keinem anderen Stück verbinden sich Metal und Rock, Melodie und Rhythmus, Melancholie und Wut so gut wie hier. Zugegeben, die musikalische Würze ist nicht neu erfunden, aber rundherum überzeugend dargeboten. Baroness leben definitiv von ihrer eigenen Atmosphäre, die sie meisterhaft zu kreieren im Stande sind. Augen zu und genießen, heißt das...

"O'er Hell And Hide" erinnert mich stellenweise an "Knights Of Cydonia" von Muse mit seinen gallopierenden Rhythmen und wabernden Gitarrenklängen. Ein kultiges Stück. Anleihen an The Smashing Pumpkins hingegen finden sich im Anfang von "The Gnashing", das dann doch in die Baroness-typische, leicht chaotische Rockraserei verfällt.

Als Höreindruck bleibt nach den letzten verklungenen Akkorden von "Blue Record", dass die Jungs aus den Staaten etwas Rundes, in sich Geschlossenes, nahezu Perfektes geschaffen haben. Dieser Eindruck wird ein weiteres Mal durch das geniale Artwork der CD und des Booklets gestützt, für das sich wieder John Dyer Baizley verantwortlich zeichnet.

Wer die Limited Edition ergattern kann, bekommt überdies eine zweite CD mit 35 Minuten Livematerial (Live at Roadburn 2009) dazu: "The Birthing", "Isak", "Rays On Pinion", "Wanderlust" sowie "Grad" - alle vom "Red Album". Die Aufnahmequalität weiß durch den gut rübergebrachten Livetouch zu überzeugen: wuchtig, roh, aber jederzeit differenziert genug. Und die zumeist mit ausgeklügelten Soundspielereien angereicherten Songs wissen live genauso mitzureißen wie auf der Originalplatte. Baroness-Fans sollten also gleich zur angereicherten Version der "Blue Record" greifen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
'Blue Record' offenbarte mir seine Genialität erst nach mehrmaligem Hören. Ebenso lange dauerte es, zu erkennen welche Spielfreude die Jungs von Baroness auf dieser Scheibe zum Ausdruck bringen. Was ich beim ersten Anspielen als eher abschreckendes "Gefiedel" abtat, entfaltete eine ungemein ausgelassene Stimmung beim x-ten Hören. Selten habe ich solch positiven Metal gehört! Am besten repräsentiert das meiner Meinung nach der dritte Track 'Jake Leg' der, bis zum Einsetzten der fantastischen Stimme von John Baizley, etwas von den Queens of the Stone Age hat. In diesem vereinen Baroness auch perfekt die Vertracktheit und Bruckstückhafte Melodiefolge welche sich immer mehr bei modernem Metal durchsetzt. Mit 'Steel That Sleeps the Eye' das sich im darauffolgenden 'Swollen and Halo' in thematischer Form widerspiegelt und großartig durch 'Ogeechee Hymnal' abgerundet wird, findet sich auch ein klasse Stück progressiven Metals auf 'Blue Record'. Darin erzeugt die Band einen großartigen Spannungsbogen und beendet das ganze sehr sphärisch und ruhig. In den folgenden Tracks (7 bis 11) findet man Ähnlichkeiten zu dem Sound von Muse, Opeth und Mastodon - eigentlich noch vielen weiteren. Aber genau das macht diese Band, meiner Meinung nach, so besonders. Ihre Gabe, Bekanntes aus verschiedenen Genres und großartigen Bands zu nehmen und es ihrem ganz eigenen Stil einzugeben. Einordnen würde ich es als Mischung aus Stoner Rock und vertracktem, progressivem Metal.

Ich hoffe ich konnte euch eine ungefähre Ahnung geben, was mich an diesem Album (und eigentlich an allem Bisherigen) von Baroness so fasziniert! Und für die Zukunft darf man bestimmt noch Einzigartiges erwarten!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein gelungenes Kunstwerk 24. Dezember 2009
Format:Audio CD
Was die Band um John Baizley auf diesem blauen Album veranstalten kann man getrost als genial bezeichnen. Baroness benutzen alle möglichen Verzerrer und erschaffen so in jedem Stück ganze Soundwelten, die faszinieren. Insgesamt gestalten sie ihren Mix aus Prog Metal und Hardrock vielseitig indem sie auf viele ruhige Momente setzen, sei es durch akustische Parts, oder durch die atmosphärischen Soundwände. Selbst wenn die Band voll in die Saiten haut überschreiten sie nie die Schmerzgrenze an Härte. So bleibt ein abwechslungsreicher Mix aus hartem Metal mit melodiösen zweistimmigen Gitarrenparts, ruhigen Gänsehautmomenten und zwischen ruhigen Sprechgesang bis zu aggressiven Gebrülle pendelndem Vocals. Auf die Songs möchte ich einzeln gar nicht eingehen, da ich der Meinung bin dass das Album als großes ganzes wirkt, nicht zuletzt, da fast alle Songs nahtlos ineinander übergehen. Bleibt zu sagen das auf allen Stücken die Abwechslung zwischen lautem Metal und ruhigen akustischen Ausflügen herrscht. Nur am Ende bei "The Gnashing" donnert die Band einem durchgängig harte Riffs entgegen. Dabei wird das Album wunderschön durch die in der Melodie identischen "Bullhead's Psalm" und "Bullhead's Lament" eingeleitet und beendet. Selbst wenn es musikalisch nicht die neueste Innovation sein sollte, allein für die Stimmung die Baroness das ganze Album über erzeugen kann man ihnen den Titel "Meisterwerk" überreichen.
Die Produktion ist ziemlich rau und vor allen Dingen dumpf, allerdings fällt das nicht negativ ins Gewicht. Irgendwie passt das zur Platte, es gibt ihr den letzten Anstoß an Atmosphäre, welcher das Album perfekt abrundet. Die Lyrics, welche eher kryptisch angehaucht sind, passen zu der Musik genau wie das von John Baizley erstellte Artwork, was dem Album auch optisch riesige Pluspunkte gibt.
Insgesamt ist "Blue Record" ein ganzes stimmiges Kunstwerk voll schöner Melodien und ein Fortschritt im Schaffen von Baroness.
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