Aus der Amazon.de-Redaktion
Alle paar Jahre mal kommt ein Stück wie Blue Lines auf den Markt -- nicht einfach Musik, sondern ein Monster von einer Platte. Ein Monster, das eine ganze Generation beeinflußt: Hätte die englische TripHop-Culture einen eigenen Staat, das geniale sechste Stück, "Unfinished Sympathy", wäre wohl seine Nationalhymne. Grant Marshall (Daddy Gee), Robert Del Naja (3D) und Andrew Vowles (Mushroom) haben unter Mithilfe von musikalischen Giganten wie Tricky oder dem Reggae-Sänger Horace Andy mit diesem Album den "Bristol Sound" geboren, von TripHop-Beats geführte Stücke, die sich in Reggae, Soul und Rap zu einem unvergleichlich angenehmen Ganzen mischen. Entsprechend findet sich auf der ganzen CD nicht eine einzige Jahreszahl -- als hätte die Band ihr Debüt schon so zeitlos angelegt, wie es heute gesehen wird. Großartig ist jedes Stück für sich, herausragend ist sicher neben dem Opener "Safe From Harm" auch "Daydreaming" und eben "Unfinished Sympathy". Selten hat ein Stück Metall so cool, so voller Soul, so tief und voll geklungen wie diese CD -- Blue Lines markiert den Beginn einer neuen Ära in der modernen Musik... wer dieses Album nicht gehört hat, hat nie im Heute gelebt. --Michael Ebert
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Überraschung: Da kündigt eine scheinbar völlig beliebige Tanz-Combo aus Bristol ihr erstes Album an, und die Kritiker hüpfen aus dem Häuschen. Wie das? Schnell erklärt: Wo die meisten Kollegen tumb und trampelnd das Tanzbein zerstampfen, hüpft dieses Trio auf seinem Erstling über hypno- tischen statt idiotischen Beats ausnehmend geschickt zwischen Bläserjazz und Bluesphrasen, zwischen Funk und Rock hin und her. Jetzt wissen wir endlich, was zu Computerrhythmen möglich ist. Also: künftig keine Ausreden mehr, Leute!
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Stereoplay
Mit "Blue Lines" liegen Massive genau auf der Linie derzeitiger Black- Music-Trendsetter: Gelassen pumpen sich die Grooves der Briten in die Magengrube. Wer sich dabei an die Truppe von Mix-Maestro Jazzie B. erin- nert fühlt, beweist feine Öhrchen: Der heutige Soul-II-Soul-Bruder Nellee Hooper gehörte zur Urbesetzung dieses Trios. Doch im Gegensatz zu Jazzie B.'s letztem Streich liefern Massive den Stoff, aus dem schwarze Träume sind: mal im gepflegten Rap-Stil ("Five Man Army"), mal mit graziöser Geigenbegleitung ("Unfinished Sympathy"), mal mit laszivem Gesang ("Safe From Harm") - aber nie im blaßdrögen Computer-Outfit. ** Interpret.: 07- 09
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Produktbeschreibungen
Groundbreaking debut album from 1991! Includes "Unfinished Sympathy" ; "Safe From Harm" and "Be Thankful ...".