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Kundenrezensionen

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am 21. Februar 2002
Mann: "Einer der Gründe, warum ich in New York lebe, ich kenn mich hier aus. Ich kenn mich nicht aus in Paris. Ich kenn mich nicht aus in Denver. Ich kenn mich nicht aus in Maui. Toronto kenn ich nicht. Und so weiter. Und so weiter. Bleibt nicht mehr viel. Ich kenne kaum jemanden, der in New York lebt und der nicht sagt: "Aber ich geh weg von hier." Und ich will schon seit 35 Jahren von hier weg. Jetzt bin ich fast soweit. "
Diese erste Szene aus Blue in the Face ist mit ihrer Komik und ihrer Absurdität charakteristisch für den gesamten Film. Es ist Lou Reed, der da spricht. Er hat keine spezielle Rolle, spielt sich selber und gibt zwischen den Szenen immer wieder Kommentare zum Besten. Man könnte sagen, er ist der hauseigene Philosoph eines kleinen Tabakladens, der Brooklyn Cigar Company. Sie ist der Mittelpunkt des Films, hier treffen sich die Bewohner Brooklyns, um über Alltägliches zu reden, um zu streiten und zu philosophieren. So lernt man als Zuschauer nach und nach die Menschen dieses New Yorker Viertels kennen. Viele sind zornig und unzufrieden, werfen sich gegenseitig Beleidigungen an den Kopf und schreien sich an, sie sind gereizt und kampfbereit. Trotzdem sind sie Freunde, sie mögen und brauchen einander. Ein Beispiel ist der Stammkunde Bob (Jim Jamusch), er möchte mit dem Rauchen aufhören und zelebriert seine letzte Zigarette in der Brooklyn Cigar Company mit Auggie (Harvey Keitel), dem Boß des Ladens. Ein Gespräch mit vielen kleinen Geschichten entwickelt sich rund um das Thema Rauchen. Aber auch andere Leute kommen und mit ihnen andere Geschichten. So entsteht peu à peu ein Stimmungs- und Charakterbild von Brooklyn selber, gezeichnet durch den Alltag seiner Bewohner.
Der Tabakladen dürfte Kinogängern aus dem Film Smoke bekannt sein, ebenso Auggie und einige andere Figuren. Dennoch ist Blue in the Face keine bloße Neuauflage, denn Paul Auster setzt hier andere Schwerpunkte als in seinem ersten Film. Wurden in Smoke vor allem zwei Personen herausgehoben - Auggie und der Schriftsteller Paul Benjamin (William Hurt) - und deren Leben näher betrachtet, so gibt es in Austers neuem Film eigenlich keine Hauptfiguren mehr. Alle Rollen bekommen in etwa das gleiche Gewicht, nicht einzelne Charaktere, sondern das Lebensgefühl eines ganzen Stadtviertels wird thematisiert. So sagt Paul Auster selbst, "wer irgend etwas anderes als eine übermütige Feier des Brooklyner Alltags daran erblicken wollte, würde einen großen Fehler begehen.
Blue in the Face ist eine Aneinanderreihung einzelner Episoden aus der Cigar Company, die im Prinzip miteinander austauschbar sind, aufgelockert und getrennt durch Kurzinterviews über New York und die Kommentare von Lou Reed, dem Mann mit der ungewöhnlichen Brille. Der Film hat keine fortlaufende Handlung, er lebt von Worten und Spontaneität, was eine beachtliche Leistung von den Schauspieler verlangt. Man hat das Gefühl, daß von der Regie lediglich das Stichwort zu einer Szene gegeben und jede weitere Ausgestaltung den Darstellern und ihrer Improvisationskunst anvertraut wurde. Aber auch wegen der vielen harten Schnitte, der häufigen Ein- und Überblendungen wirkt Blue in the Face nicht konstruiert, es entsteht ein leichtes Wirr-Warr, ein Chaos wie im richtigen Leben. Mit diesen Mitteln gelang es dem Gespann Paul Auster/Wayne Wang das Thema kurzweilig und locker zu gestalten, was angesichts des fehlenden Plots sicher nicht ganz einfach war. Blue in the Face ist herrlich unkonventionell. Es macht Spaß diesen lustigen und leichten, aber dabei nicht oberflächlichen Film anzusehen.
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am 21. Februar 2006
Diese DVD ist von der Bildqualität her miserabel.
Offenbar wurde eine abgenutzte Filmkopie (massenhaft Fusseln) einfach auf DVD kopiert.
Die Qualität ist nicht besser als ein altes Video (Farbüberstrahlungen).
Ärgerlich außerdem: Das Breitwandformat ist an den Seiten abgeschnitten. Die deutschen Untertitel lassen sich bei der englischen Fassung nicht ausblenden. (Zum Teil weichen die Untertitel sogar von den deutschen Zwischentiteln ab.)
Ich kann vom Kauf nur abraten!
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am 21. Oktober 2007
Als Film für sich gesehen sind knapp zehn Euro für "Blue in the Face" eine Frechheit: der Film ist keine 80 Minuten lang, Bildqualität und Schnitt sind teilweise grottenschlecht (so schlecht, dass ich denke, es ist irgendwie Absicht) und außerdem kommt die Handlung größtenteils ziemlich zusammenhanglos daher.
Wer aber "Smoke" gesehen hat, und wem der Film gefallen hat, der kommt um "Blue in the Face" kaum herum. Schon in den ersten fünf Minuten fühlt man sich wieder wohl im Tabakladen, erfreut sich an den witzigen Dialogen und Alltagsgeschichten und an den bekannten wie neuen Schauspielern.

Warum nur drei Sterne? Eigentlich hab ich zu vier Sternen tendiert, aber wie gesagt, für sich gesehen ist der Film eher schwach, es handelt sich quasi um eine Nach- und Aufbereitung von "Smoke", in der alte Geschichten zusammen mit neuen Handlungsfäden weitergesponnen werden. Leider ist auch die Ausstattung der DVD nicht allzu üppig.
Mein Tipp: "Smoke" und "Blue in the Face" im Doppelpack holen.
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am 29. Juli 2002
Der Spinoff von "Smoke" - in nur zwei Wochen gedreht - und sonst aus Resten von "Smoke" zusammengestellt, ist ein ganz leichter fröhlicher und wunderbar gelungener Film.
Wärend "Smoke" manchmal ein bißchen bemüht und nicht ganz homogen wirkt (obwohl es ein guter Film ist) zeichnet "Blue in the face" ein mitreißender Aufbau und Geschwindigkeit aus.
Worum es geht? Nun wieder der kleine Laden der Brooklyn Cigar Company, und die Menschen, die dort einkaufen, herumhängen, sich verlieben, über ihr Leben nachdenken, kleine Wunder erleben...
Alles zusammengebunden durch einen ständig vor sich hinlächelnden Harve Keitel. Viele Szenen machen den Eindruck, als wäre die Klappe absichtlich nicht wiederholt worden, bleiben noch halbfertig. Nur wenn man solche Schauspieler hat, dann sind sie vielleicht sogar besser als nach der 15 Klappe.
Mit einem Wort: Endlich ein Kunstfilm, dem man die Lust der Beteiligten ansieht. Komödie im eigentlichen und besten Sinn des Wortes.
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am 13. Oktober 2013
Story (2)
Als grosser "Smoke-Fan" ist es klar, dass man sich auch "Blue in the Face" ansehen musste. Die Enttäuschung bei mir war allerdings schon beträchtlich.
Der Film wurde bekanntlich in nur sechs Tagen abgedreht, ohne festes Drehbuch und mit viel (für meinen Geschmack zu viel) Improvisation.
Die Dokumentarfilm-Elemente waren irgendwie öde und die Spielfilm-Szenen zumeist völlig überspielt. Zugegeben, es gibt die eine oder andere amüsante Szene und ab und an eine Pointe die sitzt aber im grossen und ganzen wirkt alles einfach zu konstruiert und gesucht. Die Atmosphäre von "Smoke" wird zu keiner Zeit erreicht. Das imposante Staraufgebot ( Lou Reed, Roseanne Barr, Jim Jarmusch, Michael J. Fox, Madonna etc...) können den Film auch nicht wirklich herausreissen, im Gegenteil, auch bei diesen merkt man zu weilen stark, dass eine führende Hand gefehlt hat...
Alles in Allem kein Film, den ich mir nochmals ansehen werde...

Bild (3)
Das Bildseitenformat liegt in 1,85:1 (16:9 Vollbild) vor.
Die Bildqualität dieser Blu-ray lässt sich mit einem Wort gut umschreiben: Inkonsistent!
Es gibt durchaus Szenen mit HD-würdiger Schärfe und wirklich guten Kontrasten, leider gibt es aber auch immer wieder Szenen in denen man sich auf VHS-Niveau befindet und ich meine jetzt nicht die bewusst unscharfen Shots aus den Doku-Szenen!
Was mich auch immer wieder gestört hat, war die verschmutzten Kameralinsen, die in gewissen Szenen das Bild mit grauen Flecken verunstaltetet haben. Unter dem Strich wurde wohl nicht nur der Film in nur sechs Tagen abgedreht sondern auch die HD-Umsetzung in ähnlich schnellem Tempo erledigt...

Ton (4)
Das Tonformat liegt in Stereo PCM 2.0 vor.
Hier gab es eine Überraschung. Während "Smoke" ein recht eingeschränktes Hörvergnügen bot, haben wir hier einen sehr klaren und sauberen Ton, der kaum Schwächen aufweist. OK auch hier gibt's nur Stereo aber das ist bei einem reinen Dialogfilm nicht weiter schlimm. Die Tondynamik ist ausgezeichnet und auch der Soundtrack kommt sehr kraftvoll und mit schönen Tiefen rüber.

Extras (3)
Interessieren mich nicht. Es gibt ein Wende-Cover!

Fazit: Selbst für Fans von "Smoke" nur beschränkt zu empfehlen. Die HD-Umsetzung ist mittelmässig und die Story alles andere als mitreissend. Von mir gibt dafür keine Empfehlung.
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am 21. August 2009
Bei "Smoke" scheint tatsächlich etliches Material übrig geblieben zu sein. Genau das wird hier - recht zusammenhangslos - angeboten.
Ich bin ein bisschen hin- und her gerissen, weil schon humorvolle Einzelszenen enthalten sind, nach dem genialen Vorgänger bleibt aber ein schwacher Nachgeschmack - wie ein fader Nachtisch nach einem prima Hauptgang.
Für Fans okay, der Rest der Welt kann sich den Streifen m.E. sparen
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am 3. März 2005
So "blue" ist das Geschehen dieses Filmes allemal nicht. Und allein die Tatsache, dass Michael J. Fox und Madonna so lange nervten, bis sie jeweils einen Kurzauftritt in diesen Film "reingeschrieben" bekamen, spricht wohl für den Autor und seinen Regisseur. Bedenkt man, dass das "Drehbuch" dieses Films nur aus richtungsweisenden Fragmenten besteht, freut man sich um so mehr über das Geschehen. Und dass der Musiker und Hobbyphilosoph Lou Reed dann auch noch eine Lehrstunde über Brillen gibt, setzt dem Ganzen nochmals einen drauf.
Sicher, dieser Film ist definitiv nichts für Fans von hochgestyltem Kino à la Hollywood, aber deshalb spielt er ja in Brooklyn. In einem kleinen Zigarrenshop.
Ansehen! Sonst verpaßt Du was! Und nicht nur für Raucher geeignet!
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am 28. Mai 2002
Dieser Film hat --- kurz und knapp gesagt --- etwas, daß Filme der heutigen Zeit nur noch sehr selten transportieren: Leichtigkeit (im Gegensatz zum Vorgänger "Smoke", der eine angenehme Schwere in sich trägt). Neben der Aneinanderreihung bekannter Stars (Michael J. Fox, Madonna, etc.) vermittelt der Film besonders eines: New York war und ist "the place to be". Unbedingt zu empfehlen für alle, die auch schon von dem Film "Smoke" begeistert waren.
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am 22. April 2014
da ich mir da mehr erwartethabe muss ich sagen dass der film lustig aber mehr auch nicht, madonna haette mehr dabei sollen
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am 6. Juli 2010
Diesen Film habe ich nur deswegen gekauft, weil Madonna mitspielt. Sie ist aber nur ganz kurz zu sehen. Ansonsten ist der Film eher eintönig und langweilig.
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