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Sieht man sich "JCVD" an, so fühlt man sich in gewisser Weise an "My Name is Bruce" erinnert - nur dass der französische Film richtig macht, was bei Bruce Campbell in die Hose ging. Obwohl der Film sich in Sachen Realität durchaus Freiheiten erlaubt - so hat Van Damme einen Sohn und keine Tochter - fühlt er sich real an. Das Absurde der Situation wird so sehr in ein realistisches Konzept eingebettet, dass man nicht anders kann, als diesem Film glauben zu wollen. Klar ist alles Make-Believe, doch wenn Van Damme kein besserer Schauspieler ist als jedermann meint, dann bietet er uns hier einen realen Blick auf sich selbst, was noch dadurch unterstützt wird, dass gut ein Drittel des Films bei den Dialogen improvisiert worden ist. Und was man hier sieht, das gefällt. Van Damme liefert wahrscheinlich die Darstellung seines Lebens ab und schreckt auch nicht davor zurück, sich selbst in schlechtem Licht zu präsentieren.Übrigens: Erfahrungen, sich selbst zu spielen, konnte Van Damme schon in der Episode "Die Fast, Die Furious" aus der ersten Staffel von "Las Vegas" sammeln. Allerdings ist ihm dort ein schlimmeres Schicksal als bei "JCVD" beschieden. Fazit: Sehenswerter Film, in dem Van Damme wirklich überrascht.
Moviemans Kommentar zur DVD: Schönes Bild, guter Ton, feine Extras und eine schöne Verpackung. Hier stimmt alles.
Bild: Die Schärfe ist angenehm bis gut. Die Farben sind sehr eigen gestaltet und nutzen nur selten Primärtöne. Dazu kommt, dass der Kontrast gewollt steil ist. Helle Flächen erstrahlen richtig im Licht des Tages. Das ist nicht jedermanns Sache, innerhalb der vorgegebenen Parameter dieser Produtkion funktioniert das jedoch ganz gut. Die Vorlage ist sehr gut erhalten.
Ton: Der Ton ist gut. Die Verständlichkeit der Dialoge ist durchgehend gegeben. Etwas direktionale Wirkung spielt da auch mit rein. Action gibt es nur wenig, aber ein paar Effekthighlights sind auch zu beobachten. Das Original klingt ein wenig natürlicher.
Extras: Ein tolles Bonuspaket. Sowohl Making Of als auch Audiokommentar des Regisseurs geben viele Hintergrundinformationen. Beim Videotagebuch mit Jean-Claude van Damme erfährt man einiges über seine Karriere, so auch den Anfang mit "Bloodsport", der fast im Desaster geendet wäre. Die entfallenen Szenen sind kurz und nett anzuschauen. --movieman.de
Kurzbeschreibung
Er ist chronisch pleite, seine Ex-Frau will das alleinige Sorgerecht für die gemeinsame Tochter vor Gericht erstreiten und seinem zwielichtigen Anwalt schuldet er noch einen größeren Geldbetrag. Zu allem Überfluss wird JCVD dann auch noch in einen Banküberfall verwickelt, in dessen Verlauf er von den Gangstern dazu genötigt wird, die Verhandlungen mit der Polizei zu führen. Schließlich hat er dank seiner Vergangenheit genug Erfahrung mit derlei Sachen.
Produktbeschreibungen
Action-Hero Jean-Claude Van Damme ist chronisch Pleite, seine Ex-Frau will das alleinige Sorgerecht für die gemeinsame Tochter vor Gericht erstreiten und seinem zwielichtigen Anwalt schuldet er noch einen größeren Geldbetrag. Zu allem Überfluss wird JCVD auch noch in einen Banküberfall verwickelt, in dessen Verlauf er von den Gangstern dazu genötigt wird, die Verhandlungen mit der Polizei zu führen. Schließlich hat er dank seiner Actionfilm-Vergangenheit genug Erfahrung mit derlei Sachen ... The Muscles from Brussels