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Sebastien Devaud aka Agoria setzt die Linie exzellenter Clubmusik mit seinem Longplay-Debüt Blossom fort. Mehr noch, es ist die Musik gewordene Essenz eines noch jungen Lebens. Der Mann aus Lyon begann seine Karriere als DJ. Die Reise durch die angesagtesten Clubs brachte Agoria mit renommierten und bekannten Plattendrehern wie Jeff Mills, DJ Hell, Kevin "e-dancer" Saunderson (ehemals Inner City), Carl Cox, Joey Beltram, Richie "Plastikman" Hawtin oder Christian Vogel zusammen. Trotz dieser Einflüsse entwickelte Agoria einen einzigartigen Groove zwischen Jazz und Detroit-Techno, und Ende der 90er-Jahre begann Sebastien Devaud, Platten unter eigenem Namen aufzunehmen.
Nach mehreren EPs entstand Blossom in einer zwölfmonatigen Session, in der Stücke konstruiert und poliert, aber auch zerstört wurden. Fast immer befand sich der Franzose alleine im Studio, die Stimmungen schwankten von Verzweiflung bis pure Freude, und diese wechselnde Atmosphäre prägt das vor Vitalität nur so strotzende Album bis in den letzten Soundfetzen. So ist "Spinach Girl" mit der bezaubernden Gast-Vokalistin Sylvia Marks (Bitch Control) ein herzerwärmender House-Track mit verspielten Sounds. Hinter "2Thousand3" steckt eine Anekdote: Nachdem Tricky die Instrumental-Version etliche Male in Paris gehört hatte, schwärmte er: "It's the best hiphop track I have heard for ages!" Im Badezimmer seines Hotel schreibt Tricky einen Text zu dieser abstrakten Rap-Nummer mit ihren Klangteppichen und schon am nächsten Tag ist der Song fertig aufgenommen.
So folgt auf dem grafisch wunderbar gestalteten Album Blossom ein Höhepunkt auf den nächsten. "Organic" jagt mit pumpenden Rhythmen über die Tanzfläche, und "Stereolove" hetzt gleich hinterher. Im Kontrast dazu steht "Presque Un Ange", geprägt von kammermusikalischer Traurigkeit und nicht rund laufend Beats in bestem WARP-Stil. Auf der träumerischen Minimal-Nummer "Worth It" ist die Stimme von Kevin Saundersons Ehefrau Ann zu hören. Den Abschluss bildet Agorias schon als EP erschienener Hit "La Onzième Marche". Blossom ist ein bemerkenswertes Erstlingswerk, das Lust auf mehr macht. --Sven Niechziol
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
worth it,
Von Jörg Uttenweiler (Ulm, Baden-Württemberg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Blossom (Audio CD)
faszinierende,magische CD------sexy und nicht aufgebretzelt,fordernd und nicht überfordernd,unwiderstehlich und nicht unausweichlich.Eben so,dass eine Songwirkung entsteht,die einem gestattet,im Wohlgefühl abzudrehen!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gibt sich nicht mit einer Schublade zufrieden...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Blossom (Audio CD)
Der in Lyon geborene Sebastien Devaud aka Agoria liefert mit "Blossom" sein Erstlingswerk ab. Er beschränkt sich dabei nicht nur auf die monotone House-Techno-Electro-Schublade, sondern geht über diese Genregrenzen hinaus und lässt auch Jazz und Dub einfließen. Auf diese Art und Weise erzeugt er durch das ganze Album die verschiedensten Stimmungen, welche durch seine ganz eigene Interpretation von Musik getragen werden. So zum Beispiel das schleppende und ruhige "Presque un Ange", ein Gegenpol zu dem housigen und beatlastigen "La Onzième Marche". Agoria holte sich mit Sylvie Marks und Ann Saunderson zwei ganz begabte Sängerinnen mit ins Boot. Somit steuern sie die meiner Empfindung nach zwei besten Songs dieses herausragenden Albums bei. Mit von der Partie ist auch der unverkennbare Tricky, einer der bagabtesten TripHop-Elektroniker der letzten Jahre, der das Stück "2 thousand 3" veredelt. Abschließend lässt sich nur sagen, wer dieses Album besitzt, sollte sich glücklich schätzen etwas in den Händen halten zu können, was in dieser Szene neue Maßstäbe setzt und das Genre neu belebt.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ruhig, aber mehr als gut,
Rezension bezieht sich auf: Blossom (Audio CD)
Agoria hörte ich erstmalig bei Onyx. Mir gefiel die Musik, weil sie nicht so normal ist. Sie ist irgendwie anders. Unbeschreiblich. Ruhig, aber möchte man dazu tanzen. RelaXxen lässt sich dazu auch sehr gut. Die Musik ist eigentlich sehr für eigentlich alles geeignet. Klingt jetzt vielleicht blöd, aber man kann dazu leben. Bei anderen CD's muss man tanzen wenn man sie hört, oder man wird ganz ruhig dazu. Agoria sticht weit aus allem heraus. Agoria ist Musik passend zum Leben.
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