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Bloody Marie - Eine Frau mit Biss
 
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Bloody Marie - Eine Frau mit Biss

Anne Parillaud , Anthony LaPaglia , John Landis    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,45
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Produktinformation

  • Darsteller: Anne Parillaud, Anthony LaPaglia, Robert Loggia
  • Regisseur(e): John Landis
  • Komponist: Ira Newborn
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 13. Oktober 2006
  • Produktionsjahr: 1992
  • Spieldauer: 109 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000HEZ9JQ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 22.365 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

OFDb.de

Mit "Bloody Marie" schlägt John Landis in die gleiche Kerbe wie mit "American Werewolf", wobei mir der Humor des Vampirwerks mehr zusagt.
Marie (Anne Parillaud) ist eine uralte Vampirin, die es inzwischen nach Amerika verschlagen hat. Sie zieht es allerdings vor unerkannt zu bleiben und auch keine neuen Vampire zu erschaffen - so werden ausgesaugte Opfer via Schrotflintenschuss in den Kopf unkenntlich gemacht und gleichzeitig eine Auferstehung als Untoter verhindert. Das ist schon leicht schräg, recht komisch, wobei Marie dann noch ein guter Gedanke kommt: Sie will Mafiamitglieder aussaugen, um rechtschaffenen Menschen Leid zu ersparen.
Gegen die Mafia ermittelt auch der Undercovercop Joe Gennaro (Anthony LaPaglia), dem Marie auch prompt über den Weg läuft als dieser seinen Mafiakumpel Tony (Chazz Palminteri) zum Wagen bringt. Tony wird Maries nächstes Opfer, aber an Joe findet sie Gefallen - als Vampirin ist sie menschlichen Liebhabern nicht ganz abgeneigt. Was bald für eine Form von Romanze auf dem Plan stehen wird, das ist jetzt selbst dem dümmsten Zuschauer klar, aber etwas Vorhersehbarkeit kann man dem Film nachsehen.

Dann begeht Marie einen Fehler, der beide zusammenbringt: Sie fällt über den Mafiaboss Sal Macelli (Robert Loggia), Joes Zielobjekt, her, kann seine Leiche jedoch nicht bearbeiten und muss fliehen. Leider wird Sal zum Vampir, weshalb bald sowohl Cop als auch Vampirin hinter ihm her sind - und sich dabei natürlich über den Weg laufen...
"Bloody Marie" bietet eine leicht schräge, recht amüsante Geschichte, die sowohl auf Vampir- als auch auf Mafiafilme anspielt. Da darf natürlich die Sonnenlichtallergie ebenso wenig fehlen wie 'la familia'. Zwar reizen die Gags selten zum lauten Loslachen, aber ein Schmunzeln kann "Bloody Marie" dem Zuschauer öfter doch entlocken. Da fällt es dann auch wenig auf, dass die Geschichte nicht allzu viel Substanz hat und im weiteren Verlauf eh in eine reine Hetzjagd ausartet.
Aber "Bloody Marie" hat Drive, denn Landis könnt dem Zuschauer kaum Ruhepausen und zieht die Story mit viel Tempo durch. Das ist zwar bestenfalls durchschnittlich spannend und wirklich originelle Wendungen bietet die Geschichte nur selten, aber dafür kann "Bloody Marie" mit einigen Schauwerten aufwarten. Da wären zum einen die Make-Up Effekte, die schön old school und handgemacht daherkommen und so ein ähnliches Flair verströmen wie die FX von "American Werewolf". Ansonsten gibt es noch ein wenig Action in Form kurzer Schießereien, Zweikämpfe und Verfolgungsjagden. Sieht alles schick ist, kommt nicht allzu spektakulär daher, macht aber Laune.

Einzige gravierende Schwäche des Films ist eigentlich die Interaktion seiner beiden Hauptfiguren, denn hier stimmt die Chemie so gar nicht. Marie und Joe wirken beide ziemlich blass und warum die beiden ein paar werden, das kommt so gar nicht rüber. Dementsprechend langweilig wirken dann genau die Szenen, die sich mit der Beziehung der beiden beschäftigen, was den Film dann stellenweise ziemlich ausbremst. Schade, dass der Film hier so versagt, denn gerade viele andere Ansätze (z.B. das Entstehen eines vampirischen Mafiaclans) sind doch ziemlich gut umgesetzt worden.
Die Blässe der beiden Hauptfiguren muss dann auch leider den beiden Hauptdarstellern zuschreiben. Anne Parillaud wirkt etwas zu distanziert und emotionslos (selbst für eine Untote), während Anthony LaPaglia als Undercoverbulle recht austauschbar bleibt und seiner Rolle kaum neue Akzente verpasst. Aber immerhin gibt es Nebendarsteller wie Chazz Palminteri, Robert Loggia, Luis Guzman und Dauerfiesling Kim Coates, die ihr Handwerk verstehen und den Film aufwerten. Angela Bassett wird mit ihrer Minirolle etwas verschenkt, aber dafür kann man sich an Gastauftritten von Frank Oz und Sam Rami freuen.

Mit "Bloody Marie" serviert John Landis dem Zuschauer eine unterhaltsame Horrorkomödie mit originellen Ideen und ordentlichen Schauwerten. Nur mehr Spannung und bessere Hauptdarsteller hätten den Film noch aufgewertet.

--- Nils Bothmann (McClane)

Produktbeschreibungen

Warner Home Bloody Marie - Eine Frau mit Biss, USK/FSK: 18+ VÃ--Datum: 13.10.06

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Immer wenn John Landis (Blues Brothers, National Lampoons Animal House)im Horrorfach tätig war, tat er dies mit einem Augenzwinkern, mit etwas Humor und mit großer Lockerheit: Sein Musikclip zu "Thriller" ist legendär und auch die erste Spielfilmarbeit in diesem Genre "American Werewolf, bei dem er auch das Drehbuch verfasst, wurde zu einem grossen Welterfolg und zu einem der größter 80er Erfolge des Horrorfilms.
So erfolgreich wie seine Werwolfvariante lief es mit seinem Vampirstreifen "Bloody Marie" (Original: Innocent Blood) nicht, obwohl er die damals gerade als "Nikita" erfolgreiche Französin Anne Parillaud verpflichten konnte.
Das eher mickrige Einspielergebnis in den Kinos der USA mit ca. 4,97 Millionen US-Dollar war auch recht mickrig. Auch das Urteil der Filmkritiker war verhalten.
Dabei ist "Bloody Marie" eigentlich eine sehr nette Genrevariante mit lockerer Handschrift inszeniert und ohne Längen:
Marie (Anne Parillaud) ist nicht nur eine einsame Seele in einer kalten Metropole, sie ist auch eine unsterbliche Vampirin, die nach ihrem Jahrhunderte währendem Dasein zwei zwei Hobbies hat: Blut und Sex. Und von beidem in letzter Zeit etwas ausgehungert. So macht sie sich auf die Suche nach (männlichem) Frischfleisch.
Glücklicherweise herrscht in der Stadt grad ein übler Bandenkrieg unter den Mafiafamilen. Also wird das italienische Viertel ihr vornehmliches Jagdrevier. Und auf dem Speiseplan in Sachen Blut steht der böse Tony (Chazz Palmientieri) und mit dem Undercoverbullen Joe Gennaro (Anthony Paglia) geht sie lieber erstmal ins Bett. Das baldige Ableben von Tony sieht aus wie ein Mafiamord. Als sie den großen Paten Sal "The Shark" Macelli (Robert Loggia) kennenlernt, ist das nächste Beißopfer gefunden. Durch den Todesbiß wird Sal aber auch zum Vampir, der immer mehr Gefallen an dem schönen Hals von Kompagnon Manny Bergman (Don Rickles) findet. Bald herrscht heilloses Chaos und mittendrin gibts Cameo Auftritte von Sam Raimi, Frank Oz, Dario Argento und Angela Bassett...
John Landis Mischung zwischen Vampir- und Mafiafilm wird mit viel nettem Humor zum Schmunzeln dargeboten. Das sorgt natürlich für einen guten Unterhaltungsfaktor. Obwohl Landis im Vampirfilm andere Wege geht, gelingt es ihm aber nicht das Thema "Vampir" faszinierend zu vermitteln, dafür ist die witzige Art zu dominant.
Die FSK 18 Einstufung halte ich aber für etwas übertrieben...
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von J. Schlachter TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Auch wenn der Streifen schon einige Jahre auf dem Buckel hat, lohnt sich anlässlich der aktuellen DVD-Veröffentlichung (dankenswerterweise uncut und FSK 18) die Neu- oder Wiederentdeckung dieses seinerzeit im Kino sträflich unter Wert gelaufenen Werkes.

Das Oeuvre des sympathischen Regisseurs John Landis teilt sich in eine Vielzahl durchschnittlicher, manchmal auch belangloser Filme - wie dem entbehrlichen Sequel BLUES BROTHERS 2000 - und in Kabinettstückchen, die ihren festen Platz in der Filmgeschichte eingenommen haben, bspw. AN AMERICAN WEREWOLF IN LONDON, BLUES BROTHERS oder DIE GLÜCKSRITTER. In letztere Kategorie reiht sich auch diese gekonnt ausbalancierte Mischung aus klassichem Vampirmovie und Elementen des Gangster-/Mafia-Films.

Zu verdanken ist diese unterhaltsame Umsetzung einer im Grunde eher B-Movie geeigneten Story dem namhaften und spielfreudig agierenden Cast, allen voran die ungemein erotische Anne Parillaud (bekannt geworden durch Luc Besson's NIKITA), die zum Entzücken der männlichen Zuschauer in einigen Szenen hüllenlos agieren darf - dieser Hinweis soll weder die schauspielerische Leistung in den Hintergrund rücken, noch die niederen Instinkte wecken, sondern lediglich auf die Natürlichkeit hinweisen, mit der Parillaud derartige, oft aufgesetzt wirkende Szenen meistert.

Robert Loggia (dem breiten Publikum vielleicht durch die innovative TV-Serie WILD PALMS bekannt) gibt mit sichtlichem Vergnügen den Paten, der ein ums andere Mal an der Dämlichkeit seiner Handlanger verzweifelt. Weniger Akzente setzen kann dagegen der inzwischen durch WITHOUT A TRACE zu Starruhm gekommene Anthony LaPaglia, der als Love Interest der titelgebenden Bloody Marie als einzige Fehlbesetzung bezeichnet werden kann.

Unterm Strich bleibt für alle Freunde etwas abseitigerer Filme wie dem eingangs erwähnten AMERICAN WEREWOLF eine trotz diverser Splattereinlagen mehr zum Lachen denn zum Gruseln anregender Horrortrip mit der wohl verführerischsten Blutsaugerin der jüngeren Filmgeschichte.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
typisch... 14. Oktober 2006
Von Amazon bestätigter Kauf
...John Landis!

Wie schon Jahre zuvor mit American Werewolf gelingt ihm der Spagat zwischen Horror und Komödie auf's Vortrefflichste.

Mit Anne Parillaud (!!!) in der Rolle der Marie und Anthony LaPaglia als Polizist Joe hervorragend besetzt; Joe, der sich nach einem ersten, ruppigen Kontakt mit Marie langsam in sie verliebt, versucht, zusammen mit Marie, den nach Marie's Biss ausser Rand und Band geratenen Mafiaboss Macelli mitsamt seinen blutdurstigen Gefährten zu stoppen.

Gelungener Mix aus Horror, Slapstick und Situationskomik - souverän inszeniert. Besonders witzig das Cameo von Regisseur Frank Oz als Leichenbeschauer...für die Freunde des schwarzen Humors! :)

Zwei kleine Ärgernisse gibt es allerdings, die dem Film selbst zwar keinen Abbruch tun, an dieser Stelle aber doch erwähnt werden sollten:

- der Film ist nicht digital aufgearbeitet, weshalb gewisse Qualitätseinbussen hingenommen werden müssen.
- es gibt gegen Ende des Films Sequenzen, die nicht deutsch synchronisiert sind, aus welchen Gründen auch immer (für mich nicht ersichtlich, weshalb...)

WARNER sollte sich langsam mal Gedanken machen, ob die lieblose Aufbereitung alter Meisterwerke wirklich in ihrem Sinne ist; auch andere Filme wie z.B. WOLFEN fallen dadurch negativ auf, das die jeweilige DVD-Edition in minderer Bildqualität (und im Fall von Wolfen sogar leicht gekürzt!) auf den Markt kommt.
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