Christopher Moore ist mein liebster lustiger Autor, seit ich "Lamb" gelesen habe, doch mit Bloodsucking Fiends hat er mich völlig überrascht.
Nicht, dass dem Buch Humor fehlt, nein, ganz und gar nicht. Moore nimmt wie gewohnt alles auf die Schippe, was wir aus Vampirromanen und -filmen kennen und legt noch einen oben drauf, indem er das Ganz in eine Liebesgeschichte verpackt.
Was mich allerdings so schockiert hat, war, dass die Geschichte, abgesehen von den vielen Witzen, fast ernst war. Jody muss damit zurecht kommen, dass sie jetzt ein Vampir ist und Tommy ist einfach nur verliebt und träumt von einem Leben als Künstler mit einem Vampir als Muse.
Fünf Sterne für einen guten Roman, der trotz genug Gelegenheit zum Lachen, auch zum Nachdenken anregt.
Ich freue mich auf die Forstetzung "You Suck", an der Chris Moore zur Zeit gerade schreibt.