Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gelungene Scheibe, die einige Durchläufe braucht, 3. Februar 2009
Der 2008er Output von Children of Bodom setzt den konsequenten Weg der Finnen weiter fort; wer die Band von Anfang an begleitet hat, kann die Entwicklung, die zu "Blooddrunk" führte deutlich erkennen. Ob diese nun positiv oder negativ zu bewerten ist, ist letztlich natürlich Geschmacksache, aber rein musikalisch kann und konnte man den Jungs um Alexi "Wild Child" Laiho nie etwas zur Last legen. So auch auf diesem Album nicht, das nur mehr punktuell an den Sound der Anfangstage erinnert. Gerade diese kleinen Andeutungen der alten Zeiten sind es aber, die auch die "neuen" Children of Bodom unverwechselbar machen und Nostalgiker und Ewiggestrige ebenso von den Qualitäten der Platte überzeugen dürften wie jüngere Fans.
Die Songs auf "Blooddrunk" lassen bis auf wenige Ausnahmen eigentlich nichts zu wünschen übrig. Durchschnittlich, jedoch beileibe nicht schlecht sind in meinen Ohren der Titeltrack, der für mich nach einer eher dürftigen Selbstkopie klingt und das in der Mitte der Scheibe versteckte "Tie My Rope". Dieser Track erinnert zwar beim Gesang an die alten Zeiten, will aber auch nach mehrmaligem Hören kaum hängenbleiben. Nahezu gegenteilig liegt der Fall beim gleich darauf folgenden "Done With Everything, Die For Nothing", das nach einem reinen Thrash-Metal-Stück mit Keyboards klingt. Gefällt vor allem aufgrund des Gesangs gleich zu Beginn sehr gut, wird aber relativ schnell langweilig. Damit ist es aber auch schon genug der Kritik (die sowieso auf hohem Niveau angesiedelt war), die restlichen Songs können praktisch alle überzeugen. Besonders hervorzuheben sind der Opener "Hellhounds On My Trail", das mit starker Gesangs-, Gitarren- und Keyboardarbeit ausgestattete "One Day You Will Cry" und der harte Stampfer "Smile Pretty For The Devil" (inklusive Killer-Melodie und sehr gutem Solo-Duell gegen Ende). "Banned From Heaven" weiß hingegen mit einer extrem guten Gesangslinie, wiederum exzellenter Gitarrenarbeit und starker, eingängiger Melodie zu überzeugen und ist für mich das gelungenste Stück auf "Blooddrunk". "Lobodomy" und der brutalste Song der Platte, "Roadkill Morning", sind ebenfalls im schwarzen Bereich, sodass man von keinem Totalausfall sprechen kann. Warum man allerdings das völlig überflüssige Johnny Cash Cover "Ghostriders In The Sky" (von Cash seinerzeit selbst nur gecovert) als Rausschmeißer auf die Platte stellen musste, entzieht sich meinem Verständnis.
Insgesamt ist "Blooddrunk" wiederum verhältnismäßig modern ausgefallen, beinhaltet aber dennoch die alten Trademarks der Finnen. Vor allem im Keyboard- und Gitarrenbereich ist das nach wie vor sehr gut erkennbar und mit dem Trio Laiho/Latvala/Warman hat man eine wirkliche Traumbesetzung in diesem Bereich am Start. Ein wenig negativ fällt mir persönlich lediglich der Gesang auf - hier ist eine ähnliche Entwicklung wie bei den Schweden In Flames zu beobachten: weg von der puren Aggression und dem Gebrüll der Anfangstage hin zu eher elektronischer Verzerrung. Was das betrifft gefielen mir die alten Platten (beider Bands) wesentlich besser. Die Gangshouts, die bei Children of Bodom offenbar immer häufiger werden, sind auf "Blooddrunk" gerade noch in Ordnung, viel mehr davon hätten es aber nicht sein dürfen. Einige Wiederholungen im Songwriting stören ebenfalls ein wenig, sind aber nicht gravierend. Insgesamt ist die Platte sehr ordentlich gemacht, braucht allerdings - was früher eher untypisch für die Truppe war - ein paar Durchläufe mehr um zu zünden und die Detailfülle der Songs verarbeiten zu können. Alles in allem gibt es nicht wirklich viel auszusetzen, es fehlt lediglich ein Quäntchen Bodom-typische Eingängigkeit. 4 Sterne für ein sehr solides und handwerklich perfektes Album.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Blooddrunk....eine echte Entäuschung, 20. Juli 2008
Ich hab mit vor ein paar Tagen das Album zugelegt,aber auch nach mehreren durchläufen will es einfach nicht zünden.Es ist zwar wieder ganz klar "Children of Bodom" Style,aber der Wiedererkennungswert der Tracks fehlt einfach.
Für mich mit abstand das schlechteste Album.Für Neueinsteiger ist "Hate Crew Deathroll" oder "Follow the Reaper" zu empfehlen.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Metal 2008, 2. Juli 2008
Children of Bodom bleiben sich ihrem Stil treu und tischen das auf was Fans erwarten. Geiler Metal made in Finnland. Neu ist das die Musik weniger melodisch ist und die Gitarren geschreddert werden bis das Blut spritzt. Wie gut das Album im Vergleich ist mit den Vorgängern, ist schwer zu sagen. Hatebreeder wird wohl weiterhin meine Nr. 1 sein, aber dann könnte schon Blooddrunk kommen. Children of Bodom haben die Eigenschaft Alben zu produzieren, die man sich 100mal anhören kann und trotzdem nie langweilig werden. Für Fans ist das Album sowieso ein muss. Für Newcomer in der Metal Szene wäre dieses Album ein guter Einstieg.
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