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Blood River: A Journey to Africa's Broken Heart
 
 
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Blood River: A Journey to Africa's Broken Heart [Audiobook, Ungekürzte Ausgabe] [Englisch] [Audio CD]

Tim Butcher
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD: 9 Seiten
  • Verlag: Whole Story Audio Books; Auflage: Unabridged (1. Februar 2008)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 1407417398
  • ISBN-13: 978-1407417394
  • Größe und/oder Gewicht: 14,8 x 14 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 293.751 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Tim Butcher
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Produktbeschreibungen

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JOHN LE CARRE

Quite superb…..a masterpiece

WILLIAM BOYD

Tim Butcher's extraordinary, audacious journey through the Congo is worthy of the great 19th century explorers. Completely enthralling but also a thoughtful and sobering portrait of modern Africa

ALEXANDER MCCALL SMITH

A remarkable, fascinating book by a courageous and perceptive writer. One of the most exciting books to emerge from Africa in recent years.

THE SUNDAY TIMES

Tim Butcher’s book is the latest in a long line, running through Joseph Conrad, Graham Greene, VS Nai-paul… his account of a hair-rising trip from east to west, against all advice, by motorbike and then river boat, is gripping and harshly informative…

MAX HASTINGS

Blood River represents a remarkable marriage of travelogue and history, which deserves to make Tim Butcher a star for his prose, as well as his courage.

THE DAILY TELEGRAPH

From his adventure he has plundered a wealth of terrific stories, and survived to recite a rosary of unstinting horror.

FERGAL KEANE

This is a terrific book, an adventure story about a journey of great bravery in one of the world's most dangerous places. It keeps the heart beating and the attention fixed from beginning to end.

HATCHARDS

…unputdownable…

GILES FODEN

An intrepid adventure... Tim Butcher has followed in the footsteps of Stanley and Conrad. It takes a lot of guts to yomp through the Congo and he obviously has plenty of those. But it is the wit and passion of the writing which keeps you engrossed.

THE SUNDAY TELEGRAPH

..stirring and thought-provoking.

AESTHETICA MAGAZINE

….a remarkable travelogue of exquisite proportions…. highly emotive, historical and personal…Butcher’s elegant style demands the reader’s attention…….Blood River is nothing short of a modern-day masterpiece.

WANDERLUST

What makes Blood River such a compelling read is the fact that the journey becomes an exercise in mental terror, the author skilfully conveying the exhaustion of six weeks on tenterhooks, wondering what might happen just around the next bend.

THOMAS PAKENHAM

Tim Butcher deserves a medal for this crazy feat. I marvel at his courage and his empathy with the unfortunate Congolese...

ESQUIRE

…gripping…

TRAVEL AFRICA

The past meets present in this enthralling travelogue through the depths of the Congo.

-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Quite superb... a masterpiece." John Le Carre "The best thing about Blood River, with its hair-raising descriptions of jungle wildlife (no, not the animals, they've all been eaten - the trigger-happy Mai Mai militia, drunk, stoned, volatile, superstitious and anti-white), is the matter-of-fact way he tells it. When he's terrified, he says, he can feel it behind his knees. This isn't a professional, direct-to-camera, Simpsonesque 'how I liberated Kabul' performance. It's straight from the knees." The Guardian"

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Format:Taschenbuch
Der Journalist Tim Butcher beschließt auf den Spuren des Afrikaforschers Stanley Zaire von Ost nach West zu durchqueren. Um den Kongofluss zu erreichen, muss er erst Provinzen durchqueren, die seit mehr als vierzig Jahren in einem Zustand der dauernden Rebellion sind, wo Kannibalismus so real sind wie damals im 19. Jahrhundert und sich niemand hin traute, aus Angst aufgefressen zu werden. Und selbst wenn er dann den Fluss erreicht haben sollte, hätte er noch immer 2500 km flussabwärts, um den Atlantik zu erreichen. Eine Strecke, auf der es keine offiziellen Verkehrsverbindungen mehr gibt. Es stellte sich dann heraus, dass die Reise noch viel Nerven aufreißender sein würde als er es sich je vorstellen konnte.
Man muss dazu wissen, dass Zaire seitdem die Kolonialmacht das Land in den sechziger Jahren verlassen hat, immer weiter heruntergewirtschaftet wurde. Die gesamte Infrastruktur, Eisenbahn, Straßen, Fähren, Schifffahrt ist zusammengebrochen und ganz gleich welche Etappe des Weges man wählt, sie ist nicht nur abenteuerlich sondern auch gefährlich, weil marodierende Banden das Land durchstreifen, die eine Spur des Terrors und der Verwüstung hinter sich lassen. Was der Autor vor hat und durchführt ist tollkühn. Seine Reise unterscheidet sich nicht viel von den Reisen, die Forschungsreisende im 19. Jahrhundert in diesem Gebiet unternommen haben.
Butcher hat einen angenehmen Schreibstil, er neigt nicht zu Übertreibungen. Das hat er gar nicht nötig. Die Geschehnisse sprechen für sich. Er versteht die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe, die Zaire zu dem gemacht haben, was es jetzt ist. Da wird nichts beschönigt. Die Weißen haben das Land ausgebeutet, aber auch aufgebaut, damit die Ausbeutung vorangetrieben werden konnte. Die Schwarzen haben Land und Menschen noch viel mehr ausgebeutet und dabei den Ruin noch viel mehr vorangetrieben. Die Menschen haben keine Perspektive, ihr Herz ist gebrochen und verroht.
Das Gebiet das Stanley für den belgischen König Leopold in Besitz nahm, wurde Zeuge von dem ersten Genozid der Neuzeit, als Millionen von Kongolesen zu Tode geknechtet wurden, damit die unstillbaren Bedürfnisse ihrer weißen Herrscher befriedigt werden konnten. Und seit der Unabhängigkeit haben weiterhin fremde Mächte mit dem Kongo herumgespielt, die Bodenschätze ausgebeutet und die strategische Position ausgenutzt, ohne dass auf die Befindlichkeiten der leidenden Bevölkerung Rücksicht genommen wurde. Zu jedem Zeitpunkt ihrer blutigen Geschichte haben Fremde die Kongolesen als Untermenschen betrachtet, die es nicht wert sind so behandelt zu werden wie man es für sich selber erwartet hätte.

Der Autor trifft auf seiner Reise immer wieder Augenzeugen von Massakern, Vergewaltigungen, Plünderungen und anderen Verbrechen. Der sicherste Platz für einen Kongolesen ist der Wald, in den er flüchtet, wenn Marodeure wieder einmal das Dorf heimsuchen. Und auch Butcher findet gefallen an der Wildnis, die so viel wohnlicher ist als die trostlosen Dörfer und zerfallenen Städte. Es gibt bei Butcher auch keine peinlichen Verbrüderungsszenarien oder Okkultorgien wie z.B. bei Hanlon. Butcher geht es um Menschlichkeit und Vernunft, um Aufbauhilfe für die Kongolesen, damit sie zu einem menschenwürdigen Leben finden.
Die Kriege bewirkten, dass es nur noch zwei Optionen gab für einen Kongolesen. Vorher gab es Schulen, ein funktionierendes Transportsystem und ein Gesundheitswesen. Aber das war alles zerstört so dass man nur noch zwei wirkliche Möglichkeiten hatte - einer Kirche beizutreten, das war nämlich die einzige verbliebene Organisation, die eine Bildung und einen Weg nach oben ermöglichte oder man trat einer der Milizen bei, um vom Krieg zu profitieren."
Der Zusammenbruch des Staates brachte also mit sich, dass die Leute entweder auf die Mildtätigkeit von Außen vertrauten oder auf die Gewalt.
Aber die Hauptlektion, die ich auf meinem Zug durch das Zentrum Afrikas lernte," schreibt der Autor, war, dass der wertvollste Vermögenswert, den man dem Kongo wegstahl, die Souveränität der Bevölkerung war."
Bevor Stanley und die Weißen herrschten, hatten die Kongolesen einen Sinn für lokale Machtausübung. Die Gesellschaft war stammesgemäß und die Autorität lag in den Händen der Dorfhäuptlinge. Kein Häuptling konnte es sich leisten über den Willen seiner Untergebenen hinwegzusehen. Entscheidungen wurden zumindest teilweise im Einverständnis mit ihnen getroffen. Dann kamen die Weißen, nahmen ihnen alle Souveränität weg und gaben sie nie wieder zurück.
Einer der größten Fehlschlüsse über die weiße Herrschaft in Afrika war, dass, als sie endete, die Macht an die Schwarzen zurückgegeben worden wäre."
Stattdessen wurde sie von einer verkommenen Elite an sich her gerissen, die zwar in der Öffentlichkeit behauptete, im Interesse der Allgemeinheit zu handeln, tatsächlich aber nur ihre eigenen Interessen vertraten. In Zaire war es Mobutu, der die Pflichten eines Staatsoberhaupts gegenüber seinem Volk ignorierte. Diktaturen und undemokratische Regime verbergen ihre eigene niederträchtige Verwaltung und Bestechlichkeit, indem sie für sich allein Souveränität beanspruchen. Sie ummanteln sich mit diesem Anspruch, um jedem Außenstehenden das Recht absprechen zu können, dass er sich einmischen dürfte oder sie zur Rechenschaft ziehen könnte.
Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen. Es schließt eine Lücke im Verständnis dieser Region und der Probleme des schwarzen Kontinents. Es ist zugleich ein spannendes Reisebuch durch eine der entlegensten und unzugänglichsten Gegenden dieser Erde. Aber versuchen Sie nicht, auf seinen Spuren zu wandeln!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Travelogue with flaws 23. März 2012
Format:Taschenbuch
I love travelogues. And I am very interested in Africa and its history. Therefore, I was very curious for this book which describes one of the most challenging travels in contemporary Africa: Starting at Lake Tanganjika and ending at the Atlantic Ocean where the river Congo completes his journey of thousands of kilometers. I was very impressed by the speed the author managed to finish his journey. It took him about six weeks ' a real sprint compared to the man who went this way first, Henry Morton Stanley, who was underway for nearly three years. I was a little bit disappointed that Butcher travelled about one fifth of his way with a helicopter because he was ill after one week on board of a vessel sailing down the river Congo. I travelled in Africa too, and I know how exhausting this can be, but somehow I expected a tougher traveler writing a book like this. When faced with the devastating situation in Congo, Butcher seems to long for the end of his journey all the time. This is bad for his book, because he almost never stays at one place for a longer time and fails to connect with the people there. Everything is a fast race through the heart of the continent.

Another point I didn't like much is that Butcher emphasizes all the time that Congo is a failed state. That's certainly true, but overall, he just joins Joseph Conrad in his famous words 'The Horror! The Horror!' The author comes to the conclusion that a combination of the consequences of colonialism and the inability of African leaders to rule just and successful for all the people makes the Congo as broken as it is today. Again, this is certainly no false point, but that's the conclusion after six weeks in Congo? At least for me, this information wasn't new and I wished Butcher would have been able to bring some new point of view in my mind. If you like to inform yourself about Congo now, the book surely is quite interesting. For me, the work lacks an 'Aha!'-effect. Butcher seemed to be continuously on the run. I wish he had dared to spend some more time in Congo, presenting the reader a deeper experience than he finally did.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
blood river 6. März 2010
Von barbro
Format:Taschenbuch
Schade, dass das Buch offensichtlich nicht mehr ohne weiters zu haben ist. Ich habe es geschenkt bekommen und gerade zu Ende gelesen und finde es absolut spannend und lesenswert, - für jeden der sich für den afrikanischen Kontinent interessiert!!! Leider ist die Übersetzung nicht toll und die sprachliche Überarbeitung hätte sicher besser sein können, aber nichtsdestotrotz schreibt Tim Butcher unglaublich fesselnd - einerseits sehr persönlich und andererseits gibt er viele differenzierte Einblicke in die Komplexität der Verhälnisse im Kongo.
Das Buch läßt sich lesen wie ein Krimi, und dabei erfährt man nebenbei ein Menge über die Geschichte und die ökonomisch-politischen Verstrickungen dieses riesigen zentralafrikanischen Landes.
Kein literarisch hochwertiges Werk, aber ein absolut super spannender und interessanter Reisebericht!
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