OMG! Das war mein erster Gedanke, nachdem ich die letzte Seite von Blood Promise gelesen hatte. OMG!
Für mich gehört Richelle Mead definitiv zu den Autoren deren Bücher im Verlauf einer Serie nicht an Qualität verlieren. Im Gegensatz, sie wird immer besser.
Nach dem fulminanten Finale in Shadow Kiss ist Rose nun in Russland, auf der Suche nach Dimitri, der jetzt ein Strigoi ist. Das ganze gestaltet sich schwieriger als gedacht denn Rose einziger Anhaltspunkt war Masons Aussage, dass Dimitri zurück nach Sibirien gegangen wäre. Und Sibirien ist ziemlich groß wie Rose sehr schnell feststellt. Zur selben Zeit quälen sie immer wieder Gedanken, ob sie Dimitri wirklich töten kann, wenn sie ihm einmal gegenüber steht.
In Russland trifft sie zuerst Sydney, ein Mensch mit ungewöhnlich viel Wissen über die Welt der Vampire, und schließlich Dimitris Familie. Die Belikovs nehmen Rose mit offenen Armen auf und Rose wünscht sich nichts sehnlicher als für immer bei Dimitris Familie bleiben zu können. Doch ein mysteriöser Moroi namens Abe versucht Rose immer wieder davon zu überzeugen nach Hause zurückzukehren, und schließlich hat Rose immer noch ihrer Mission vor sich: Dimitri zu finden und zu töten.
Also schließt sie sich einer Gruppe junger Dhampire an, die auf eigene Faust Strigoi töten, in der Hoffnung, dass einer der Strigoi sie zu Dimitri führt.
Durch das Band dass Rose und Lissa haben, bekommen wir natürlich auch Einblicke in Lissa Leben in St.Vladimirs während Rose's Abwesenheit. Und Lissa hat so ihre ganz eigenen Probleme: Königin Tatiana versucht sich ständig in Lissas Leben einzumischen und sie hat nicht nur ihre beste Freundin und Schwester verloren sondern gleichzeitig auch ihre beiden Guardians.
Nachdem ich einmal angefangen hatte, konnte ich Blood Promise nicht mehr aus der Hand legen. Vor allem die zweite Hälfte des Buches hat mich vor lauter Spannung beinahe umgebracht.
Bis der fünste band, Spirit Bound, im Mai 2010 erscheint werde ich Blood Promise ganz sicher noch unzählige Male lesen.