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Blood Pressures

The Kills Audio CD
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (1. April 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Domino Records (Goodtogo)
  • ASIN: B004LKLRZW
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.741 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Anhören  4. Nail In My Coffin 3:32EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  5. Wild Charms 1:14EUR 0,99  Kaufen 
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Anhören  7. Baby Says 4:28EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  8. The Last Goodbye 3:42EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  9. Damned If She Do 3:52EUR 0,99  Kaufen 
Anhören10. You Don't Own The Road 3:22EUR 0,99  Kaufen 
Anhören11. Pots And Pans 4:35EUR 0,99  Kaufen 


Produktbeschreibungen

motor.de

Die zwei Punks mit Zigaretten und Drum Machine sind wieder da. The Kills zelebrieren auf ihrem vierten Album den neu gefundenen Mittelweg zwischen Schmutz und Pop. Eigentlich haben sie schon nach den ersten 45 Sekunden des Openers "Future Starts Slow" gewonnen. In typischer Kills-Manier rumpelt ein stampfendes Drum-Intro los, dann setzt ein so simples und doch festnehmendes Gitarrenriff ein und steigert sich, bis Alison Mosshart und Jamie Hince gleichzeitig die Platte eröffnen mit einem kampfeslustigen "You can holler, you can wail, you can swing, you can flail, you can fuck like a broken sail/But I’ll never give you up, if I ever give you up, my heart will surely fail." Schon da möchte man in die Hände klatschen und "Danke! Großartig!" rufen. Aber so einfach ist es eben nicht und "Blood Pressures" ist dann doch vielschichtiger, als ein vorschnelles Urteil vermuten lässt.. Die pop-orientierten Elemente finden sich in einigen Songs, wie zum Beispiel "Heart Is A Beating Drum", doch steht Hince’s wildes, rohes Gitarrenspiel und der Ur-Krach der Band im Vordergrund und nicht etwa die Drum Machine. Die elektronischen Beats passen sich an die fundamentalen Charakteristika eines Kills-Songs jedoch gut an: So findet man auf "Blood Pressures" die typischen dreckigen Riffs, Mossharts verlockenden, fauchenden Gesang, viel Wut und Energie und die Tatsache, dass es manchmal genauso gut funktioniert, den fehlenden Text durch den Einsatz von einfachen Lauten wie "oh" und "ah" auszugleichen. Die erste Single "Satellite" zeichnet sich außerdem durch den marschierenden Grundrhythmus der meisten The Kills-Songs aus. Zwar marschiert "Satellite" recht schleppend dahin, die sägenden Gitarren und der schwere, verzerrte Bass treiben den Song aber bis zum letzten Gospelchor aus "oh"s. Der Text "Operator, operator, dial her back/Operator, put me through" ist übrigens inspiriert von einem abgebrochenen Telefongespräch zwischen Jamie Hince und seiner Verlobten Kate Moss. Balladen gibt es natürlich auch. Neben dem wirklich schwermütigen von Piano und Violinen begleiteten "Last Goodbye", sticht besonders der letzte Titel "Pots And Pans" heraus. Über einer bluesigen Akustikgitarre singt Mosshart in einer Metapher aus Kochutensilien davon, einfach nicht mehr genug Liebe für jemanden in sich zu haben: "I can’t find enough pots and pans, let alone knives in my kitchen, to keep you cooking." Der Song ruft vor allem an seinem Stromgitarren-beladenen Wendepunkt Assoziationen an ein amerikanisches Roadmovie hervor, in dem Jamie und Alison als Protagonisten durch karge Landschaften reisen. "Blood Pressures" ist wohl das vielschichtigste aller bisherigen The Kills-Alben. Der Sound ist wesentlich voller und doch bleiben die beiden an den richtigen Passagen bei Bewährtem. Die schmutzigen Gitarren und Mossharts wütender Gesang sind geblieben. Sie klingen jedoch nicht mehr nur wie ein Duo, sondern erheblich komplexer. Sowohl die harmonischen als auch die altbekannten rohen Parts zeigen, zu welch großen Songwritern sich die Beiden mittlerweile entwickelt haben.

Produktbeschreibungen

CD

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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Macht man sich die Mühe ... 1. April 2011
Von Mapambulo TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
... und versucht sich an einer Bilanz, welche die derzeitige Relevanz der Bands abbildet, die um die Jahrtausendwende glorreich und hoffnungsvoll zur Rettung des Indierocks aufgebrochen sind, so fällt diese, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nicht eben postiv aus. Coldplay, die Killers und die Kings Of Leon ans Stadion und den weichgespülten Massengeschmack verloren, Interpol, Maximo Park und BRMC ohne kreative Schubkraft, eher Nischenprodukte, den White Stripes und den Libertines mangelte es an Ausdauer oder Überlebenswillen. Nun mag das eine sehr vereinfachte Darstellung sein, doch angesichts der Tatsache, dass sich kürzlich auch noch die Strokes in die Bedeutungslosigkeit verabschiedet haben und somit allein Arcade Fire der Spagat zwischen künstlerischem Anspruch und größtmöglicher Ansprache gelungen ist, kann man ermessen, wie groß die Sehnsucht nach der einen, der guten Nachricht, wie hoch die Erwartung an das neue Album der Kills ist.

In der Zweckgemeinschaft der Nullerbands waren Alison Mosshart und Jamie Hince seit jeher als enfant terribles verschrien, paßten nicht so recht dazu - zu sperrig, zu plakativ, zu viel Kalkül und zu viel Trotz. Zumindest letzteres erweist sich nun als willkommene Eigenart, denn auch bei der nunmehr vierten Platte lassen sich die beiden in ihrem Stil nicht beirren - "Blood Pressures" ist weder elektronisch aufgehübscht noch dem Formatfunk geopfert. Der Großteil des vorliegenden Materials ist herrlich kratziger, knochiger Bluesrock, sorgfältig geschreddert und gewohnt dunkel eingefärbt.

"Satellite" und "Heart Is A Beating Drum" poltern kraftvoll, das etwas gedrosselte "DNA" gefällt mit schönen Stop-and-Go-Riffs. Etwas versöhnlicher klingen die Kills bei "Baby Says" und der vergleichsweise schlichten Piano-Nummer "The Last Goodbye", da möchte einem fast warm um`s Herz werden. Das hält natürlich nicht lange an - Mosshart schüttelt einen mit ihrer beherzten und bissigen Beziehungslyrik kräftig durch (Damned If She Do), zuweilen gibt's auch einen ordentlichen Tritt von hinten (You Don't Own The Road), nie bösartig, immer kampfbereit. Weniger Gekreisch als bei ihrem Nebenprojekt Dead Weather, was den Songs aber eher gut tut. In Summe ein ordentliches Album, kompromißlos, unverdrossen, kein Grund also, weshalb einem um diese Band bange sein sollte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Boah, eh! 3. Februar 2012
Von K.
Format:Audio CD
Knarzende Gitarre. Gute Stimme. Drum Machine. The Kills haben fertig.
Knallt aus den Boxen wie Dynamit. Wer braucht da noch Drogen?!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar!!! 24. August 2011
Format:Audio CD
Unter allen Indierock-Duos werden The Kills nicht nur zu DEN Veteranen (die erste Platte erschien bereits vor 9 Jahren!), sie zeigen sich momentan auch auf dem Höhepunkt und der Konkurrenz ganz spielend, was 'ne Harke ist. Jamie Hince und Alison Mosshart passen einfach wie der sprichwörtliche "A...sch auf Eimer" ;) Blood Pressures ist ganz klar das bisher beste Album, bereits der opener "Future Starts Slow" lässt einen vor Verzückung erschaudern.
Diese einmalige, knarzige Mischung aus stampfenden Blues, ein bisschen was von Punk und Elektro, angeschrägtem Gitarrensound und das Ganze kombiniert mit genialen Songs von Mr Hince und einer ebenso genialen Frontfrau Mrs Mosshart, welche übrigens eine gerade für Indierock-Verhältnisse aussergewöhnlich gute Sängerin ist, muss jeden Liebhaber von Alternative Sounds begeistern.
"Midnight boom" war ja auch schon sehr gut, aber das neue Album ist über die gesamte Spieldauer ein großer Wurf, es sind fast keine "Filler" drauf. Mit "Satellite", "DNA" und "Baby Says" möchte ich noch 3 weitere Anspieltipps herausstreichen. Wer das Glück hat, The Kills irgendwo auf Tour live zu sehen, sollte sich das nicht entgehen lassen. Die zwei bringen jedes Publikum zum Kochen, sogar im kühlen Hamburg hat das neulich sehr gut funktioniert :-)
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