Moneybrother aus Schweden ist einer der talentiertesten Songwriter unserer Zeit. Ein weiterer Export aus dem hohen Norden, der manche etablierte Musiker aus UK und USA weit hinter sich lässt. Moneybrother sind keine Band, auch wenn dies auf "Blood Panic" manches Mal so erscheinen mag - sondern
ein Soloprojekt. Um so erstaunlicher, wie dieser schmächtige junge Mann die Einflüsse aus 40 Jahren Musikgeschichte miteinander kombiniert. Moneybrother hat einen Stil kreiert, wie er in dieser Form bis heute selten gehört worden ist.
Soul, Folkrock, Indie- und Britpop in werden in einem großartig gemixten Cocktail dargereicht, der viele Musikgeschmäcker auf sich vereinen kann. Bob Marley, Marvin Gaye, Bruce Springsteen, Billy Joel, Dexy's Midnight Runners, Madness, Prince sind noch lange nicht alle Einflüsse des Künstlers, aber eindeutig die Interpreten, die ihn geprägt haben.
Kein schwacher Song findet sich auf "Blood Panic" - im Gegenteil, es wimmelt von Hits.
Allen voran die fantastische Single "It's been hurting all the Way with you, Joanna", die in der Tradition der großen, pompösen britischen Ballade steht.
Moneybrother ist mal wieder ein Solokünstler, der sich über Jahre halten wird, weil es ihm mit seiner Musik gelingt zu fesseln - diese Magie heraufzubeschwören, die vielen Sängern von der Stange abgeht.