Aus der Amazon.de-Redaktion
Die Halbbrüder Paco und Cruz wachsen zusammen mit ihrem Cousin Miklo im Latinoviertel von Los Angeles auf, und jeder für sich wird durch sein von Gewalt beherrschtes Umfeld sowie von den in ihren Straßen allgegenwärtigen Drogen beeinflusst. Cruz wird zum Künstler, verfällt jedoch auf tragische Weise der Heroinsucht. Miklo sitzt wegen Mordes im Gefängnis, und Paco wird Polizist -- was die Bühne für eine Konfrontation zwischen den beiden bereitet, nachdem Paco wieder aus dem Gefängnis entlassen wird.
Der Film ist bestrebt, eine monumentale Atmosphäre zu schaffen, verbringt jedoch viel zu viel Zeit damit, seine miteinander verschlungenen Handlungsfäden aufzubauen. Er ist dennoch beachtenswert aufgrund der ausgezeichneten schauspielerischen Leistungen von Benjamin Bratt und Damian Chapa, wie auch von Billy Bob Thornton, Ving Rhames und Delroy Lindo in kleineren Nebenrollen. Seine Darstellung des Lebens im kalifornischen Gefängnissystem ist erschütternd und beeindruckend zugleich und dient als Kernstück dieses urbanen Dramas. --Robert Lane
--Dieser Text bezieht sich auf die VHS-Ausgabe dieses Titels.
Video Jakob Kurzinhalt
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Solide Werte definieren die technische Seite der Produktion, wenngleich auch kein "Gut" mehr zu erreichen war. Die Auszeichnung "Special Edition" scheint etwas übertrieben, denn ein Making Of und der Trailer gehören bei anderen Labels zur Grundausstattung. Taylor Hackford (Driving Miss Daisy, Dolores) zeichnet mit "Blood In..." das düstere Bild eine Gang-kontrollierten Welt: East Los Angeles. Über einen Zeitraum mehrerer Jahre werden die Figuren beobachtet, die sich teilweise in bürgerlichen Jobs etablieren und teilweise den Gang-Gesetzen nicht zu entziehen vermögen.
Bild: Das Bild wirkt nicht ganz sauber. Konturen sind nicht sehr scharf gezogen und lassen so keine überragenden Schärfewerte erkennnen. Leicht milchige Konturenschatten verstärken diesen Eindruck (00.18.30, Gesichter). In großen Einstellungen (00.24.50, Weiteinstellung der Stadt) verschwimmen Details. Auch Artefakte lassen sich nicht immer übersehen. Kameraschwenks werden meist von eigentümlichen Rucklern begleitet, die das Bild leicht wellig erscheinen lassen (00.37.20).
Ton: Das Klangbild wird trotz seiner 5.1-Codierung nicht wirklich griffig. Einige Halleffekte oder atmosphärische Momente schaffen eine ganz ordentliche Ambienz (00.18.50, Party), halten den Ton insgesamt aber doch etwas kurz. Das ist keineswegs dramatisch, aber auch nicht ganz das, was eine 6-Kanaltonspur zu leisten in der Lage wäre. Die Musikmischung ist allerdings recjht breitfrequent und bietet in einem dynamischen Umfeld einen samtigen Bass (00.27.55). --movieman.de
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Doch so unterschiedlich ihre Karrieren verlaufen, so fortdauernd sind die Bande des