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Mord, Gemetzel - und ein großes Rätsel. Der Film „Blood Movie – Tod vor laufender Kamera“ (engl. Orig.: „Dark Reel“) spart wirklich nicht an Spannung, Blut und Schock-Effekten. Alle Zutaten für einen erstklassigen Horrorstreifen sind vorhanden, jetzt dürfen Sie nur nicht die Nerven verlieren. Denn was Sie hier sehen, ist wirklich allerfeinste Slasherware. Und doch sticht „Blood Movie“ aus der Unzahl von Filmen dieses Genres hervor, denn die Story ist nicht nur blutig, sondern auch interessant. Die Suche nach einem erbarmungslos tötenden Killer hält den Spannungsbogen wirklich bis zur allerletzten Sekunde. Und obendrein spart dieses Movie an der richtigen Stelle auch nicht an einer guten Portion Humor...
Der Name des US-Films aus dem Jahre 2008 nach der Regie von Josh Eisenstadt ist zudem gut gewählt, denn während der Dreharbeiten zu einem Horror B-Movie kommt es zu grausamen Morden am Filmset. Produzent Connor Pritchett (Lance Henriksen, „Hundstage“, „Unheimliche Begegnung der dritten Art“) nimmt sich der Verfilmung eines alten, legendären Mordes an, der fünfzig Jahre zuvor ganz Hollywood erschütterte.
Das gerade die Erfolgsleiter erklimmende Starlet Scarlett May (Alexandra Holden, „In & Out“, „American Gun“) wurde während der Dreharbeiten an einem Hollywood-Streifen ermordet. Der Täter konnte unerkannt entkommen und bis heute konnte der Fall nicht aufgeklärt werden. Um noch ein wenig mehr Publicity für seinen Film zu bekommen, veranstaltet Pritchett ein Casting für Jedermann für eine kleine Rolle darin. Dieser kleiner Gastauftritt geht schließlich an den Fan solch billiger Horrorstreifen, Adam Waltz (Edward Furlong, „Terminator 2: Judgement Day, „American History X“). Dies macht ihn überglücklich, denn er verehrt die „Horror-Quenn“ Cassie Blue (Tiffany Shepis), die die weibliche Hauptrolle spielen soll. Schnell kommen sich die beiden näher, was wiederum den Regisseur Derek Deeds (Jeffrey Vincent Parise) erzürnt, der seinerseits ein Auge auf Cassie geworfen hat. Doch das ist nicht das einzige Problem am Set, nehmen die Dreharbeiten doch plötzlich eine unerwartete Wendung. Und zwar in Gestalt eines Killers, der sich in bewährter, alter „Scarlett May-Manier“ wie vor 50 Jahren die Darsteller vorknöpft. Produzent Pritchett scheint das als einzigen nicht so recht zu stören, denn die grausamen Morde bedeuten weitere kostenlose Werbung für seinen Film. Doch Detective Shields (Tony Todd, „Final Destination“, „Candyman“) und seine Partnerin La Rue (Rena Riffel, Mulholland Drive“, „Striptease“) machen sich auf die Jagd nach dem blutrünstigen Mörder. Sie ermitteln in alle Richtungen, alle sind verdächtig. Auch Adam gerät bald in Verdacht, aber die Frage ist eher: Ist er der vielleicht der Täter oder eher das nächste Opfer ? Bis zum packenden Finale, weiß niemand woran er ist – und ob er überlebt...
„Blood Movie – Tod vor laufender Kamera“ a ist in der Tat ein erstklassiger Horrorstreifen. Unterhaltsam, spannend, kurzweilig – und für Freunde des gepflegten Massakers ist ebenfalls gesorgt. Diese 105 Minuten versprechen echtes Film-Vergnügen. Probieren Sie es einfach aus – es wird Ihnen garantiert an nicht fehlen. Versprochen!
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