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Blood Money
 
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Blood Money

1. Oktober 2004 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 1. Oktober 2004
  • Erscheinungstermin: 1. Oktober 2004
  • Label: Anti/Epitaph
  • Copyright: 2002 Anti-
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 42:11
  • Genres:
  • ASIN: B001SF85PI
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 42.125 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thorsten Roggendorf am 16. Mai 2002
Format: Audio CD
... There's nothing kind about man.
Diese Zeile aus dem ersten Stück der Platte, kann als Leitmotiv gelten. Tom Waits mag wohl keine pRosa Brillen, aber selbst für ihn ist die Lyrik von Blood Money arg finster.
"Misery is the river of the world" - so heisst das erste Stück - wird von einem der schwersten stampfenden Rythmen getragen, die Waits je verwendet hat. Da wird kein Beat ausgelassen. Zu diesem Rythmus verbreitet er mit seiner tiefsten Stimme seine Ansichten über die Welt ... ein eindrucksvoller Einstieg.
Nachdem stampfenden Marsch durchs erste Stück, wird im zweiten "Everything goes to hell anyway" der Rythmus komplett zwischen Congas und Basslinie (gespielt vom Bariton Sax) aufgelöst und das ganze von einem nicht rythmischen Gesang (nicht versetzt oder synkopisch, sonder tatsächlich nicht rythmischen) begleitet. Dazu den Takt zu klopfen erfordert schon eine gewisse Konzentration ... doch es wäre nicht Tom Waits, wenns nicht trotzdem grooven würde.
Das erste Stück deutet es mit seinem Rythmus schon an: Die ganze Platte geht - wie auch "Alice" - wieder stärker in Richtung von Waits gerühmten 80er Alben. Doch Waits hat sich seitdem natürlich weiter entwickelt.
Die characteristische Blues-Harp aus "Bone Machine" und "Mule Variations" hat auch hier wieder wichtige Soli. Der Sound der Platte wird überwiegend von diversen Instrumenten aus der Verwandschaft der Xylophone getragen, sowie von Bläsern. Die Bläser übernehmen insbesondere auch des öfteren die Basslinien.
Manche Bläsereinsetze muten fast ein wenig melancholisch südamerikanisch an - das ist eine neue Seite an Waits' Musik.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 7. Mai 2002
Format: Audio CD
Das auf Büchners "Woyzeck" basierende Album "Blood Money" besticht durch sehr dunkel und ungewöhnlich instrumentierte/arrangierte Songs, die einmal mehr von Waits' einmaliger Stimme getragen werden. Tom Waits und Ehefrau Kathleen Brennan ist es gelungen, düstere, teilweise morbide Songs zu schreiben, die - musikalisch einfach hervorragend umgesetzt - auch außerhalb des Theaters beständig ineinander greifen und funktionieren. Nach mehrmaligen Hörgängen ziehen die einzelnen Stücke den Hörer fast schon unheimlich in den Bann. Tom Waits verwandelt hier ein jedes Wohnzimmer in ganz große Musiktheater. Und zwar ohne, dass der Konsument zusätzlich nach Bühne und Darstellern schreit. Unglaublich!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "punktpunktpunkt" am 2. Oktober 2005
Format: Audio CD
Nicht unbedingt sein bestes oder zusammenhängendstes Werk. Es gibt sicherlich eingängigere und zugleich schrägere Werke von ihm, die sich eher in einem Rutsch durchhören lassen. Aber Tom Waits ist nun einmal Tom Waits, und so bleibt sicherlich das eine oder andere Stück sofort im Ohr hängen. 'Misery's the river of the world' vielleicht, mit seinem grollenden "EVERYBODY ROW!", oder auch das leicht verschrobene Liebeslied 'Coney Island Baby', wo nach langer langer Zeit wieder mal Anklänge an "Closing Time", des Meisters Meisterwerk in Sachen Balladen sachte heraufbeschworen werden, auch wenn es hier etwas blasser und matter leuchtet. Es rumpelt, pumpelt, und poltert auch wieder gehörig ('God's away on business'), und die etwas verstörenden Bilder in den Texten tauchen wie üblich auch nicht zu knapp auf. Etwas glatter wirkt das ganze bisweilen, beinahe schon etwas zu >gut< produziert für jemanden wie Tom Waits. Ein mit seiner Muse und Ehefrau Kathleen Brennan zusammen geschriebenes Musical zu Büchners >>Woyczek<< war ebenso Inspiration wie dieses mystische something from the dark heart of America, das immer wieder durch Toms windschiefe Bosselscheune zu geistern scheint, wo er seine Sounds zusammenpluckt. Tja, was soll man noch sagen? Vielleicht sind seine Bilder etwas schlichter geworden, etwas eindeutiger, haben etwas weniger vom Flair aus einem alten vergilbten Photograph aus einem seltsamen Zirkustraum; vielleicht auch klingt der Musicaleinfluss etwas spieluhrartiger. Schnörkel ja, doch von Kitsch wagt und möchte man da bei Waits nicht nur gar nicht sprechen...Lesen Sie weiter... ›
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von bartgesang am 8. März 2011
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
"If there's one thing you can say about mankind, there's nothing kind about man." Tja. Da hatte man 1999 mit "Mule Variations" einen sanftmütiger werdenden Tom kennen gelernt, der in ländlicher Abgeschiedenheit seinen Frieden zu finden scheint. Und drei Jahre später veröffentlicht derselbe Kerl 2002 mit "Blood Money" eine Platte voll des triefensten Zynismus. Wir sind zu Beginn des neuen Jahrtausends im unterdessen vierten Jahrzehnt unserer gemeinsamen Reise zur schwarzen, bösen Seite von Tom gelangt. Immer wieder hatte er mal kurze Blicke auf sie gewährt. Hier lässt er nun gar kein Licht mehr zu uns herein, dreht uns zweimal im Kreis, schleicht hinaus und verschließt böse lachend (am Ausgang von "Calliope" macht er das tatsächlich) von außen die Tür. Wir sind allein gelassen. Gott ist geschäftlich verreist. Alles geht zur Hölle, das Schiff sinkt und wir hungern im Bauch eines Walfisches.

Das liegt natürlich auch am Stoff. "Blood Money" ist Toms drittes und letztes Theater-Album für eine Robert Wilson - Inszenierung. Diesmal ist es Büchners "Woyzeck", der im November 2000 in Kopenhagen seine Premiere erlebte. Bekanntlich kein Wohlfühl-Stück. Die Bodenlosigkeit und trostlose Ausgeliefertheit von Büchners Figuren übersetzt Tom eins zu eins in die Texte seiner Songs. Es gibt hier keine Hoffnung, auch in den balladenhaften Liebesliedern nicht, die von schwermütiger Wehmut und dunklen Vorahnungen durchweht werden. Auf "Blood Money" finden sich womöglich einige seiner brilliantesten Lyriks. Aber sie sind allesamt dunkel und mitunter noch dazu böse.
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