Mit seinem dritten Album scheint bei Blaze so langsam der Knoten zu platzen. Zunächst wirken die Songs sperrig und die stilistischen Wechsel von Titel zu Titel können einen irritieren. Einwirken lassen, heißt hier die Devise. Und siehe da, man hat ein kleines Juwel unter den Metal-Scheiben entdeckt!
Neben einigen hart und modern rüberkommenden Nummern (von denen manche auch nach mehrmaligem Hören nicht hängenbleiben will, 1 Stern Abzug) finden sich auch potentielle Live-Hymnen ("10 Seconds", "Will to win", "Regret"). Die Produktion ist rau und authentisch, worunter auch die gelungenen balladesken Passagen nicht leiden.
Fazit: Nicht sofort eingängig, dafür auch nicht so schnell langweilig. Blaze hat seinen eigenen Stil noch nicht ganz gefunden, aber er ist definitiv auf einem sehr guten Weg.