Klar, Cover und Inhaltsangabe lassen keinen grossartigen Film erwarten, aber es gibt ja auch Komödien mit Blondinen, die sehr amüsant sind, allen voran die herrlichen Marilyn-Monroe-Filme der 50er-Jahre. Nur dass Jessica Simpson einfach keine Schauspielerin ist und noch nicht einmal gut aussieht. So fährt sie als Mädchen vom Lande nach New York und wird dort in eine "attraktive" Sekretärin verwandelt, mit der man böse Absichten hat. Am Ende erweist sie sich aber als zu pfiffig, um sich austricksen zu lassen und gewinnt beruflich wie auch in der Liebe. Die Story selbst ist recht einfach und hält keinerlei Überraschungen parat und bis auf ein paar einigermassen gelungene Gags gibt es während der 90 Minuten Laufzeit nicht viel zu sehen. "Blonde Ambition" ist ein Film, den man sich dann ansehen kann, wenn das Gehirn nur noch auf Durchzug steht, dennoch nicht schlafen kann. So lassen sich die eineinhalb Stunden mitten in der Nacht direkt vorm Zubettgehen aushalten und da eben keinerlei Aufregung den Blutdruck hochtreibt, hat man den Film schon kurz vorm Wegnicken vergessen. Es sei denn, man fürchtet sich vor den viel zu weissen Zähnen von Jessica Simpson, die zwischen viel zu rot geschminkten Lippen hervorschauen.