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Blokada. Die Belagerung von Leningrad: 1941-1944 [Gebundene Ausgabe]

Anna Reid , Bernd Rullkötter
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 34,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

14. Mai 2011
872 Tage - von September 1941 bis Januar 1944 - kämpfte die Leningrader Bevölkerung gegen die deutsche Wehrmacht, die die Stadt eingeschlossen hatte. Weit über eine Million Menschen kamen in dieser Zeit ums Leben. Nach russischer Lesart steht die Geschichte der Belagerung Leningrads bis heute beispielhaft für den unbeugsamen Willen und die heroische Leidensfähigkeit der russischen Bevölkerung. Sie ist ein Mythos geworden. Anna Reid liefert mit ihrem Buch eine differenziertere Sicht der Ereignisse. Vor allem lässt sie die Betroffenen selbst zu Wort kommen und zeichnet so ein neues, vielschichtigeres Bild, häufig auf der Basis bislang unbekannter Quellen, offizieller Dokumente ebenso wie Tagebücher, Erinnerungen oder Gespräche mit Überlebenden. Reid erzählt von der erschütternden Inkompetenz, mit der die politisch-militärische Führung in Moskau und Leningrad auf den deutschen Vormarsch reagiert. Von dem jungen Mädchen, das in seinem Tagebuch festhält, wie ein Mitglied der Familie nach dem anderen verhungert. Oder von den Musikern des städtischen Orchesters, die, selbst dem Hungertod nahe, weiterspielen, um die Moral der Menschen zu stärken. Anna Reid rückt den Mythos in ein neues, realistischeres Licht. Wie Orlando Figes' Die Flüsterer ist Blokada ein Meisterwerk der modernen Geschichtsschreibung, ein Buch von großer Souveränität, erzählerischer Brillanz und tiefer Menschlichkeit.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
  • Verlag: Berlin Verlag (14. Mai 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827007135
  • ISBN-13: 978-3827007131
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 319.262 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Anna Reid ist Expertin für osteuropäische Geschichte und war Leiterin der Sektion Außenpolitik für den Londoner Thinktank "Policy Exchange". Außerdem arbeitete sie als Kiew-Korrespondentin für den Economist und den Daily Telegraph. Sie hat bis - lang zwei Bücher über die Geschichte der Ukraine und Sibiriens verfasst. Blokada ist ihr erstes Buch, das auch auf Deutsch vorliegt. Anna Reid lebt mit ihrer Familie in London.

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Format:Gebundene Ausgabe
Anna Reid hat Recht, wenn sie jenen 'dunklen Abschnitt unter vielen' der damaligen jüngeren russischen Geschichte als einen kennzeichnet, der im Gedächtnis der Völker stark an den Rand geschoben wurde (bewusst und unbewusst), dass manche Zeitgenossen gar 'Leningrad' mit 'Stalingrad' gleichsetzen.

Dabei ist das Geschen um die heute wieder St. Petersburg genannte Stadt ein durchaus besonderes Kapitel der Weltkrieg 2 Geschichte (und der nachgehenden politisch gewollten Verdrängung im Russland Stalins). Aufgrund er Nähe zur Westgrenze Russlands der damaligen Zeit hat Leningrad in ganz besonderem Maße die Krieg Hitlers gegen Russlands erdulden und bezahlen müssen. Als eine der ersten, russischen Städte unter Belagerung und (wiederum aufgrund der Nähe zur deutschen Grenze) als eine der letzten, die noch unter Belagerung standen.

Erobert hat Hitler Leningrad nicht. Aber 750.000 tote Zivilisten hinterlassen. Verhungert, erfroren, getötet in der Zeit von September 1941 bis Januar 1944. Zudem eine Stadt, die einen ungeheuren Blutzoll an Soldaten beiderseits forderte. Die einen, die einnehmen wollten, die andern, die dies erbittert zu verhindern gedachten und einen Korridor schlugen, auf dem Leningrad, wenn auch nur notdürftig, mit Lebensmitteln versorgt werden konnte. Allein der finale Kampf um Leningrad forderte auf russischer Seite über 150.000 Gefallene. Was übrigens auch mit schwerwiegend materiellen und taktischen Mängeln der roten Armee zusammenhing, wie Anna Reid fundiert und breit dargestellt erläutert.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von book.seller TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
*Zitat Seite 199

Die Lektüre dieses Buches ist nun schon ein paar Tage her, doch immer noch beschäftig mich der Inhalt: die Brutalität, das Leiden, der Hunger, einfach das ganze Leben während dieser fast 900 Tage.

Zu Anfang sollte man sagen, wer hier ein reines militärisches Sachbuch erwartet, wird enttäuscht werden. Natürlich bindet Anna Reid die allgemeine militärische Lage in ihre Erzählung ein und das erste Kapitel beschäftigt sich auch mit dem 'Unternehmen Barbarossa' und dem Vorstoß auf Leningrad, doch den Hobby-Militärhistoriker wird dies kaum befriedigen.

Bei Anna Reid steht die Zivilbevölkerung Leningrads im Vordergrund. Anhand von Brieffetzen und Tagebuchfragmenten, aber auch von Erzählungen Überlebender berichtet sie von der Belagerung der Stadt und legt den Hauptschwerpunkt auf den schweren Winter 1941/42, in dem mehr Menschen starben, als in der gesamten restlichen Belagerung zusammen. Warum dies so war, führt sie ausführlich aus. Dabei gelingt es ihr all diese unterschiedlichen Empfindungen in ein großes Ganzes zu packen, welches sich sehr gut lesen lässt. Karten, Bilder und Statistiken, sowie ein ausführliches Glossar ergänzen diese Ausgabe.

Anna Reid hat ein objektives Buch geschrieben, indem sie versucht den Mythos Leningrad zu durchbrechen und mit Hilfe neu zugänglicher Dokumente die Geschichte so zu erzählen, wie sie sich zugetragen hat. Dabei spart die Expertin für osteuropäische Geschichte auch nicht mit Kritik am russischen System der Bespitzelung und Denunziation, das auch während der Belagerung ohne Mühe funktionierte.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Folgen einer Blockade 15. September 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Durch den Hinweis eines Kollegen der mit dieses Buch geliehen hatte, war ich schon vorgewarnt. Der Buchtitel mit 'Blokada, die Belagerung von Leningrad, 1941 - 1944' stimmen den Leser noch moderat auf das ein was ihn erwartet. Da wird das englische Original mit Leningrad: 'Tragedy of a City under Siege, 1941-44' schon deutlicher. Es war eine Tragödie die damals geschehen ist. Schonungslos werden im vorliegenden Buch durch viele Zitate und Aufzeichnungen der Betroffenen der Krieg, Hunger und tiefe menschliche Abgründe aufgezeigt. Was es für die Bevölkerung bedeutete muss sich der Leser in über 500 Buchseiten erarbeiten. Ein Vorteil ist es die Orte und Plätze in Leningrad od. St. Petersburg zu kennen. In der Deutlichkeit ist dieses Buch sicher einmalig und wird es bleiben. Anna Reid zeigt auf, was die Tragödie aus den Menschen gemacht hat. Der Hunger und allgemeiner Zusammenbruch zerstört die Persönlichkeiten und Beziehungen vieler Menschen. Individuen verlieren komplett das Interesse an der Umwelt. Das bedeutet letztlich nach Olga Berggolz: 'nun ist jeder geworden was er in Wirklichkeit war und als was er erscheinen wollte'. Ursache dafür waren deutsche Soldaten die auf Befehl vor den Türen Leningrads standen. Andererseits wird mit diesem Buch belegt, dass es durch Unfähigkeit, Korruption und Willkür der Russischen Behörden nicht möglich war die notleidenden Menschen zu versorgen. Das Leid der Menschen und die Fülle der Beispiele machen es schwer Seite um Seite weiterzulesen. Mittelalterliche Verhältnisse. Dieses Buch kann nicht wie jedes andere nur gelesen werden. Erholung sind die kurzen Zitate Olga Berggolz die damals wie auch heute gelesen, zeitlos Erhabenheit und Weisheit ausstrahlt und den Menschen Mut macht. Lesen Sie weiter... ›
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