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World of WarCraft
Dieses Bild ist von Laura E. "Nuriel"

World of WarCraft

von Blizzard Entertainment
Windows 98 / Me / 2000 / XP, Mac OS X  USK ab 12 freigegeben
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (432 Kundenrezensionen)

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Informationen zum Spiel

  • Plattform:    Windows 98 / Me / 2000 / XP, Mac OS X
  • USK-Einstufung: USK ab 12 freigegeben
  • Medium: Computerspiel
  • Sprache: Deutsch, Deutsch, Deutsch, Deutsch
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Produktmerkmale

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  • Erkunden Sie eine ausgedehnte Welt mit kilometerweiten Wäldern, Wüsten, schneeverwehten Bergen und exotischen Landschaften.
  • Werden Sie Teil der Horde oder der Allianz als einer der acht spielbaren Völker.
  • Wählen Sie zwischen 9 Klassen, inkl. heiliger Paladin, formwandelnder Druide, mächtiger Krieger oder Zauberer, dämonenbeschwörender Warlock und vielen anderen.
  • Praktizieren Sie verschiedene Handelsfertigkeiten um Gegenkräfte zu finden, Verbrauchsgüter herzustellen und aufzuwerten, Wohlstand und Reichtum über den Handel mit anderen Spielern aufzubauen und vieles andere mehr.
  • Gründen Sie eine Gilde, kaufen Sie einen Wappenrock, befördern oder degradieren Sie einzelne Rekruten/Mitglieder Ihrer Gilde.
  • Genießen Sie hunderte von Spielstunden mit neuen Quests, Gegenständen und Abenteuern jeden Monat.

  • Produktinformation

    Version: Standard
    • ASIN: B0006BFRLA
    • Größe und/oder Gewicht: 20 x 15 x 3 cm ; 150 g
    • Erscheinungsdatum: 11. Februar 2005
    • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (432 Kundenrezensionen)
    • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.074 in Games (Siehe Top 100 in Games)

    Produktbeschreibungen

    Version: Standard

    Produktbeschreibung

    Erleben Sie die Welt von Orcs und Menschen in einem atemberaubenden Fantasy Online-Rollenspiel: Mit World of Warcraft setzt Blizzard seine Strategie-Hits in einem MMORPG fort, das schon jetzt alle Rekorde bricht - mehr als 250.000 Spieler meldeten sich bereits am ersten Tag nach US-Start an, über Wochen führte World of Warcraft die Verkaufscharts. Größer, schöner und einsteigerfreundlicher als die Konkurrenz - lesen Sie, warum Blizzard ein weiterer Meilenstein gelungen ist!.

    Bekannte Spielmechanik mit Raffinesse
    Wer schon mal ein Online-Rollenspiel gespielt hat, dem wird das Spielprinzip von World of Warcraft gleich vertraut sein: Sie erstellen einen Charakter im Volk Ihrer Wahl, wählen Helden-Klasse und Aussehen und stürzen sich sogleich auf einen freien Server. Durch das Abmetzeln von Monstern oder Absolvieren von Aufträgen sammeln Sie Erfahrungspunkte, die Ihren Charakter langsam im Level aufsteigen lassen. Dieser Effekt verselbstständigt sich: Je höher der Level, desto längere und härtere Missionen werden Sie absolvieren oder desto stärkere Gegner bekämpfen: Eine Anzeige von rot bis grün zeigt Ihnen dabei, ob ein Widersacher auf Ihrem Niveau ist. Neben Erfahrungspunkten zählt auch in der Welt von Azeroth das liebe Geld: Mit einem von 12 ehrlichen Berufen von der Güterproduktion als Schneider, Ingenieur oder Zauberer bis hin zum Sammler von Rohstoffen - das kombinieren von Fähigkeiten eröffnet Ihnen so manche Marktlücke. Sobald ein neuer Level erreicht und ausreichend Geld erspart wurde, können Sie bei einem Trainer neue oder verbesserte Fähigkeiten erwerben. Talentpunkte steigern hingegen individuelle Kräfte wie Gestaltwandlung oder Heilung. Wichtig sind diese natürlich im Kampf, denn Rollenspiel-üblich zählt die Stärke des Charakters und nicht der schnelle Zeigefinger: Mit einem Click auf den nächsten Gegner greift Ihr Held an, mit einem Click auf die entsprechenden Buttons werden Spezialattacken, Gegenstände und Zaubersprüche eingesetzt - vor allem spätere Auseinandersetzungen haben so eine taktische Komponente.


    Um im Spiel voranzukommen, lösen Sie Quests, die Sie bei NPCs erhalten

    Eine Welt voller Abenteuer
    World of Warcraft bietet eine riesige Spielwelt, die nach den Geschehnissen des Warcraft 3-Add-Ons Frozen Throne angesiedelt ist. Die Grafik zählt zum hübschesten und abwechselungsreichsten was das Genre bietet: Von schneebedeckten Bergen über Sümpfe und Wüsten bis hin zu dichten Wäldern reicht die übergangslose 3D-Umgebung von Azeroth. Als Spieler schließen Sie sich einer von acht Parteien an, die unterschiedliche Gebiete kontrollieren: Die Allianz der Guten besteht aus den Menschen, Nachtelfen, Zwergen und Gnomen während auf Seiten der Horde die Tauren, Orks, Untoten und Trolle kämpfen. Neben kosmetischen Auswirkungen hat jede Rasse prozentuale Verbesserungen einzelner Fähigkeiten vorzuweisen. Wichtiger für Ihren Charakter ist die Entscheidung für eine Klasse: Krieger sind stark im Nahkampf und stecken gehörig Treffer ein, sie gehen frontal in den Kampf. Schurken agieren da vorsichtiger und greifen gern mit tückischen Waffen aus dem Hinterhalt an. Jäger sind Fernkampfspezialisten, schießen mit Pfeilen, legen Fallen aus und richten Tiere für den Kampf ab. Hexenmeister beschwören Kreaturen während Magier eher Angriffszauber einsetzen. Priester betätigen sich als Heiler oder schützen verbündete. Als solide Kämpfer dienen auf Seiten der Horde die Schamanen, in der Allianz die Paladine, wobei aber die naturverbundenen Druiden noch die am ehesten ausgewogene Klasse darstellen.



    Spielerfreundlich: Für weite Reisen nutzen Sie U-Bahn oder Greifen-Airlines

    Für Einzelgänger und Teams, Profis und Einsteiger
    Einfach zu lernen, schwer zu meistern - so in etwa könnte man das Motto von World of Warcraft beschreiben: Einsteiger freuen sich über einen einfachen Spieleinstieg, der kaum anders als bei jedem Offline-Rollenspiel verläuft und schnell Erfolgserlebnisse bietet. Sie materialisieren sich im sicheren Terrain ihres Volkes und erfüllen zunächst leichte Aufträge wie Botengänge oder Jagdausflüge. Die Navigation gestaltet sich einfach und intuitiv, denn wichtige Personen sind auf der Karte hervorgehoben und mit einem Ausrufe- oder Fragezeichen markiert. Die Ziele der Quests - inklusive der zu erwartenden Belohnung - werden von Anfang an klar beschrieben und im Tagebuch übersichtlich notiert - bei Fragen helfen NPCs wie Wachen oder die Community. Wer stirbt, muss sich nicht lange über verlorene Fähigkeiten ärgern, sondern kehrt als Geist zu seinem Körper zurück. Und anstatt planlos oder gelangweilt an einem Ort festzusitzen, kommen Sie dank interessanter Aufträge nach und nach in der Spielwelt herum. Gute Nachricht auch für alle Einzelgänger, denn auch ohne sich einer Gruppe anzuschließen können Sie in World of Warcraft Spaß haben. Sämtliche Charaktere können selbst gut austeilen und so Missionen auch allein bestehen. Die Einsätze haben zumeist eine Story, bauen auf einander auf und strotzen vor Details - NPCs sorgen für steten Nachschub und dienen als lukrative Handelspartner. Obwohl es keine Verpflichtung gibt, ist der Zusammenschluss mit anderen Spielern für entsprechend höhere Missionen sinnvoll: Wer im Team seine Fähigkeiten koordiniert, besiegt auch wesentlich stärkere Gegner als der eigene Charakter. Die Entscheidung kann auch spontan fallen - fragen Sie einfach nach Hilfe.

    Frischer Wind im Genre
    Was World of Warcraft von anderen MMORPGs wie Everquest 2 oder Lineage 2 abhebt, sind die vielen kleinen Ideen, mit denen Blizzard den Spielfluss und damit letztendlich den Spaß fördert: Um größere Strecken in der gewaltigen Spielwelt zu überbrücken, dürfen Sie die U-Bahn benutzen oder gleich bestimmte Routen auf dem Rücken eines Greifen fliegen. Die an jeder Spielfigur sichtbaren Ausrüstungsgegenstände kaufen Sie entweder beim Händler ihres Vertrauens, der zugleich auch den Unterschied zur bisherigen Bewaffnung zeigt, oder bieten in Auktionshäusern mit. Die Ware wird ganz einfach mit der Post zugestellt - der Paketservice macht umständliche Treffen für Verbündete und Freunde unnötig. Und wer sich schon mal darüber geärgert hat, dass ihm eine saftige Beute vor der Nase weggeschnappt wurde, der darf in Instance Dungeons ungestört allein oder mit seiner Gruppe jagen.


    In umkämpften Gebieten haben auch Gruppen alle Hände voll zu tun - dennoch können Sie das Spiel auch allein spielen

    Genre-Meilenstein
    World of Warcraft erreicht für Online-Rollenspiele das, was Diablo einst mit der Offline-Generation gelang: Durch die einsteigerfreundliche Spielmechanik und atmosphärische Spielwelt werden all die begeistert sein, die MMORPGs sonst für trocken, langatmig und kompliziert hielten. Gleichzeitig freuen sich Genre-Fans über viele spannende Ideen und ausgeklügelte Kämpfe - Gratulation an Blizzard für einen weiteren Meilenstein!

    Features:

    • Erleben Sie zusammen mit tausenden Mitspielern epische Abenteuer in der Warcraft-Welt - komplett mit endlosen Wäldern, lebensfeindlichen Wüsten, schneebedeckten Bergspitzen und anderen exotischen Regionen
    • Kämpfen Sie als Mitglied eines der 8 Völker auf Seiten der Allianz oder der Horde und besuchen Sie die 6 gewaltigen Hauptstädte
    • Wählen Sie ihren Charakter aus bis zu 9 verschiedenen Klassen, von heiligen Paladinen, über mächtige Krieger, bis hin zu dämonischen Hexenmeistern
    • Freuen Sie sich auf hunderte Stunden Gameplay mit monatlich neuen Quests, Gegenständen, und Abenteuern
    • Üben Sie eine Vielzahl von Handwerksfertigkeiten aus, um seltene Reagenzien zu finden, maßgeschneiderte Kleidung anzufertigen, durch geschicktes Handeln mit Ihren Mitspielern große Reichtümer anzuhäufen

    textico.de

    Mit World of WarCraft geht für viele fantasybegeisterte Rollenspieler ein großer Traum in Erfüllung. Das bisher nur Echtzeit-Strategie-Spielern vorbehaltene WarCraft-Universum öffnet sich jetzt auch für die große Fangemeinde der Online-Rollenspieler.

    Nach einer recht langwierigen Installationsprozedur und der Registrierung bei Blizzard gelangt man ins Menü zum Erstellen einer eigenen Figur. Hier stehen acht Völker, neun Klassen und zwei Geschlechter zur Auswahl. Die Wahl des Volkes bestimmt dabei, ob man auf der Seite der das Böse repräsentierenden Horde oder auf der Seite der Allianz die Spielwelt betritt. Zur Auswahl stehen dabei etwa Menschen, Untote, Elfe oder Orks.

    Azeroth, die riesige Spielwelt von World of WarCraft, besteht aus zwei eindrucksvollen Kontinenten und zwei kleineren Inseln. Dabei benötigt ein aktiver Spieler durchaus einige Wochen, um alle Schauplätze nur einen der beiden Kontinente wenigstens einmal besucht zu haben.

    Inhaltlich hat sich Blizzard sehr bemüht, die Bedürfnisse von ganz unterschiedlich interessierten Spielern zu befriedigen. So finden sich für den geselligen Rollenspieler, der lieber mit einer ganzen Gruppe an Mitstreitern aufbricht, um Abenteuer zu bestehen, anspruchsvolle Groß-Questen, und für den Gelegenheitsspieler mit wenig Zeit viele schnell zu erledigende Spielaufgaben. Neben den üblichen Kämpfen gegen Monster und andere Widersacher, kann man sich auch als Handwerker betätigen, an Auktionen teilnehmen, Bodenschätze abbauen oder Tränken brauen. Für viele Tätigkeiten ist es jedoch notwendig, einen Beruf zu erlernen. Um größere Entfernungen zurückzulegen, kann man so unterschiedliche Transportmittel wie eine Zwergenbahn, Zeppeline, Fledermäuse oder einen stattlichen Greifen nutzen.

    Grafisch präsentiert sich World of WarCraft souverän. Während Spielfiguren und Gebäude oft im Comicstil gehalten sind, wirken die abwechslungsreichen und weitläufigen Landschaften sehr natürlich. Sogar die Waldgebiete mit ihren alles überragenden und Jahrhunderte alten Riesenbäumen erwecken im Spieler das Gefühl, sich durch eine lebendige Welt zu bewegen. Einzige Einschränkung ist das Fehlen von Wettereffekten. Trotz Sumpf- und Eislandschaften fällt kein Schnee und findet kein Regentropfen den Weg zur Erde. Auch der ablaufende Tag- und Nachtwechsel hat kaum Einfluss auf das Geschehen in der Spielwelt. Damit der Spieler nicht die Übersicht über seine angenommenen Quests verliert, steht ihm ein Tagebuch zur Verfügung, in dem sämtliche nicht abgeschlossenen Spielaufgaben mit entsprechender Erläuterung aufgelistet sind. Um eine anspruchsvollere Spielaufgabe zu lösen, kann man sich eine temporäre Abenteuergruppe von bis zu fünf Onlinespielern zusammenstellen und die Aufgabe gemeinsam angehen. Noch kontaktfreudigere Spieler können (ab zehn Personen) eine Gilde gründen und sind damit jeder Zeit für andere Mitglieder der Gilde in einem speziellen Informationsfenster sicht- und ansprechbar. Die umfangreiche Chatfunktion ermöglicht unbegrenzten Informationsaustausch. Einige Gemeinschaften entwickeln sich dabei zu regelrechten Klatsch- und Tratsch-Foren. So geschieht es, dass in einer Welt von Zauberern, Zwergen, Orks und Elfen, Österreicher, Schweizer, Niederländer und Deutsche über gemeinsame Vorlieben plaudern, über Vorurteile lästern und vielleicht sogar Freundschaften schließen. --Gerd Frey


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    Kundenrezensionen

    Die hilfreichsten Kundenrezensionen
    497 von 543 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    Ein Erfahrungsbericht... 14. April 2008
    Von Amigo Del Sol TOP 500 REZENSENT
    Edition:Standard
    Spaß:   
    Vor mehr als einem Jahr hat mich ein Freund und Arbeitskollege dazu überredet auch mal WoW zu spielen. Nach anfänglichen Bedenken, vor allem ggü. Internetspielen mit anderen Usern, habe ich mir das Spiel endlich zugelegt. Nach einem ca. 4stündigen Installations- und Update-Marathon, bin ich auch das erste mal in die Startmaske gelangt und habe mit einem Krieger als Mainchar meine Karriere in der WoWschen Fantasiewelt begonnen. Denn, so war damals der Tenor meines lieben Kollegen: Krieger brauchen wir unbedingt!!! Ohne einen Tank geht nix!!!

    Da mir die Spielfigur des Krieger auch persönlich sehr entgegen kam, erschuf ich halt einen Tank und begann so gleich mit dem spielen...

    Anfänglich war ich durchaus entzückt von der Grafik, auch wenn sie inzwischen schon ein wenig altmodisch daher kommt. Aber sie soll ja auch auf möglichst vielen PCs laufen. Ebenso war ich erfreut über das leicht-verständliche Gameplay. Ratz-fatz waren die ersten Quests erledigt und man erreichte schnell schon zweistellige Levelbereiche (Anmerkung: Durch das Töten von Gegnern gibt es Erfahrungpunkte, ebenso für das bewältigen von Quests - diese Erfahrungspunkte sorgen ab einer gewissen Menge dafür, dass man eine Stufe an Stärke dazugewinnt. So sind es anfänglich noch 1000 Erfahrungspunte, so werden es im Laufe des Spiel 100.000 oder noch mehr).
    So ab Lvl 15 wurde es dann schon ernster. Nur mit dem Töten von Mobs kam man sichtlich weiter - Quests ohne manchmal stundenlanges "killen" kann man bei dem Spiel an einer Hand abzählen. Man kämpfte sich von einer Region zur nächsten durch und alsbald stand die erste Instanz auf den Plan: Die Todesminen - eine sehr beliebte Instanz unter den Usern ;o) Es hat damals unzählige Anläufe gedauert bis endlich im hintersten Winkel des Höhlensystems der Endboss zu Fall gebracht worden war. Diese Instanzen bestritt man nur in Gruppen von 5 Spielern (andere fassen bis zu 40ig Spieler), die via Headset und Chat ihr Spiel versuchen zu koordinieren. So besucht man, wenn man Pech hatte eine Instanz mit einer Gruppe von Leuten die kurz angebunden sind, Egomanen oder einfach Leute, die vom Spielen im Team keine Ahnung haben. Dabei trifft man die gesamte Gesellschaftliche Breite, Schüler, Lehrer, Anwälte, Arbeitslose, einfache Angestellte. Aber natürlich auch Leute die wirklich gut spielen können. Auch ich war damals noch eher ein Anfänger und habe diesen ärgerlichen Erlebnissen in manchen Instanzgängen nichts beigewohnt. Es ist ja nur ein Spiel. Wie wenig dieses Spiel ein Spiel ist sollte sich schon bald zeigen...

    Die nächste Instanz in der Nähe der Eisenschmiede, sorgte einmal dafür das ich fast 7 Stunden am Stück unterwegs war, nur weil das sog. "Team" nicht wirklich Zustande kam. Danach habe ich eine lange Zeit damit verbracht lieber alleine zu questen. Den mein Kumpel, war schon auf lvl 60 und dementsprechend eher zu "Höherem" berufen und sich von ihm durch die Quests "ziehen" zu lassen, widerspricht ja dem Spieler-Kodex ;o).

    Mit lvl 20 bin ich dann der Gilde meines Kumpels beigetreten. Die damals nur aus einer Handvoll Spieler bestand, da sie gerade frisch gegründet worden war. Anfänglich oder eher die ersten 3-4 Monate habe ich in Ruhe, meistens Abends weitergequestet. Stark beseelt von dem Verlangen endlich die Stufe 60ig zu erreichen oder zumindestens in ihre Nähe zu kommen. Unzählige Stunden wurden vorm PC verbracht, sei es nach der Arbeit oder am Wochenende. Den so hörte ich es bald täglich: "Ein Krieger wird gebraucht!" Dabei gab es Tage wo man schneller voran kam und Tage wo ich es auch ein wenig "schleifen" ließ mit dem Aufstieg - es ist ja nur ein Spiel.
    Auf der Arbeit hatte ich mit Arbeitskollegen, die auch WoW spielten, meistens nur ein Thema: WoW. Man ertappte sich sogar dabei, dass man seinen Kollegen mit dessen Spielernamen ansprach. Gewonne Items wurden verglichen und lustige (aber auch schlechte) Erlebnisse bei Instanzgängen berichtet. Vollkommen eingetaucht in der Welt von Azeroth.

    Aber so langsam setzte bei mir auch eine Bewusstseinänderung ein. Irgendwann ist man es auch Leid stundenlang A zu töten und B zu C zu bringen. Oder töte 10 von A und 5 B und sammel dann C. Auch das Farmen von Erzen & Co. dauerte eine lange Zeit. Denn wer erlebte es nicht bei dem Spiel mal einen, wenn auch nur einen klitzekleinen, Wutanfall zu haben, wenn ein anderer Spieler schneller war und ich deswegen noch einmal eine Runde um den Felsvorsprung drehen musste. Damit Erz XY wieder da ist oder das Vieh X wieder auftaucht. So vergingen Tage an denen man nur 1-2 Quests machen konnte.
    Die meiste Zeit beim Questen verbringt man mit Suchen und Warten - nix anderem, oder mit langen Reisen quer über die Insel. Anfänglich zu Fuss, später ab lvl 40. mit einem Pferd.
    Natürlich bekommt man ab und zu Unterstützung aus der eigenen Gilde - sofern jemand vor 20 Uhr online kam. Oder Fremde Mitspieler halfen einem.

    Tja, so näherte ich mich langsam aber stetig der magischen sechzigsten Stufe im Levelbereich. Leider machte das AddOn "Burning Crusades" den Plan zu Nichte. Und verlängerte den Aufstieg um weitere 10 Stufen bis zum Lvl 70. (der Aufstieg von 60 bis 70 soll angeblich so lange dauern, wie von lvl 1 - 60). Die Mitglieder in meiner Gilde - allesamt eher Nachtaktive Spieler, verbrachten fortan unzählige Stunden auf den Weg zu diesem Level. Sie nahmen sich dafür sogar Urlaub. Nur mir ging dabei der Spielspaß mehr und mehr verloren. Irgendetwas weigerte sich in mir diesem Spiel noch weiter zu verfallen. Dabei war es nur noch ein kleiner Schritt zur Spielsucht. Dem inneren "Zwang" sei Dank. Ich brach ICQ-Chats ab oder war für meine Freundin nur kurz angebunden. Abende verbachte man lieber vorm PC, als mit Freunden, Bekannten etc. 7 Monate nachdem ich das Spiel begonnen habe war der Punkt erreicht ihm gänzlich zu verfallen. Nicht nur mein Umfeld, besonders meine Familie erzeugte einen gewissen Druck gegen das Spiel. Auch meine Gilde erwartete mehr von ihrem Mitglied. Damit ich endlich die magischen 70. erreichen konnte, um mit ihnen durch die High-Lvl-Instanzen zu ziehen. Am besten war man von 20 - 3 Uhr Nachts online. Und wehe man war nicht sofort im Teamspeak (was ich mir hierfür extra zulegen musste), wenn man online kam. Regelmäßiges Erscheinen auf Gildentreffen war natürlich Pflicht und wehe man hat sich vorher nicht abgemeldet, usw. So wurde förmlich ein Druck aufgebaut, dem man sich nur schwer entziehen konnte. Ist man als Spieler ab lvl 50 doch quasi nur noch auf eine Gilde angewiesen, um weiter/höherzukommen. Vor allem wegen den vielen tollen Items und Rüstungen. Und die bekam man nicht durch einfaches questen. Selbst eine Art "Flucht" in andere Chars half nicht viel, weil man ja auch wieder bei Null anfangen musste und dadurch natürlich seinen Mainchar vernachlässigte.

    Somit kam der Tag wo ich für Azeroth einen folgenschweren Entschluss gefasst habe. Ich beende das Spiel. Bei Lvl 61,5 war Schluss mit eintöniger Dauerquesterei, stundenlangen Töten von Dämonen und Untoten, eintönigen Hin-und-Her-Reisen, stundenlange Instanzgänge mit guten, wie auch mit schlechten Teams. Damit war nun Schluss. Über ein halbes Jahr an Freizeit ist für dieses Spiel drauf gegangen. Das Verständnis meiner mitspielenden Kollegen hielt sich sichtlich in Grenzen, ganz im Gegenteil, man wurde Wochen später noch bequatscht und gefragt, wann es den ein Comeback gibt. Anfänglich habe ich die Leute noch vertröstet, später nur noch ignoriert und inzwischen habe ich das Spiel keine Sekunde lang mehr vermisst. Es war förmlich wie eine Art Befreiung.

    Manche werden vielleicht diesen Bericht nicht verstehen, weil sie selbst dem Spiel verfallen sind und genauso (wenig) Verständnis zeigten, wie die Leute mit denen ich gespielt habe oder weil sie zu der Gattung gehören, denen so ein Spiel nicht schnell was anhaben kann - aber von denen gibt es gewiss nicht viele. So ein Online-Spiel wie WoW macht Spaß, im Team, wie auch alleine - man muss aber aufpassen, dass man dem nicht zu sehr verfällt. Und dies ist durch den Zwang der aufgebaut wird, schnell höhrere Level-Regionen zu erreichen, verdammt schwierig. Leider wird dies immer noch unterschätzt - mal sehen wie lange noch...

    Vom Lvl-Design her hat sich das Spiel 3 Sterne verdient. Grafisch nichts Besonderes, aber dafür für die Breite User-Masse konzipiert. Der Spielspass bleibt leider irgendwann bei den eintönigen Quests hängen und wird nur durch eine Art inneren "Zwang" aufrecht erhalten. Außerdem ist das Spiel sehr FreiZEIT-raubend. Und wer den Faktor "Spielsucht" im Hinterkopf hat und WoW auch mit nem kritischen Auge sieht, der sollte sich doch lieber anderen schönen Dingen widmen. Als seine FreiZEIT so zu vergeuden.
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    210 von 230 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    Polarisierend 20. Januar 2007
    Von Novalion TOP 500 REZENSENT
    Edition:Standard
    Spaß:   
    WoW polarisiert die Online-Welt: Die einen lieben es, die anderen hassen es. Ich persönlich habe einige Monate mit diesem Spiel zugebracht, nachdem ich auf entsprechende Erfahrungen im MMORPG-Bereich zurückblicken kann (DAoC, AC2, EQ2, FFXI, GW, ...).

    Meine Eindrücke waren wie folgt:

    Die Grafik ist Geschmackssache. Vorteil der bunten Vektorgrafik (relativ detailarm) ist, dass es auch auf schwächeren Rechnern flüssig spielbar ist. Der Sound hingegen ist sehr gelungen und stimmig, die Steuerung intuitiv und ohne Vorkenntnisse zu beherrschen. Hier gibt es auch - wie bei vielen schon länger erhältlichen Spielen auch - die Möglichkeit, das Aussehen der Benutzeroberfläche individuell zu gesstalten. Technisch also ein gutes Produkt für die breite Masse.

    Inhaltlich jedoch offenbart WoW deutliche Schwächen für den zumindest ein wenig anspruchsvollen Nutzer: Für Leute, welche auf eine fundierte Story und entsprechende Handlungsstränge wert legen, ist WoW ein rotes Tuch - leider, denn das Warcraft-Universum hätte mehr Stoff geboten, als hier implementiert wurde. Das Niveau der Geschichte bewegt sich in etwa auf dem der berühmten "Groschenromane" oder aber der allnachmittäglichen Talkshows der Privatsender.

    Ebenso halten die Quests nicht das, was man ob der gigantischen Werbemaschinerie erwarten darf. Es gibt unterm Strich 4 Arten von Quests:

    - Töte X Gegner des Typs Y

    - Bringe Gegenstand X von A nach B

    - Sammle Anzahl X von Gegenstand Y

    - Töte "Obermonster" XY

    Im Grunde würde dies sogar genügen, wären diese Aufgaben in guter Art und Weise in die Hintergrundgeschichte (s.o.) eingebettet. Leider bekommt man sehr schnell den Eindruck, dass hier die Quests lediglich als Beschäftigungstherapie angesehen werden.

    Der Endgame-Bereich (mittlerweile Level 70-5 Level) gestaltet sich recht schnell sehr eintönig. Man trifft sich zu bestimmten Uhrzeiten an bestimmten Tagen mit Leuten in fast identischer Ausrüstung vor denselben Dungeons um in derselben Art und Weise wie die x-Male davor denselben Endgegner zu töten. Kein Wunder, dass sich viele Leute nur noch einloggen, um mit den dort kennengelernten Leuten chatten zu können.

    Allerdings ist mir persönlich kein Chatprogramm der Welt 13¤ im Monat wert.

    Zum Thema PvP (Spieler gegen Spieler, wobei es in WoW korrekt RvR, Realm vs. Realm, heissen müsste) kann ich nur sagen, dass es hier ähnlich läuft wie beim Rest des Spiels: Gute Ansätze, halbherzige Umsetzung. Die sogenannten "Battlegrounds" sind in verschiedene Stufenbereiche (20-29, 30-39, usw.) unterteilt, was sich zunächst danach anhört, als hätte man in jedem Bereich "Chancen". In der Realität sieht es so aus, dass man dort fast ausschliesslich auf Spieler im höheren Bereich (27-29, 37-39, usw.) trifft, wogegen man - je nach gewählter Klasse - keine Chance hat zu bestehen.

    Der letzte Punkt ist die extreme Fixierung des Spiels auf Gegenstände. Mag es am Anfang (unter Level 50, welchen selbst Gelegenheitsspieler nach spätestens 1 Monat erreichen - ohne Gruppe oder Gilde) noch relativ egal sein, welcher Art die Ausrüstung ist, spielt es oberhalb dieser Stufe quasi die einzige Rolle. Nicht mehr allein das Können steht im Vordergrund, sondern nur die Rüstungen und Waffen welche man sein Eigen nennt.

    Auf die Community möchte ich hier nicht weiter eingehen, da bei der großen Anzahl an Nutzern nunmal jeder Typ vertreten ist: vom 10jährigen Grundschüler bis zum 70jährigen Gelegenheitsspieler und vom Egospieler bis zum selbstlosen Helfer. Hier soll und muss sich jeder selbst einen Eindruck verschaffen.

    Fazit:

    WoW zieht aus vielen etablierten MMORPGs das Beste heraus und packt es in ein attraktives Kleid, welches jedem passt - zumindest für eine gewisse Zeit. Vom "Hardcore-Zocker" bis zum Gelegenheits-Angler ist hier jeder gut aufgehoben. Die Frage ist nur: Wie lange? Denn der Anspruch des Spiels tendiert nach der ersten Phase (Neues ist immer interessant) gegen Null: Berufe lassen sich innerhalb kürzester Zeit auf Maximum bringen, Quests wiederholen sich, Landschaften ähneln sich, die Story spielt - für ein Rollenspiel tödlich - nur eine Nebenrolle und das Balancing steckt immer noch in den Kinderschuhen.

    Meine Empfehlung:

    Nutzt die kostenlose Testversion und lasst euch nicht von der ersten Euphorie täuschen - vor allem nicht, wenn dies euer erstes MMORPG ist. Werdet euch klar darüber, was ihr von einem MMORPG, welches monatlich Geld kostet, erwartet und lest auch die kritischen Kommentare. Verfallt nicht dem Hype in den Medien, denn nicht alles was die Masse gutfindet muss auch für jeden gut sein ;)

    Zum Thema Sucht:

    Sucht ist ein relativ harter Begriff, aber dennoch trifft er hier auch zu - wie bei jedem Hobby. Dies kann allerdings auch bei jedem anderen MMORPG zum Problem werden. Drum bitte ich insbesondere die Eltern unter euch, welche das Spiel vielleicht als Geschenk o.ä. für die Kinder kaufen möchten: passt auf, was euer Kind macht, mit wem es spielt und wie lange es vor dem PC sitzt. Es mag als Spiel deklariert sein, doch es kann für den unbedarften Nutzer schnell zum Lebensinhalt werden, vor allem, wenn man keinen Rückhalt im wirklichen Leben hat - oder dieser Meinung ist.
    War diese Rezension für Sie hilfreich?
    76 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    Von Exitus
    Edition:Standard
    Spaß:   
    Ich habe World of Warcraft ein Jahr lang gespielt und für mich war die Euphorie anfänglich sehr groß.

    Nach den ersten zwei Monaten trat schon teilweise Ernüchterung ein: Im Prinzip wiederholen sich die Queste ständig. Es gibt im Grunde vier Gruppen:

    1. Töte bestimmten Mob (oder mehrere)

    2. Sammle ein von Mobs stammendes Item (oder mehrere) und/oder von der Umgebung

    3. Eskortiere Person zu bestimmten Punkt

    4. Erforsche Gebiet (selten, aber vorhanden)

    Das langweilt nach und nach wirklich sehr. Die Instanzen sind zwar recht nett, doch leider nehmen sie viel Zeit in Anspruch und bei mehrmaligem Wiederholen gleichen diese mehr Arbeit als Spaß, was auch daran liegt, dass die Mitspieler nur schwer zu ertragen sind (zum Großteil).

    Nach Erreichen der Stufe 60 geht für manche der Spaß erst los. Berufe sind meistens bereits auf Stufe 300 und die sog. "Raidinstanzen" wollen besucht und erforscht werden (ganz klar: wegen Items. WoW besteht im Grunde nur aus dem Sammeln von Gegenständen).

    Da tritt bereits wieder ein Problem auf: Die Gilden haben teilweise sehr hohe Ansprüche und geben vor, wie man seinen Charakter zu spielen hat. Individuelle Spielweisen sind meistens nicht erwünscht und werden demnach nicht toleriert.

    Wer damit leben kann, verbringt täglich Stunden mit dem "Farmen" dieser Instanzen; vorausgesetzt, die Taktik zur Bekämpfung der Bosse ist bekannt. Wenn nicht, werden etliche Stunden dazu verwendet, eine Taktik herauszufinden; Frustmomente garantiert.

    Ach ja: Um wirklich ganz groß rauskommen zu wollen in WoW, sollte derjenige (oder diejenige) nur noch für dieses Spiel leben. Die Top-Gilden verlangen dies auch und nehmen die ganze Freizeit dafür in Anspruch. Wer seine sozialen Kontakte nicht nur in WoW pflegen will, hat hier nichts zu suchen.

    Das PvP (Player vs. Player, also Spieler gegen Spieler) ist in WoW nicht bedeutend und sollte bei einem Kauf nicht Hauptspielgrund angesehen werden, da einfach zu wenig Abwechslung geboten wird (ja, sogar noch weniger als beim eigentlichen PvE -> Player vs. Environment -> Spieler gegen Umwelt, also gegen feindlich gesonnene Nichtspielercharaktere (NSC oder auch NPC)).

    Der meiner Meinung jedoch größte die Kritikpunkt ist die Spielergemeinschaft an sich. Es wird geschimpft, geflucht, gemobbt - und das in einem unzumutbaren Gebrauch der deutschen Sprache. Spielertalent haben an sich nicht viele, dennoch lästern Neulinge (ich benutze das Wort "N00b" nicht, weil das Wort meiner Meinung nach im Laufe der Zeit eine asoziale Bedeutungen angenommen hat) gerne über Tipps von Fortgeschrittenen und auch Profis.

    Dazu gehört auch meine Erfahrungen mit den Gilden. Ich war in drei größeren Gilden (100+ Mitglieder) und diese haben sich aufgrund von Streitigkeiten im Laufe der Zeit aufgelöst. Ich habe oft erlebt, dass auch in den Raidinstanzen (die hauptsächlich gildenintern besucht werden) gerne geschrien wird, wenn jemand einen Fehler gemacht hat...

    Und zu dem Argument "die monatlichen 10,99¤ (Mindestpreis) sind das Spiel wert": WoW hat nun mindestens 8 Millionen Spieler und diese zahlen monatlich ihr Geld. Die darausentstehende Geldsumme kann doch wirklich in den Support und in Serverstabilität gesteckt werden (oder in neue Spielprojekte) und nicht nur in Personalkosten. Kein Mensch kann mir weis machen, dass Blizzard mit WoW zu wenig Geld verdient für diese Zwecke; es ist schlichtweg unlogisch.

    Fazit:

    Probespielen ist sicher nicht verkehrt, aber man sollte nicht allzu viel erwarten. Der erste Monat ist für diesen Zweck kostenfrei.
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    Vor 15 Monaten von Chaos veröffentlicht
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