Die Yeah Yeah Yeahs haben sich schon Monate vor der Veröffentlichung dieses Albums dafür entschuldigt, dass ihr drittes Album anders klingt als die Vorgänger. Das ist so und das liegt vorallem daran, dass Nick Zinner die Gitarre öfters mit irgendwelchen Analogsynthesizern getauscht hat, was wiederum dem Einfluss von Produzent Dave Sitek (TV On The Radio) zuschreiben ist. Doch am Ende haben die Yeah Yeah Yeahs den Einsatz des Synthesizer so variantenreich gemacht, dass er mal mit üppigen Gary Numan'schen Soundwänden daher kommt und dann wieder Disco-punkig, synthpoppig. Außerdem sorgt die Stimme von Karen O für einen hohen Wiedererkennungswert und ein paar Gitarren gibt es ja auch noch zu hören. Besonders gut gefallen mir auf der Deluxe Edition die vier Bonus Acoustc Songs. Hier kommt die spartanische Schönheit der Songs durch den reduzierten Einsatz von Technik zum Tragen. Ein krasser und gewagter, aber gelungener Gegensatz zu den Albumtracks.