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Blithe Spirit [UK Import]
 
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Blithe Spirit [UK Import]

Constance Cummings , Rex Harrison , David Lean    Nicht geprüft   DVD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 15,99
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Darsteller: Constance Cummings, Rex Harrison, Margaret Rutherford, Hugh Wakefield, Kay Hammond
  • Regisseur(e): David Lean
  • Format: Import
  • Sprache: Englisch (Mono)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • Studio: ITV Studios Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 26. September 2008
  • Produktionsjahr: 1945
  • Spieldauer: 91 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00008YNFZ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 85.253 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

"A happily married author writing a novel on mediums, invites one to supper one evening. After holding a seance the husband's first wife appears and begins to cause chaos."

Produktbeschreibungen

Vereinigte Königreich Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Englisch ( Mono ), Englisch ( Untertitel ), BONUSMATERIAL: Schwarz und Weiß, Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: The Noel Coward/David Lean combination which turned out such dramas as Brief Encounter and This Happy Breed sets its sights on the viewer's funny bone with Blithe Spirit. Rex Harrison plays a novelist, newly married to straight-laced Constance Cummings. While researching a book on spiritualism, Harrison is teased and tormented by the mischievous ghost of his first wife, Kay Hammond. Believing that Hammond wants to ruin his marriage, Harrison enlists the services of local medium Madame Arcati (Margaret Rutherford in her funniest performance). When Arcati fails to exorcise Hammond's spirit, Harrison decides to kill himself so that he can be reunited with her and spare wife number two the aggravation of being haunted. But Harrison's plans go awry: His second wife is killed, and now he has two playful spirits on his hands! Technicolor is used throughout Blithe Spirit, with the ghosts' shimmering paleness providing contrast to the plain, everyday colors of Harrison's conservative country home. Blithe Spirit was later transformed into the Broadway musical High Spirits, with the original script bent out of shape to turn the character of Madame Arcati (played by Beatrice Lillie) into the leading role. SCREENING/VERGEBEN IN: Oscar Akademie-Preise, ...Blithe Spirit


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Entgegen der Produktangabe handelt es sich nicht um einen SW-Film, sondern um einen äußerst bunten Farbfilm. Wer die britischen Komödien der 40-er und 50-er Jahre liebt, sollte diese DVD auf jeden Fall in seine Sammlung mitaufnehmen. Es verwundert mich sowieso, dass noch niemand eine Rezension verfasst hat. Diese Adaption des äußerst erfolgreichen Theaterstücks von Noel Coward besticht durch ein sehr gut aufgelegtes Ensemble, pointierte Dialoge, die straffe Regie von David Lean, eine Set-Dekoration in welche man am liebsten gleich einziehen würde und ein unerwartetes, unvergessliches Ende. Rex Harrison ist vielleicht etwas zu 'straight', aber immerhin schon ätzend-ironisch wie man ihn von späteren Rollen her kennt. Es ist jedoch Margaret Rutherford mit einer köstlichen Leistung als Spiritistin, die als Prototyp eines "scene stealers" heruasragt. Sie hatte diese Rolle schon am Theater perfektioniert, ebenso wie Kay Hammond als Elvira, die verstorbene erste Gattin.
Fans von Miss Marple auf der Suche nach anderen Filmen mit ihr sollten hier UNBEDINGT zugreifen, in kaum einem anderen Film ist ihre Rolle so großzügig ausgebaut. Sie IST Madame Arcati ebenso wie sie bis heute Miss Marple ist.
Übrigens, "Blithe Spirit" erhielt 1946 den Oscar für die besten special effects.

Laufzeit: 92 min
Bildformat: 4:3 (Farbe)
Ton: Englisch
UT: Englisch (on/off)
Bonus: Trailer, photo gallery
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Aus dem Leben, aus dem Sinn? 22. Dezember 2009
Von Tonio Gas TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Da kann sich Schriftsteller Charles (Rex Harrison) nicht beschweren: Mein Haus, meine Karriere, mein Personal, last (but not least?) meine Frau. Doch seine aparte Gattin Ruth ist bereits Frau Nr. 2. Nr. 1, Elvira, war vor sieben Jahren verstorben, und die Nachfolgerin ist entsetzt über die Vorstellung, dereinst vielleicht auch einmal so schnell dem Vergessen des geliebten Mannes anheimzufallen. Doch keine Sorge, Ruth hat noch nicht hinter die schöne Fassade geblickt. Natürlich hat Charles seine Elvira alles andere als vergessen, im Gegenteil. Da kann das Oberbewusstsein noch so einen perfekten Ehemann geben, im Unterbewusstsein brodelt es, und etwas unfreiwillig beschwört Charles den Geist Elviras bei einer spiritistischen Sitzung herauf. Zu der hatte er die schrullige Mme Arcati (Paraderolle für Margaret Rutherford) nur geladen, um wilde Humbug-Eindrücke für sein neues Buch zu sammeln. Aber auf einmal ist Elvira da.

"Blithe Spirit" ist eine Komödie aus dem Jahre 1945 in blendend restauriertem Technicolor (jedenfalls in der "David Lean Centenary Collection"). Inszeniert hat David Lean, produziert hat Noel Coward nach seinem eigenen Theaterstück. Im Booklet der "David Lean Centenary Collection" ist zu lesen, dass Lean noch kaum eine eigene Handschrift entwickelt hatte und die Vorlage mehr oder minder abgefilmt hatte. Einverstanden - das ist eher Coward als Lean. Aber es ist gut! Coward erweist sich als geistreich, pointiert, originell, scharfsinnig, zynisch, witzig und leicht frivol, dass es eine Freude ist. Wie oben schon angedeutet, schaut er röntgenscharf hinter Ehe- und sonstige Beziehungsfassaden, mitten hinein in das, was er für die geheimen Wünsche der Männer und Frauen hält. Dabei kommt keine Seite gut weg.

Der Film ist immer dann besonders spaßig, wenn Charles sich mit Elvira unterhält und Ruth sich für angesprochen hält und darauf reagiert. Elvira ist nämlich nur für Charles seh- und hörbar. Anhand der dann gesprochenen Texte einschließlich einiger für Ruth irritierend-unerfreulicher Flüche und Gefühlsausbrüche wird klar, worum es in diesem Film eigentlich geht: Elvira steht für eine unterdrückte, leicht animalische Wildheit, auch sexuell - sie ist Symbol der unterdrückten Leidenschaften und Triebe von Charles, die in der Bilderbuchehe mit Ruth nicht aus dem, äh, Sack gelassen werden können. Man muss nur einmal Aussehen und Schauspielstil der beiden Frauen vergleichen. Ruth ist nach klassischen Maßstäben sicherlich schöner, Elvira ist recht offenherzig ein Flittchen, zu viel Spachtelmasse, zu schnodderiges Gehabe, immer schön selbstparodistisch, und optisch herrlich schräg: Bei Geistern sind offenbar Kleid wie Haut giftgrün, einzig der Mund ist blutrot geschminkt, eine farbästhetisch sicherlich bewusst abtörnende Kombination. Charles wird lernen müssen, dass er mit dieser Frau lieber doch nichts zu tun haben will - und mit Ruth auch nicht, da brauchen Sie keine Sorge zu haben, dass der Film den moralinsauren Zeigefinger ausfährt. Don't marry, be happy, Noel Coward (übrigens schwul) zeigt die Frauen als seltsame Wesen, die den Mann auf unterschiedliche Weise unter der Knute halten wollen. Doch einseitig ist der Film nicht, denn die Geister, die Charles nun nicht mehr los wird, die rief er immerhin selbst.

Über die ziemlich irre, böse zweite Hälfte des Filmes sei außer den gemachten Andeutungen nichts verraten - der Humor wird schwärzer. Man kann das vielleicht schon ahnen, wenn man sich einmal genau ansieht, wie hier die erste Ehekrise nach dem Erscheinen von Elviras Geist gezeigt wird. Ruth und Charles tauschen Höflichkeitsfloskeln aus, die aus dem Eisschrank zu kommen scheinen, aber das halten sie nicht lange durch. Ruths Neugier, wie sehr Charles noch alten Liebschaften nachhänge und wen es da sonst noch so gegeben habe, kommentiert dieser mit den Worten: "I'll consult my diary and give you a complete list after lunch." Rex Harrison ist genau der Richtige für solche Dialoge: Man weiß nie, ob das Blasierte schon in Hysterie umzuschlagen droht, und dann diese irre Kombination von Wahrung der Form mit frivolem Inhalt: Wir nehmen erstmal den Lunch zu uns, und dann habe ich Zeit für eine Besprechung meines "sex life" (was in einem Film von 1945 tatsächlich "sex life" genannt wird). Das ist Noel Coward. Das ist große satirische Komödie, das ist der Beweis, dass "Boulevard" kein Schimpfwort für schmuddelige Presseerzeugnisse sein muss, sondern Perlen der Theaterkunst hervorbringen kann, die gleichzeitig witzig, gut beobachtet und hintersinnig sind.

Filmisch ist das alles, wie gesagt, von eher geringem Individualitätsfaktor. Recht originell ist noch, wie Lean die erste Entfremdung des Ehepaares zeigt, mit Schuss-Gegenschuss während des Dialoges, aber nicht etwa den klassischen over-shoulder-shots, sondern wirklich genau von der Seite, also im Profil, und ohne dass der jeweils andere im Bild ist - das Ganze in wechselnden halbnahen Einstellungen ohne Totale, so dass beide nicht zusammengeführt werden, wie durch die Kadrierung eingeschlossen wirken und die Entfremdung visualisiert wird (38. Minute). Im Übrigen sehen wir gute Handwerksarbeit, aber mehr als abgefilmtes Theater. Es ist ja eine urfilmische Aufgabe, in Perspektivwechseln zu zeigen, wie jemand mit einem Geist spricht, den nur er sehen und hören kann. Die immer wieder eingestreute Sichtweise Ruths und einiger anderer, wonach Charles anscheinend nicht ganz dicht ist und Selbstgespräche führt, sind so nur im Film und nicht im Theater zu leisten. Daneben gibt es moderat eingestreute, aber für 1945 sehr gute special effects.

Und es gibt ein paar bemerkenswerte Herausforderungen der Zensur: Vom "Sexleben" war schon die Rede, und Charles spricht zunächst sehr offen darüber, dass er sich eine ménage à trois recht amüsant vorstellen könnte. Bei dieser Haltung wird er zwar nicht bleiben, aber der Film handelt recht unverblümt von einem Dreieck, bei dem es nicht um ein Entweder-Oder hinsichtlich der beiden Frauen geht, sondern nur darum, WIE man sich in dieser seltsamen Situation arrangiert. Übrigens: Charles hat den Nachnamen Condomine. Kondominium (von lateinisch con-dominium, also "gemeinsames Eigentum") ist die gemeinschaftlich ausgeübte Herrschaft mehrerer Herrschaftsträger über ein Gebiet. Endlich mal ein origineller sprechender Name. Thank you, Noel Coward.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von christine TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Einer der größten Erfolge in Leans Frühwerk bildet die Adaption des gleichnamigen erfolgreichen Bühnenstücks von Noel Coward: Um Material für ein neues Buch zu erhalten, lädt der Schriftsteller Charles Condomine (Rex Harrison) die Spiritistin Madame Arcati (Margaret Rutherford) in sein Haus, um sich einen Scherz mit der vermeintlichen Hochstaplerin zu erlauben. Zu seinem Entsetzen materialisiert sich aber der Geist seiner attraktiven verstorbenen Gattin Elvira (Kay Hammond) -nur für ihn sichtbar-, die sich darin gefällt, sich über Charles lustig zu machen und Zwietracht zwischen ihm und seiner zweiten Frau Ruth (Constance Cummings) zu säen. Während Ruth verzweifelt, aber erfolglos Hilfe bei Madame Arcati sucht, arbeitet Elvira an ihrem Plan, wieder mit Charles vereint zu werden.
Wenn es später Verstimmungen zwischen Coward und Lean gab, so könnte dies auch an diesem Film liegen. Coward verlangte als Autor eine möglichst genaue Verfilmung. Vielleicht ist es meine Voreingenommenheit gegenüber Theateradaptionen: Wenn dem Stoff im Film nichts Neues abgewonnen werden kann, ermüdet es mich schnell. Wenn man nur abgefilmtes Theater will, warum dann einen Regisseur mit eigener Handschrift bemühen? Das Ganze bleibt ziemlich statisch: Kaum Großaufnahmen, keine überraschenden Schnitte, kaum Raumwechsel. Zu viel Raum nehmen auch Ruth` Versuche in Anspruch, mit Elvira zu sprechen, die natürlich immer woanders steht als Ruth sie vermutet. Die Stärke des Stoffs liegt eindeutig in den messerscharfen Dialogen, die Handlung ist teilweise vorhersehbar. Margaret Rutherford hat dabei die dankbarste Rolle als exzentrisches Medium mit emanzipatorischem Gedankengut. Köstlich, wie sie über die Freuden des Radfahrens räsoniert. In diesem Fall ist der Begriff Overacting ausdrücklich positiv besetzt. Die Dialoge wären in einem amerikanischen Film dieser Zeit undenkbar gewesen, beispielsweise, wenn Charles angesichts der Vorhaltungen seiner Frau ankündigt, sein Tagebuch zu konsultieren, falls sie vorhabe, sein Sexleben zu inventarisieren. Und der Name Condomine ist natürlich auch sehr sprechend.
Gefilmt ist das Ganze in Technicolor, was den wunderbaren Effekt erlaubt, eine grüngelbliche Elvira als Geist erscheinen zu lassen. Technicolor und Thematik erinnerten mich gleich an den kurz zuvor entstandenen Lubitsch-Film "Ein himmlischer Sünder", der allerdings eher aufs Herz denn auf die Lachmuskeln abzielt und auch die Schwächen von "Blithe Spirit" offenbart. Angesichts des sehr makabren Humors dieser Geisterkomödie ist eine Identifizierung mit einer der Hauptpersonen nicht möglich.

SPOILER ANFANG"
Aus Versehen tötet Elvira Ruth, die nun ihrerseits Elvira das "Leben" schwermacht. Dass Charles nur daran denkt, auch den Geist seiner zweiten Frau zu vertreiben, statt um sie zu trauern, macht ihn mir ziemlich unsympathisch. Dass die beiden Toten ihn dann mit gemeinsamen Kräften in ihre Sphäre holen, ist konsequent und nicht überraschend. In den letzten 30 Minuten tritt der Film ziemlich auf der Stelle.
SPOILER ENDE.

Das Bild ist wunderbar restauriert. Wer nicht fließend Englisch spricht, kann dem Stück einigermaßen mit den englischen Untertiteln folgen und damit seinen Wortschatz erweitern. Der Film war ein Vergnügen, aber keins, das ich in näherer Zukunft wiederholen muss. Ein hübscher Film, aber kein richtiger "Lean". Sicherlich vor allem für Rutherford-Fans empfehlenswert.
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