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Bliss,Please
 
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Bliss,Please

Blackmail Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (9. Februar 2004)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: W S M (Warner)
  • ASIN: B00005ABZ9
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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Hörproben
SongInterpret Länge Preis
Anhören  1. Data BuzzBlackmail 2:44EUR 0,99
Anhören  2. Same Sane (Album Version)Blackmail 3:45EUR 0,99
Anhören  3. AmeliaBlackmail 5:14EUR 0,99
Anhören  4. A Reptile for the SaintBlackmail 5:03EUR 0,99
Anhören  5. For ShureBlackmail 3:08EUR 0,99
Anhören  6. EmeticBlackmail 2:54EUR 0,99
Anhören  7. By Any MethodBlackmail 4:38EUR 0,99
Anhören  8. DeeBlackmail0:47EUR 0,99
Anhören  9. The Small Saving Tar PitBlackmail 3:19EUR 0,99
Anhören10. FropBlackmail 3:20EUR 0,99
Anhören11. Ken I DieWerner 4:10EUR 0,99
Anhören12. Club 45Blackmail 2:44EUR 0,99
Anhören13. Sad SauceBlackmail 4:10EUR 0,99
Anhören14. Permanently TemporaryBlackmail 6:22EUR 0,99
Anhören15. Leave OnBlackmail 2:21EUR 0,99
Anhören16. The Day The Earth Stood StilBlackmail 6:44EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Blackmail sind bestimmt keine Gruppe, die sich einfach so verbiegen lässt. Dazu musste sich das Quartett aus Koblenz zu lange durch die Knochenmühle des Pop-Geschäfts quälen. Blackmail kennen größere Clubs als Jugendzentren -- sie kennen den Genuss, vor zahlreichem Publikum zu spielen genauso wie den Frust des Gegenteils. Der Weg der Kinder des Grunge führt über rauen Noise-Rock auf Blackmail zu griffigeren Melodien auf Science Fiction nun fast zwangsläufig zu einem satter produzierten und komplexeren Sound auf ihrem nun dritten Werke Bliss, Please.

Die Weiterentwicklung ist auch darauf zurückzuführen, dass Gitarrist Kurt Ebelhäuser sein Saitenschrubber-Projekt Scumbucket betreibt, während Aydo Abay und Mario Matthias sich in der Blackmail-freien Zeit als Dazerdoreal zu TripHop und Elektronik hingezogen fühlen. Aus diesen unterschiedlichen Neigungen entstehen aber keine Spannungen, sondern eine gegenseitige Befruchtung. Natürlich haben sie an Bliss, Please gefeilt und es sind auch Späne gefallen, aber von einem glatten, chartkompatiblen Sound sind sie noch weit entfernt. Das Album bietet die gewohnten bandtypischen Härten, melancholische Melodien, psychedelische Ausbrüche und eingängige Songs. Es bietet aber auch Bläser (Bob Sinclair taucht als Gastmusiker auf), Streicher und reichlich Keyboards. Glücklicherweise haben Blackmail nicht den Fehler gemacht, ihren Bandsound zu überfrachten und dem Bombast zu verfallen. Hoffentlich bleibt das auch so, denn Bliss, Please ist nach vielen Indie-Jahren das Debüt bei einem Major-Label und dort gelten andere, vom Geld geschriebene Gesetze. --Sven Niechziol

INTRO

Meine erste Soll-das-ein-Witz-sein?-Reaktion - schließlich habe selbst ich schicke Freunde, die mir ab und an mal ein Placebo-Tape zustecken - weicht dann doch recht beschleunigt einem bis Track 16 ziemlich angewachsenen monolithischen Respekt für dieses sich gar nicht difficult anhörende third album des Quartetts aus Koblenz, was wohl in Deutschland zu liegen scheint. Es gibt ja diese Inkompatibilitätswegstreichlisten (weiß Gott, wie die in echt wohl heißen) bei Eignungstests, und stünde da „Hegel - Tiefigkeit - Verbsubstantivierung - Fußnote - fünfhebiger Jambus - Pop“, wäre wohl klar, was da als inadäquat wegzustreichen ist. Blackmail, die irgendwann 1993, at the height of grunge, zusammenfanden und seitdem einen sehr weiten Weg, was das durch unermüdliches Auftreten geschulte Handwerk und das Sich-inspirieren-Lassen durch Nicht-Gitarren-Musik angeht, zurücklegten, strafen die Gültigkeit der Liste auf dem, was ich nicht zögere, Opus magnum zu nennen, Lügen. Gitarrenkaskaden, gegen die jene von Placebo nachgerade minimalistisch wirken, fügen sich bei aller Sperrigkeit, unterstützt durch den warmen, immer das Sich-verträumt-Sehnende mit androgyner Ich-weiß-was-ich-will-Forschness verbindenden Gesang Aydo Abays und feine Arrangements - man hört Trompeten, dezente Electronics, ein Vibrafon -, in selig machende Harmonien, die nie als Korsett wirken. Nicht dass ich eines der lobenden Worte für die unglaublich frühausgegorenen JJ72 widerrufen wollte, nicht dass ich nicht noch immer dem großartigen und - sehr buchstäblich verstanden - ätzenden Gesang Brian Molkos (wo es dann auch egal ist, dass, was er singt, grosso modo ziemlich pubertärer Trash ist, da Pop-Texte gelesen meist ohnehin nur schlechte Poesie sind und erst geheult, gebettelt, gefleht, geflüstert einen Sinn machen, der den Sinn oder Unsinn der toten Schrift übersteigt) einiges abgewönne, es ist nur so, dass man „Bliss Please“ nicht nur höflich akklamieren will, sondern aufstehen, den Sitz aufschlitzen, Unbekannte umarmen, ihnen die Klamotten, die geil schweißdurchnässten, vom bebenden Leib ... Okay, wir verlassen jetzt das Feld kritischen Journalismus’, formen mit den Lippen noch schnell ein stummes GREAT und halten jetzt mal besser den Mund.

Thomas Hübener / Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Monumental 5. April 2001
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Blackmail, die dritte. Jetzt ist sie da. Nachdem ich bereits für den letzten Scumbucket-Output "Finistra" euphorisch die Höchstnote gezückt habe, wollte ich mich hier wesentlich verhaltener äußern und mit Lobeshymnen geizen. Nicht dass mir irgend jemand keine objektive Kritik zum Thema 'Gitarrenband aus Deutschland, die NICHT ganz oben in den Charts steht' mehr zutraut!

Ziel verfehlt. Und zwar um Längen. Um Meilen. Um Welten! Nach dem zweiten Hördurchlauf von "Bliss,please" war mir klar, dass jede Bewertung außerhalb der Höchstnote der CD nicht gerecht wäre. Der Vorgänger "Science Fiction" war ja schon großartig, allerdings wirkte die Band dort an einigen Stellen überambitioniert,so dass die Hörnervenelastizität manchmal auf eine harte Probe gestellt wurde. Ob das gewollt war oder nicht, keine Ahnung, aber fest steht, dass Blackmail mit "Bliss, please" alles richtig gemacht haben. Besser ging's nicht. Das fängt an bei den absolut perfekt gespielten Drums, geht über die sägenden Gitarren und die einschmeichelnden (weil dezenten) Keyboards sowie den hochcharismatischen Gesang von Aydo, der jedoch in keiner Sekunde anstrengend oder gar aufdringlich wirkt (vielleicht ist genau das der Grund, weshalb ich bis heute noch keinen kompletten Longplayer von Placebo oder den inzwischen aufgelösten Smashing Pumpkins besitze), bis zu den Songs selbst, die sich unbarmherzig in die Gehörgänge hineinätzen, um sich dort für alle Ewigkeit festzusetzen. Die Single "Same sane" ist so ein Beispiel oder auch das folgende "Amelia", wo sich die aufgebaute Spannung im bombastisch arrangierten Refrain tonnenschwer entlädt, worauf ein unerwarteter Chill-Out-Part mit Keyboard und Trompete folgt. Auch das wunderschöne "Reptile for the Saint" mit Klavier-Outro eignet sich bestens zum In-der-Sonne-liegen-und-von-der-schönen-großen-weiten-Welt-Träumen. "For sure" wirkt nur beim ersten flüchtigen Hören spröde und unnahbar, "Emetic" ist fast schon Stoner-Rock. Wenn beim relaxten "By any Method" ab der Hälfte des Songs dichte, aber keineswegs aufdringliche Keyboards einsetzen, könnte man meinen, Air hätten Pate gestanden. "Frop" könnte man als 'abgewandelte' Schreibweise von "throb"(dt.Pulsschlag) verstehen, und genau so klingt das Stück auch: pulsierend, aufputschend, orchestral. "Ken I die" wurde bereits beim letztjährigen BIZARRE-Festival vorgestellt, die Studiofassung klingt aufgrund der geglätteten Produktion vielleicht nicht mehr ganz so authentisch, hat aber nichts von der Magie verloren, die den Hörer an diesen Song fesselt. Und erst das abschließende "The day the Earth stood still"! Kein nerviges Gefreejazze, kein langatmiges Getriphoppe, kein sonstiges Irgendwasgefrickel, sondern ROCK pur. Knapp sieben Minuten zieht sich ein einziges Monsterriff durch die Endlosschleife, und jedes mal kann der Hörer dabei etwas Neues entdecken. Wer sich die Band einmal live angetan hat, weiß, wovon ich spreche.

Ich weiß jetzt nicht, ob mir diese Platte besser gefällt als die letzte Scumbucket. Aber fest steht eines: sowohl mit "Finistra" als auch mit "Bliss,please" haben sich Kurt,Carlos,Aydo und co. ihr eigenes Denkmal gesetzt. Fragt sich nur, was jetzt noch kommen soll...

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "tausein"
Format:Audio CD
Blackmail zeigt auf Bliss Please wieder einmal,daß alternativer Gitarrenrock aus Deutschland auf hohem Niveau möglich ist.
Hier werden nicht stur Akkorde geprügelt. Bliss Please zeigt sich abwechselungsreich, mal melodischer, mal härter. Blackmail spielen rhythmischen Gitarrenrock, aufgewertet durch Tempiwechsel und verfeinert dadurch, daß man nicht vor dem gezielten Einsatz von Synthesizern und Streichern zurückschreckt.
Eine gewisse Anlehnung an den von Bands wie Oasis, Blur oder Stereophonics geprägten Britpop läßt sich hin und wieder nicht verleugnen, unterstreicht aber nur die internationale Relevanz der Band. Insgesamt eine klasse Platte!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Wer bei dem Namen blackmail sofort an Gothic und Darkwave denkt, liegt falsch. Diese Band ist eine, wenn nicht beste Alternative Rock Band, die Germany zu bieten hat. Dazu hält sie allemal mit Internationalen Größen aus Übersee stand. Aber nun zur Platte. Begonnen mit dem Cover, das erstmal die Blicke auf sich zieht, bietet die CD einen äußerst abwechslungsreichen Inhalt. Melodischer Gitarrenrock, ma gefühlvoll, mal härter, mit dem mittlerweile bekannten Track "same sane", lässt den Hörer wieder von besseren Zeiten deutscher Bands erahnen. So bilden blackmail, neben Kante und Slut, einen neuen Stern am dt. Musikhimmel. Alles in allem eine herausragende Platte, die keine Wünsche offen lässt. Danke an die Menschen, die diese Platte ermöglichten und natürlich an blackmail !!
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Das beste Rockalbum aus Deutschland
Bliss Please ist das Meisterwerk von Blackmail. Auch Aerial View erreicht nicht wieder diese Grösse. Ein Weltalbum aus Deutschland. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Januar 2006 von "gurkentanz"
Super Scheibe
Ich bin ganz zufällig auf Blackmail gestoßen. Hab irgendwann auf MTV die Single "Same Sane" gehört, und war von diesen Lied derartig begeistert, dass ich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Januar 2003 von "floti"
Blackmail springt zwischen den Genren Pop & Rock.
Beim ersten Hören scheint es, als ob auf diesem Album überhaupt keine Struktur herrscht. Auf einen Alternative-Rock-Track folgt eine Pop-Rock-Nummer dann ein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Mai 2001 von Thomas Schmitz
Einfach Spitzenklasse obwohl überhaupt nicht mein Terain
Ich muß sagen die CD hat mich vollkommen überzeugt. Bisher war diese Art der Musik überhaupt nicht mein Geschmack, aber diese CD hat vieles geändert. Lesen Sie weiter...
Am 2. Mai 2001 veröffentlicht
Knaller
Ich habe mir das Album eher zufällig angehört. Und das hat mich dann doch aus den Socken gehauen. Lesen Sie weiter...
Am 15. März 2001 veröffentlicht
EINFACH NUR..
geil, blackmail die dritte!! Diesmal ist es den vier Koblenzern gelungen, ein Meisterwerk "bliss please"! Lesen Sie weiter...
Am 13. März 2001 veröffentlicht
Supermucke....
Anfangs hat mir das Album nicht ganz so gut gefallen wie "ScienceFiction", das vorige Album. Lesen Sie weiter...
Am 13. März 2001 veröffentlicht
Einfach nur schlecht
Macht man heute einfach mal 2 gute Lieder und den Rest der CD füllt man mit Sch...? Der Band hätte ein bißchen mehr Mühe nicht geschadet. Lesen Sie weiter...
Am 9. März 2001 veröffentlicht
immer besser
Die letzten Platten haben mir ja schon gut gefallen, aber Bliss, Please ist sogar noch ein paar Nummern besser. Lesen Sie weiter...
Am 8. März 2001 veröffentlicht
Glückseligkeit aus Koblenz
Blackmail veröffentlichen ihr Major-Debut und versprechen mit dem Titel nicht zu viel. Keine andere Band schafft es so gut, druckvolle Musik mit Melodie zu verbinden, wie... Lesen Sie weiter...
Am 7. März 2001 veröffentlicht
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