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Mit Blindheit geschlagen. Stachelmanns zweiter Fall
 
 
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Mit Blindheit geschlagen. Stachelmanns zweiter Fall [Gebundene Ausgabe]

Christian von Ditfurth
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Historiker Josef Maria Stachelmann wird vom Verbrechen verfolgt. Zwei Jahre sind vergangen, seit er zum letzten Mal in einen Mordfall verwickelt wurde, nun erwischt es ihn erneut: Professor Wolf Griesbach, ein Neuer am historischen Seminar der Hamburger Uni, verschwindet spurlos. Dessen Frau Ines bittet Stachelmann, Nachforschungen anzustellen. Wenig später findet Stachelmann nicht nur Griesbachs Leiche, sondern auch sich selbst als Hauptverdächtigen wieder. Vorübergehend aus der Untersuchungshaft entlassen, stellt er eigene Ermittlungen an -- was ihm die Polizei, die ihn mit Argusaugen überwacht, nicht gerade leichter macht.

Auch Christian von Ditfurths zweiter Krimi um Stachelmann gräbt in der deutschen Geschichte, dieses Mal freilich in der etwas jüngeren: ehemalige Stasi-Spitzel und DDR-Fluchthelfer verwickeln Stachelmann vierzehn Jahre nach Ende des kalten Krieges in ein streckenweise bizarres Katz-und-Maus-Spiel zwischen Ost- und Westdeutschland. Historisch akkurat und mit kriminalistischer Sorgfalt konstruiert Ditfurth einen Fall, der seinen Ermittler so sehr in Bedrängnis bringt, dass er um seine geistige Gesundheit fürchten muss.

Glücklicherweise, handelt es sich jedoch um den wohl sympathischsten und glaubwürdigsten Ermittler, der derzeit auf dem deutschen Krimimarkt zu haben ist. Ein furchtloser Held ist Stachelmann im Angesicht des Verbrechens keineswegs, und dann und wann hadert er schon mal mit dem detektivischen Gespür, das ihn unweigerlich dazu bringt, sich in Gefahr zu begeben. Aber letztlich siegt doch immer der Stachelmann, der von keinem Geheimnis lassen kann, und der innerlich aufblüht, wenn der zähe Historikeralltag durch eine kleine Prise Mord und Totschlag gewürzt wird. Unter Druck läuft dieser ungewöhnliche Ermittler, ganz entgegen seiner eigenen Erwartungen, zu Höchstform auf. So erzeugt Ditfurth ein schönes Wechselspiel von Lesefreude und Spannung und spart sich -- angenehm gelassen -- trotz der politischen Brisanz seines Themas die Moralkeule. Seinem Vorgänger Mann ohne Makel steht dieser Krimi damit in nichts nach: einfach ein gutes Buch. Der geplagte Stachelmann muss da wohl verzeihen, wenn man ihm wünscht, dass er in Zukunft noch in viele Mordfälle verwickelt wird. --Jakob Schmidt

Pressestimmen

"Ditfurth zeigt, dass deutsche Autoren bestens gegen internationale Konkurrenz bestehen können." (Focus)

Max, 26. August 2004

"Auch in seinem zweiten Stachelmann-Krimi zeigt sich von Ditfurth als einer der besten deutschen Krimiautoren."

Nordkurier, 28. August 2004

"Dieser unfreiwillige Ermittler und sein Autor gehören zum Besten, was die deutsche Krimilandschaft derzeit zu bieten hat."

Brigitte, Heft 21, 29. September 2004

"Der muffelige Geschichtsprofessor ist mir irgendwie ans Herz gewachsen."

Gießener Allgemeine, 9. Oktober 2004

"Wir lesen, und sofort werden wir in die Handlung gesogen; die Spannung steigt, ... und am Schluss werden alle Fäden entwirrt, logisch überzeugend."

Kurzbeschreibung

Stachelmanns erster Fall – »Mann ohne Makel«, derzeit auf allen Taschenbuch-Bestsellerlisten – »lässt auf weitere Ermittlungen dieses auf sympathische Weise zerknitterten Historikers in der Rolle des Amateurdetektivs hoffen«, hieß es im NDR. Jetzt ist Stachelmann zurück – und in größter Gefahr: Er wird als Mörder verdächtigt. Josef Maria Stachelmann ist verzweifelt. Der Dozent für Geschichte an der Universität Hamburg kommt nicht weiter mit seiner Habilitationsschrift, deren Rohmanuskript er seit Monaten überarbeiten will. Und nun hat sein Chef, Professor Bohming, sich auch noch einen neuen Favoriten ausgesucht als Nachfolger auf dem Lehrstuhl: Wolf Griesbach, den es von der Freien Universität in Berlin nach Hamburg zieht. Er genießt Ansehen in der Fachwelt, sieht blendend aus und hat eine atemberaubende Frau, Ines. Nach dem Willkommensempfang für Griesbach geht Stachelmann in eine Kneipe, um sich zu betrinken. Da erscheint Ines. Sie reden und trinken miteinander, schließlich landen sie in Ines’ Bett. Griesbach ist noch einmal nach Berlin gereist. Als er nicht wieder auftaucht und sich auch nicht meldet, bittet Ines Stachelmann, ihren Mann zu suchen. Stachelmann lässt sich überreden, fährt nach Berlin und gerät in einen Mordfall, in dem es nur einen Verdächtigen gibt: Josef Maria Stachelmann. Alle Beweise sprechen gegen ihn, das Motiv ist offenkundig. Nur Anne glaubt ihm, obwohl er sie bitter enttäuscht hat damals, als sie gemeinsam den Fall Holler in Hamburg lösten.

Der Verlag über das Buch

»Ditfurth zeigt, dass deutsche Autoren bestens gegen internationale Konkurrenz bestehen können.« Focus

Über den Autor

Christian von Ditfurth studierte Geschichte, ist Lektor, Journalist und Buchautor. Der Historiker hat sich in zahlreichen Publikationen mit der deutschen Zeitgeschichte befasst. Als Journalist schrieb und schreibt er für "Die Welt" und den "SPIEGEL". Seine bekannteste Romanfigur ist der ermittelnde Historiker Stachelmann.

Auszug aus Mit Blindheit geschlagen von Christian von Ditfurth. Copyright © 2004. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Sie schaute ihn offen an durch eine randlose Brille.
»Es geht um Ihre Flucht«, sagte er.
Sie zog die Augenbrauen hoch. »Ach, darum«,
sagte sie. »Ich dachte schon, Sie wollten mir eine Versicherung verkaufen. Sind Sie Journalist?«
»Nein«, sagte Stachelmann. »Ich bin Historiker.«
»Der, von dem ich in der Zeitung gelesen habe?«
»Ich fürchte, ja.«
»Und jetzt wollen Sie mich auch ermorden?« Es klang neugierig.
»Später vielleicht«, sagte Stachelmann. »Vorher hätte ich ein paar Fragen.«
»Sie sind in der Klemme.«
»Und wie.«
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