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Mit Blindheit geschlagen. Stachelmanns zweiter Fall [Gebundene Ausgabe]

Christian von Ditfurth
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2004
Stachelmanns erster Fall lässt auf weitere Ermittlungen dieses auf sympathische Weise zerknitterten Historikers in der Rolle des Amateurdetektivs hoffen", hieß es im NDR. Jetzt ist Stachelmann zurück - und in größter Gefahr: Er wird als Mörder verdächtigt.

Josef Maria Stachelmann ist verzweifelt. Der Dozent für Geschichte an der Universität Hamburg kommt nicht weiter mit seiner Habilitationsschrift, deren Rohmanuskript er seit Monaten überarbeiten will. Und nun hat sein Chef, Professor Bohming, sich auch noch einen neuen Favoriten ausgesucht als Nachfolger auf dem Lehrstuhl: Wolf Griesbach, den es von der Freien Universität in Berlin nach Hamburg zieht. Er genießt Ansehen in der Fachwelt, sieht blendend aus und hat eine atemberaubende Frau, Ines. Nach dem Willkommensempfang für Griesbach geht Stachelmann in eine Kneipe, um sich zu betrinken. Da erscheint Ines. Sie reden und trinken miteinander, schließlich landen sie in Ines' Bett. Griesbach ist noch einmal nach Berlin gereist. Als er nicht wieder auftaucht und sich auch nicht meldet, bittet Ines Stachelmann, ihren Mann zu suchen. Stachelmann lässt sich überreden, fährt nach Berlin und gerät in einen Mordfall, in dem es nur einen Verdächtigen gibt: Josef Maria Stachelmann. Alle Beweise sprechen gegen ihn, das Motiv ist offenkundig. Nur Anne glaubt ihm, obwohl er sie bitter enttäuscht hat damals, als sie gemeinsam den Fall Holler in Hamburg lösten.



Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch; Auflage: 1 (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462034162
  • ISBN-13: 978-3462034165
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 12,8 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 207.642 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Der Historiker Josef Maria Stachelmann wird vom Verbrechen verfolgt. Zwei Jahre sind vergangen, seit er zum letzten Mal in einen Mordfall verwickelt wurde, nun erwischt es ihn erneut: Professor Wolf Griesbach, ein Neuer am historischen Seminar der Hamburger Uni, verschwindet spurlos. Dessen Frau Ines bittet Stachelmann, Nachforschungen anzustellen. Wenig später findet Stachelmann nicht nur Griesbachs Leiche, sondern auch sich selbst als Hauptverdächtigen wieder. Vorübergehend aus der Untersuchungshaft entlassen, stellt er eigene Ermittlungen an -- was ihm die Polizei, die ihn mit Argusaugen überwacht, nicht gerade leichter macht.

Auch Christian von Ditfurths zweiter Krimi um Stachelmann gräbt in der deutschen Geschichte, dieses Mal freilich in der etwas jüngeren: ehemalige Stasi-Spitzel und DDR-Fluchthelfer verwickeln Stachelmann vierzehn Jahre nach Ende des kalten Krieges in ein streckenweise bizarres Katz-und-Maus-Spiel zwischen Ost- und Westdeutschland. Historisch akkurat und mit kriminalistischer Sorgfalt konstruiert Ditfurth einen Fall, der seinen Ermittler so sehr in Bedrängnis bringt, dass er um seine geistige Gesundheit fürchten muss.

Glücklicherweise, handelt es sich jedoch um den wohl sympathischsten und glaubwürdigsten Ermittler, der derzeit auf dem deutschen Krimimarkt zu haben ist. Ein furchtloser Held ist Stachelmann im Angesicht des Verbrechens keineswegs, und dann und wann hadert er schon mal mit dem detektivischen Gespür, das ihn unweigerlich dazu bringt, sich in Gefahr zu begeben. Aber letztlich siegt doch immer der Stachelmann, der von keinem Geheimnis lassen kann, und der innerlich aufblüht, wenn der zähe Historikeralltag durch eine kleine Prise Mord und Totschlag gewürzt wird. Unter Druck läuft dieser ungewöhnliche Ermittler, ganz entgegen seiner eigenen Erwartungen, zu Höchstform auf. So erzeugt Ditfurth ein schönes Wechselspiel von Lesefreude und Spannung und spart sich -- angenehm gelassen -- trotz der politischen Brisanz seines Themas die Moralkeule. Seinem Vorgänger Mann ohne Makel steht dieser Krimi damit in nichts nach: einfach ein gutes Buch. Der geplagte Stachelmann muss da wohl verzeihen, wenn man ihm wünscht, dass er in Zukunft noch in viele Mordfälle verwickelt wird. --Jakob Schmidt

Pressestimmen

"Ditfurth zeigt, dass deutsche Autoren bestens gegen internationale Konkurrenz bestehen können." (Focus)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochspannung garantiert! 25. Oktober 2006
Von Mag Wolfgang Neubacher TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Mag vielleicht mancher das Lob des NDR-Fernsehens über den 1. Stachelmann-Krimi (Stachelmann ersetze Mankells Wallander) für etwas übertrieben gehalten haben, muss er seine Meinung nach "Mit Blindheit geschlagen" revidieren: Dieser Roman kann locker mit den Wallander-Krimis mithalten. Wie Christian von Ditfurth die Spannung aufbaut (und 400 Seiten lang durchhält), ist wirklich meisterlich.

Was passiert? Unserem lieben Freund Josef Maria Stachelmann, Dozent für Geschichte an der Uni Hamburg, geht es schlecht. Bohning, sein Chef, setzt ihm einen gewissen Wolf Griesbach vor die Nase; damit schwinden natürlich die Chancen von Stachelmann, einmal Nachfolger Bohnings zu werden. Aber: Griesbach wird bei einem kleinen Umtrunk vorgestellt, fährt wieder nach Berlin zurück - und taucht in Hamburg nicht mehr auf. Auf Bitten von Ines, der Frau von Griesbach, fährt Stachelmann ebenfalls nach Berlin, um nach Griesbach zu suchen - und kommt mit dessen Leiche im Kofferraum zurück. Damit ist er für die Polizei der einzige Verdächtige; vor allem auch deswegen, weil aufkommt, dass Stachelmann mit Griesbachs Frau nach dem Umtrunk einen "One-night-stand" hatte. Alles scheint sich gegen Josef Maria Stachelmann verschworen zu haben...

"Mit Blindheit geschlagen" ist ein unheimlich spannender Thriller, der einen eine halbe (oder ganze) Nacht durch lesen lässt, bis der Fall geklärt ist.

Achtung: Hohe Suchtgefahr!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wann kommt der 3. Fall für Stachelmann? 7. Januar 2005
Von Raupel
Format:Gebundene Ausgabe
Christian von Ditfurth versteht es, Bücher zu schreiben, die man einfach an einem Stück lesen muss. Schon mit "Mann ohne Makel" schuf er mit dem Hauptdarsteller "Stachelmann" einen selten komischen Vogel, der urplötzlich den polizeilichen Ermittlungen den Rang ablief und so einen spannenden Fall löste. Auch in dem aktuellen Buch von von Ditfurth gerät Stachelmann in eine rätselhafte Geschichte, die ihren Ursprung in der Vergangenheit hat... Der fließende und einfach gute Schreibstil, die Beschreibung, die Gedankengänge des sich ewig quälenden Stachelmanns erlauben es dem Leser, sich tief in diese Hauptperson einzufühlen. Bis zum Schluss des Buches laufen zwei Handlungsstränge nebeneinander, die erst gegen Ende des Buches geschickt miteinander verknüpft werden. Einfach ein tolles Buch! Wann kommt der nächste Fall für Stachelmann, Herr v. Ditfurth?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mal was anderes... 9. Oktober 2008
Von Hannibal TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Eigentlich ist ja schon alles dagewesen, aber einen Historiker, den es in einen kriminalistischen Sumpf zieht, den gab es noch nicht.
Stachelmann ist ein typischer (vielleicht zu typischer) Antiheld, der sich durch seine latente Infantilität und Gutmütigkeit, jedoch auch zu einem guten Teil durch Pech in Schwierigkeiten bringt.
Der Schreibstil ist gefällig, die Charaktere markig. Die Geschichte ist teilweise leider etwas zu durchschaubar, was die Höchstbewertung meinerseits verhindert.
Jedoch handelt es sich um ein fast durchweg spannend zu lesendes Buch, welches in Verbindung mit einer gehörigen Portion norddeutschen Lokalkolorits, unterhaltsame Lesestunden bescheren kann.
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3.0 von 5 Sternen Kriminalfall im Umfeld ehemaliger Stasi-Seilschaften
Christian von Ditfurth hat erneut einen Kriminalroman mit geschichtlichem Hintergrund geschrieben. Sein Romanheld Stachelmann, der bekannte Hamburger Geschichtsdozent mit nicht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2010 von Ralf KvF
4.0 von 5 Sternen Spannender gut zu lesender Krimi
Der Krimi ist lesenswert.Sehr viel Spannung,ohne dass man sich langweilt und man ist gespannt auf den nächsten Fall von Kachelmann. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. April 2010 von C. Schmidt
4.0 von 5 Sternen Stachelmann unter Mordverdacht
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Es mag seltsam anmuten, einen Krimi, in welchem natürlich Blut fließt, als blutleer zu bezeichnen. Und doch ist es - im übertragenen Sinne des Wortes - so. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. November 2009 von Thula Vogell
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Ich weiß nicht, wie man dieses Buch spannend finden kann. Das Handlungskonzept ist sicherlich intelligent entwickelt. Ein Historiker (Dr. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Oktober 2009 von Leon Gongora
5.0 von 5 Sternen Josef Maria Stachelmann - ein Name zum Merken
Der Ermittler Stachelmann ist kein Kommissar, sondern ein Historiker, Dozent für Geschichte an der Universität Hamburg, der in einen Mordfall verwickelt wird, in welchem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. August 2009 von Herta Masarié
5.0 von 5 Sternen Zufallstreffer
Dieses Buch habe ich "blind" gekauft.. - und dabei einen Volltreffer gelandet.
Interessanter Plot, kurzweilig geschrieben und glaubwürdige Charaktere... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Juli 2009 von susanne störmer-pradel
3.0 von 5 Sternen guter Plott aber zuviele Wiederholungen im Detail
Die Handlung im Grossen und Ganzen ist gut und spannend. Schade dass mir die Lust auf Band 1 verdorben wurde, den von dem wurde zu viel verraten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Mai 2009 von Gabriele Schulz
4.0 von 5 Sternen Aber Herr Stachelmann!
Spannend ist sie schon, die Geschichte. Die extrem hübsche Gattin des neuen Kollegen geht mit Herrn Stachelmann in's Bett. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Februar 2009 von H. Willms
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"Mit Blindheit geschlagen" ist der zweite Fall, in den der Historiker Josef Maria Stachelmann verwickelt wird. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Januar 2007 von Leserin
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