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Deputy Ski Nyland wird zu einem Notfall gerufen. Im Schlafzimmer des Hauses der Immobilienmaklerin Caroline King liegt ein Mann, die Notärzte kämpfen um sein Leben. Im Badezimmer findet Ski deren völlig verstörte Tochter Berry Malone. Die junge Frau berichtet ihm, dass ein ehemaliger Kollege ins Haus eingedrungen sei und ihren Freund und Kollegen Ben niedergeschossen habe. Oren Stark verfolgt Berry schon seit Monaten, aus diesem Grund hatte sich die junge Frau ins Haus ihrer Mutter zurückgezogen. Doch Oren hat sie nun aufgespürt und will ihren Tod. Während die Polizei unter Hochdruck die Suche nach Oren Stark in die Wege leitet, setzt Caroline sich mit dem Privatdetektiv Dodge Hanley in Verbindung und bittet ihn um Unterstützung. Vor 30 Jahren waren Caroline und Dodge ein Paar, haben sich seitdem nicht mehr gesehen und Berry ist ihre gemeinsame Tochter. Dodge fliegt nach Houston, um Oren Stark aufzuspüren.

Mit dem Vorfall im Haus der Immobilienmaklerin Caroline King steigt Sandra Brown in ihren Roman ein, wodurch man gleich fast alle Beteiligten kennenlernt. Die Situation ist anfangs etwas vertrackt, schnell kommt das Gerücht auf, Berry und der verheiratete Ben hätten eine Liebesbeziehung, was Berry jedoch schnell entkräften kann. Der Vorfall im Haus wie auch die ungewisse Situation über den Verbleib von Oren und dessen Gründe für den Anschlag sorgen erst einmal für Hochspannung, doch diese flacht im Verlauf der Story immer wieder merklich ab.

Obwohl die Suche nach dem Stalker Oren Stark, der auch schon bald nicht vor Mord zurückschreckt und als äußerst intelligent gilt, ständig gegenwärtig ist, kann dieser Handlungsstrang die Spannung nicht konstant auf hohem Niveau halten. Nach und nach rückt fast unmerklich die Beziehung zwischen Dodge und Caroline mehr in den Vordergrund. Diese waren vor mehr als 30 Jahren ein Paar, doch am Tag der Geburt von Berry trennten sich ihre Wege. Wieso es hierzu kam, erfährt man nach und nach durch Rückblenden in das Jahr 1978. Und natürlich bahnt sich auch eine Liebesbeziehung bei der jüngeren Generation Berry und Ski an, die logischerweise auch nicht so ganz einfach verläuft.

Aber obwohl Spannung nicht durchgehend vorhanden ist, versteht es Sandra Brown dennoch sehr gut, mit ihrem Roman zu unterhalten. Mit ein Plus ist ihr kauziger, verschrobener, zynischer Detective Dodge Hanley, der eigentlich immer nur äußerst griesgrämig und missgelaunt durch die Gegend läuft. Dennoch ist dieser innerlich zerrissene Mann, der kaum Gefühle an sich heranlässt, sympathisch dargestellt und die Zusammenarbeit mit Ski Nyland gestaltet sich äußerst interessant, da hier zwei starke Charaktere aufeinandertreffen, die sich schnell lernen zu akzeptieren.

Die Geschichte gestaltet sich zum typischen Katz-und-Maus-Spiel, Oren Stark ist der Polizei immer einen Schritt voraus, ist ein brillanter Stratege und versteht es perfekt, die Ermittler in die Irre zu führen. Und der wieder einmal sehr flüssige, einnehmende und zumeist fesselnde Schreibstil der Autorin sorgt dafür, dass man sich zu jederzeit bestens unterhalten fühlt und keine Langeweile aufkommt.

Fazit: Vielleicht nicht gerade der spannendste Roman der Autorin, der jedoch wieder einmal mit facettenreichen Charakteren und einer komplexen Story überzeugt, die zudem noch einige Überraschungen parat hält.
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Eigentlich wollte Berry Malone mit ihrem Arbeitskollegen an einem gemeinsamen Projekt arbeiten als sie ihn in ihr Haus einlud, doch der Abend endete für beide in einem Fiasko! Ein ehemaliger Kollege von Berry, Oren Starks, der sie bereits seit geraumer Zeit stalkte, drang in das Haus ein und schoss wie wild um sich. Dabei wurde Berrys fleißiger Arbeitskollege schwer verletzt und sie verdankte es lediglich Orens Missgeschick; denn er fiel bei seinem Amoklauf die Treppe herunter, dass ihr nicht mehr geschah. Oren konnte humpelnd flüchten und so blieb es einzig Berry überlassen, die Polizei zu rufen.
Doch die glauben zunächst an eine schmutzige Dreiecksgeschichte; vermuten gar, Berry hätte etwas mit ihrem verletzten Kollegen am Laufen – obwohl dieser verheiratet ist und beginnen ihre Ermittlungen nur zögerlich. Erst als Oren eine weitere Person auf seiner Flucht erschießt, nehmen sie Berrys Ängste ernst.

Da Berrys Mutter, die verwitwete Caroline King fürchtet, dass die Polizei allein den stalkenden Killer nicht allein dingfest machen kann, wendet sie sich in ihrer Not an den knorrigen Privatdetektiv und Ex-Cop Dodge Hanley mit dem sie vor dreißig Jahren eine Liebesbeziehung hatte. Außerdem ist Dodge auch der Vater von Berry, was die junge Frau bislang jedoch noch nicht weiß. Während sich Dodge mit dem Ermittler Deputy Ski Nyland von Merritt County auf die Suche nach Oren Starks begibt, flammen auch die alten Erinnerungen und Gefühle in Caroline und Dodge wieder auf, die sich sehr liebten, bis eine unkluge Entscheidung von Dodge alles zwischen ihnen zerstörte und für das Ende ihrer Liebesbeziehung sorgte. Dodge ist hin und hergerissen; auch die Tatsache, dass er seiner Tochter das erste Mal in all den Jahren nahe sein darf, lässt seinen Eispanzer langsam schmelzen. Währenddessen scheint Ski Nyland mehr als nur berufliches Interesse an Berry zu haben, doch er muss zunächst sämtliche Gefühle für sie auf Eis legen, da der Killer mit ihnen Katz und Maus spielt und nur ein Fehler zu einer Katastrophe führen kann…

Meine Einschätzung:

Der Privatdetektiv und Raubein, Dodge Hanley trat bereits als Nebenfigur in Sandra Browns Suspense Roman „Sündige Gier“ in Erscheinung und stand dort dem männlichen Hauptakteur Strafverteidiger und bestem Freund Derek Mitchell zur Seite. Schon als Nebenakteur spürte man als Leser sein Charisma und seine Stärke und selbst trotz seiner schnoddrigen obercoolen Art ließ mich alles zusammen betrachtet, sehr neugierig auf seine eigene Geschichte werden, da man in „Sündige Gier“ bislang nicht viel über seine geheimnisvolle Vergangenheit erfahren durfte.

Zwar wird in „Blinder Stolz“ Dodges Tochter Berry gestalkt, doch auch wenn sich zwischen ihr und Ski eine kleine Liebesgeschichte entwickelt, stehen im Grunde Dodge und Caroline stets im Fokus des Geschehens, zumal die Autorin deren Geschichte, die vor dreißig Jahren ihren Anfang nahm, in Rückblenden abwechselnd zum aktuellen Geschehen, erzählt. Eigentlich ist die Ausgangssituation sehr interessant; wobei Sandra Brown mit Oren Starks einen sehr cleveren und gefährlichen Killer geschaffen hat, doch aufgrund der Tatsache, dass es zu wenig Begegnungen zwischen ihm und Berry kommt, bzw. er sich geraume Zeit noch nicht einmal in ihrer Nähe aufhält, fehlt es der Story leider hier und da an Spannungsmomenten- selbst wenn ich es unterhaltsam und aufschlussreich fand, Dodges Vorgeschichte zu erfahren, die erklärte wieso aus ihm mit den Jahren so ein knorriger und nach außen hin abgebrühter Mann wurde.

Ein wenig gewöhnungsbedürftig und gewöhnlich ist die Ausdrucksweise der männlichen Akteure in diesem Roman, die so manches Mal an Dialoge aus US-Actionstreifen erinnern. Abgesehen davon gibt es von meiner Seite aber nichts zu bemängeln und das Showdown am Ende des Romans ist dann auch sehr dramatisch und fesselnd.

Fazit:
„Blinder Stolz“ ist von einem nervenaufreibenden Thriller meilenweit entfernt; dennoch funktioniert Sandra Browns Erfolgsrezept charismatische Akteure und eine ansprechende Story zu einem unterhaltsamen Roman zu verbinden auch dieses Mal, so dass ich mich trotz weniger Spannungsmomente sehr gut unterhalten gefühlt habe.
Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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am 15. Januar 2013
Er steht auf eine bestimme Art von Frauen. Er macht sich an Kolleginnen heran. Er ist hochbegabt, einer der besten Mitarbeiter der Werbeagentur, aber was die ein oder andere Frau angeht, da hat er sich einfach nicht im Griff. Und so wird er untragbar. Was er, selbstredend, nicht sich, sondern „der da“ anlastet.

„Die da“, das ist Berry King, Tochter von Caroline King, Immobilienmaklerin in einer Kleinstadt bei Houston, Texas. „Er“, ist Oren Starks, perfekt planender Stalker, der nun zur Umsetzung schreitet. Im Haus der Mutter lauert er Berry auf, schießt auf Berrys Kollegen, verfehlt Berry selbst und verlässt fluchtartig das Haus.

Deputy „Ski“ Nyland aber hat zunächst Zweifel an dem, was ihm da an Geschichte aufgetischt wird. Warum war der verheiratete Ben mit Berry im Haus? In Unterhose? Und sie nackt unter der Dusche? Liegen die Dinge ganz anders, als Berry sie darstellt?

Berry Mutter Caroline ahnt, dass sie Hilfe braucht und ruft, nach 30 Jahren, den ehemaligen Cop und nunmehrigen Privatdetektiv Dodge an. Dieser hat eigentlich gute Gründe, sich weit entfernt von Caroline zu halten, Gründe, die in einer Nebengeschichte im Buch im Rückblick auf das Jahr 1978 erzählt werden. Doch ein Grund steht im Raum, der es ihm letztlich unmöglich macht, nicht einzugreifen. Eine lange zurückliegendes, intensives Verhältnis zu Caroline, dass bis in die Gegenwart hinein seine Folgen zeitigt. Und gut so, dass der knorrige Kettenraucher und „harte Kerl“ Dodge eintrifft.

„In einem Punkt können sie mir absolut vertrauen: Dass ich diesen Drecksack über den Haufen schie0e, sobald er dort auftaucht“. Mit Verwaltung, Dienstweg und Regeln hat Dodge nicht viel am Hut. Mit seinem besonderen Talent, Menschen zum Reden zu bringen, wird er nicht aufhören, nachdem er in Spur gegangen ist, bis Oren das Handwerk gelegt ist. Und nötigt mit dieser Haltung nach der ein oder anderen reibungsvollen „Annäherung“ auch den anderen beteiligten durchaus Respekt ab.

Klar und direkt erzählt Brown ihre Geschichte. In den Abläufen und in den Personen. Spannung erhält der Thriller dadurch nicht aus unverhofften Wendungen und Überraschungen bei der Aufklärung des Falles (auch wenn zum Schluss klar wird, dass die Dinge auch ein wenig verwickelter sind, als es lange Zeit im buch schient), sondern vor allem durch die Jagd auf Oren selbst und die durchaus muntere und „knorrige“ Schilderung der Personen und ihrer Beziehungen zueinander, allen vorweg Dodge. Hier fügt sich die eingestreute „Ursprungsgeschichte“ dieser Verhältnisse aus der Vergangenheit gut in den Ablauf der Handlung ein. Da aber die Sachlage von Beginn an klar vorliegt und zudem die Protagonisten durchaus in weiten Teilen eher stereotyp gestaltet werden (Gut ist gut, böse ist böse, feige ist feige, auch in der „Unterschicht“ gibt es sensible Personen), treten hier und da einfach auch Längen im Buch auf und eine her flache Spannungskurve begleitet die Lektüre. Gut, dass die Abläufe immer wieder durch Elemente aus „Buddy-Konstellationen“ (hier Dodge und Ski) und das langsame „Auftauen“ des eher misanthropischen Dodge aufgelockert werden.

Souverän in Form und Stil, nachvollziehbar in den Abläufen und mit einigen gelungenen Protagonisten unterhält Brown in „blinder Stolz“ durchaus gekonnt, wenn auch zu vorhersehbar in den Abläufen.
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am 27. Mai 2016
Mein erster Sandra Brown-Roman.. Als Thriller würde ich`s nicht bezeichnen.. hatte anfangs Schwierigkeiten, reinzukommen. Aber wer gerne Krimi`s liest, hat hier einen leichten, vor sich rumplätschernden Roman mit heldenhaften Männern und emanzipierten Frauen. Gegen Ende gibt's den Showdown und zwischendurch einiges an Nicht-jugendfreien Szenen, aber sonst... typisch Amerikanisch.

Schade eigentlich, dafür dass Sandra Brown so hochgelobt wird.
Vielleicht bin ich zu verwöhnt von deutschen+skandinavischen Krimi`s , die man nicht vorm Schlafengehen lesen sollte.
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am 29. Mai 2015
Ich bin schon vor 20 Jahren Sandra Brown verfallen. Mit "Ein Hauch von Skandal" hat sie mich damals umgehauen und landete damit auf meiner Autobuy list. Und obwohl mich die Story gefesselt hat, die Charaktere wirklich wieder überzeugend waren, war ich doch etwas enttäuscht.
Dodge, ein schrulliger ältlicher Privatermittler, der's aber immer noch drauf hat, wird von seiner ehemaligen Geliebten zu Hilfe gerufen. Ihre gemeinsame Tochter wurde von einem Stalker verfolgt und in ihrem Haus angegriffen. Der zuständige Detectiv ist nicht nur sexy, sondern auch gut in seinem Fach.
Wer SB - Romane kennt, weiß, dass sich schlussendlich die zwei jungen Leute kriegen. Was allerdings in diesem Roman anders war, sind die vielen Rückblenden, über die man in die ehemalige Beziehung zwischen Dodge und Caroline Einblick erhält. Einerseits fand ich das ganz interessant, andererseits etwas nervig. Jedes Mal wenn die Story an Spannung gewann, wurde man wieder in die Vergangenheit geschickt und verlor so etwas den roten Faden der Geschichte. Vielleicht fand ich es auch deshalb so nervig, da ich vor kurzem erst einen Karin Slaughter-Roman gelesen hatte, der nach dem selben Schema aufgebaut war.
Ein weiterer Kritikpunkt war für mich die Beschreibung der eigentlich heißeren Szenen. Die Wortwahl fand ich etwas zu seicht - das hab ich bei Brown schon besser gesehen. Möglicherweise liegts auch an der Übersetzung, da ich SB normalerweise im englischen Original lese.
Alles in allem wieder ein solider SB-Thriller mit einer guten Dosis Liebe. Für mich allerdings nicht der beste SB.
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am 10. Januar 2013
»Scheiße noch mal, du rufst mich mitten in der Nacht an
und erzählst mir einen Dreck, was vorgefallen ist, aber
ich soll alles stehen und liegen lassen und loslaufen, um dich
aus irgendeinem Schlamassel rauszuholen? Und dabei weiß
ich noch nicht mal, worum es geht!«
Er machte eine effektvolle Pause.
»Moment mal. Wieso kommt mir das bloß so bekannt
vor? Klingt das für dich nicht, als hättest du das schon
mal gehört?«
Sie reagierte genau so, wie er es erwartet hatte – gekränkt.
»Ich bitte dich nicht, mir zu helfen, Dodge.«
»Prima. Denn …«
»Berry steckt in Schwierigkeiten.«
(Blinder Stolz. S.17f.)

Der kettenrauchende und raubeinige Dodge Hanley erhält nach dreißig Jahren Trennung einen Anruf von seiner großen Liebe Caroline. Ihre gemeinsame Tochter Berry wird von einem Stalker schikaniert. Er reist kurzerhand aus Atlanta an, um zusammen mit Sheriff Ski Nyland, einem ehemaligen Afghanistanveteran, dem Stalker das Handwerk zu legen. Dabei findet eine alte Liebe ihre Erfüllung und eine neue Romanze wird geboren…

Ich, als bekennende Sandra Brown Anhängerin, habe bereits jeden ihrer im deutschen Raum erschienenen Thriller verschlungen, doch „blinder Stolz“ (mal wieder ein ziemlicher bedeutungsloser Titel…) ist anders als jedes ihrer Bücher zuvor.
Es beginnt schon damit, dass wir mit Dodge Hanley einen Protagonisten haben, der bereits im vorangegangenen Band „sündige Gier“ ermitteln durfte. Auch Dereck und Julie bekommen ihren kleinen Auftritt und wir erfahren, wie es mit den beiden weiterging. Wenn ich mich nicht täusche, ist dies bisher einmalig für Sandra Browns Stories im Suspensegenre. Tatsächlich liegt der Fokus des Buches auch sehr stark auf der dramatischen und tragischen Geschichte von Dodge und Caroline, die sich in den 1970ern kennenlernten, liebten, Eltern wurden und sich zum letzten Mal sahen. Mit den Rückblenden in diese Zeit zeigt uns die Autorin mal wieder wie gefühlvoll und überwältigend sie ihr Handwerk beherrscht. Für mich war dieser Teil des Buches auch ganz klar der Beste.

Leider ist die Rahmenhandlung um die Suche nach dem Stalker nicht sehr spannend geraten. Natürlich gibt es die Finten und die überraschende Auflösung, die für Sandra Brown doch so typisch sind, aber irgendwie hat es mich dieses Mal nicht komplett mitreißen können. Vielleicht lag es auch daran, dass Protagonistin Berry nicht gerade das aller sympathischste Naturell besaß. Leider verkommt da ihre aufkeimende Verbindung zu Ski eher zu einer Randnotiz. Dieser ist wiederum der gut geratene Held, wie man ihn nur erwarten kann.

„Blinder Stolz“ ist sicher nicht wie einer der vielen Krimis von Sandra Brown. Tatsächlich ist die Geschichte nicht mal ein reiner Thriller. Für mich besticht die Handlung eher durch Dodge und Carolines Geschichte einer zweiten Chance.
Wer, wie ich, ein Fan der Autorin ist, kommt schwerlich an diesem Werk vorbei. Alle anderen, die einen ihrer nervenaufreibenden Thriller suchen, können lieber zu Weißglut: Thriller,Süßer Tod: Thriller: Roman,Die Zeugin,Kein Alibi: Roman oder Trügerischer Spiegel: Roman greifen. ML
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am 27. Juni 2013
"Blinder Stolz" ist eine uninspirierte Schmonzette mit Softporno-Elementen ("Er war so hart, er war so stark!"), mit unorigiginellen Charakteren (z.B. Machos, die nur knurren, schlecht erzogen sind, nicht über Gefühle reden können, dafür aber die allertollsten Polizisten sind) und einer hanebüchenen, eineiigen "Auflösung". ABsolutes Groschenroman-Niveau.
Der eine Stern ist für die Vorleserin, die sich sehr bemüht.
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am 21. April 2013
Merritt County in den USA: Deputy Ski Nyland wird zu einem abendlichen Notfall gerufen. Er staunt nicht schlecht, dass dieser aus dem Haus der berühmten Immobilienmaklerin Caroline King erfolgte. Deren Tochter, Berry Malone, wurde laut eigener Aussage von einem Stalker angegriffen. Ihr Kollege, Ben Lofland, mit dem sie noch bis spät in die Nacht gearbeitet hatte, eilte ihr zu Hilfe. Ben gelang es, den Täter in die Flucht zu schlagen, doch er selbst wurde lebensgefährlich verletzt. Ski ist skeptisch, was Berry und Ben wirklich spät abends getan haben, doch Fakt ist, er ist verletzt und sie die einzige Zeugin.

Caroline hingegen ahnt, dass ihre Tochter in ernsten Schwierigkeiten steckt und nimmt zu dem einzigen Mann Kontakt auf, der ihr jetzt noch helfen kann: Dodge Hanley, Berrys Vater. Vor Jahrzehnten lernte Dogde Caroline während eines Einsatzes kennen und verliebte sich ins sie. Diese Beziehung ging durch Höhen und Tiefen, doch die innige Liebe, die die beiden verband, überwand jedes Hindernis. Bis zu dem Zeitpunkt, als Dodge einen unverzeihlichen Fehler beging. Auf Grund dessen sah er seine Tochter nur ein einziges Mal - am Tag ihrer Geburt. Als jedoch Caroline ihn jedoch jetzt um Hilfe bittet, lässt er alles stehen und liegen und eilt zu ihr, denn er hat eine Menge wieder gut zu machen.

Derweil versucht Ski zu ergründen, was tatsächlich in dem Haus passiert ist. Der von Berry benannte Oren Starks, ein ehemaliger Kollege, der auf Grund einer Beschwerde von Berry gefeuert wurde, scheint sich allerdings nicht in er Nähe von Merritt County aufgehalten zu haben. Was steckt wirklich hinter dem angeblichen Stalking durch Oren? Skis Versuche, Licht in das Dunkel zu bringen, scheitern vorerst und dennoch, Berry weicht keinen Millimeter von ihrer Aussage ab. Während Ski versucht, auf konventionellen Wegen die Ermittlungen zu führen, ist Dodge mehr als gewillt das Gesetzt zu beugen, um Oren habhaft zu werden und ihn endgültig aus Berrys Nähe zu vertreiben, notfalls mit dessen Ableben. Was jedoch noch niemand ahnt, Oren ist noch viel gefährlicher, als es den Anschein macht und er ist näher, als alle denken ...

Ein Buch für wundervolle Lesestunden. Der Plot wurde detailliert und abwechslungsreich erarbeitet, besonders gut hat mir hier gefallen, dass es zwei Handlungsstränge gibt, einen in der Gegenwart, der sich mit Berry und dem Überfall beschäftigt und einen in der Vergangenheit, der die Geschichte ihrer Eltern Caroline und Dogde erzählt. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, sodass sich auch dieses Buch der Autorin wieder förmlich von selbst gelesen hat. Allerdings hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle etwas mehr Nervenkitzel gewünscht, was jedoch meinem Lesegenuss keinen Abbruch getan hat. Die Figuren fand ich ganz wundervoll erarbeitet. Neben dem absoluten Traummann Ski steht ihm diesmal das Raubein Dodge zur Seite, eine Kombination die es in sich hat, doch gerade Dodge hat in mir etwas bewegt, sodass gerade dieser mir sehr ans Herz gewachsen ist. Abschließend kann ich sagen, dass es sich hierbei um ein Buch mit einer abwechslungsreichen Story und liebevollen Charakteren handelt, sodass es einem sehr angenehme Lesestunden bereitet.
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am 21. Januar 2013
Zum Inhalt:

Berry Malone wird von ihrem Stalker überrascht, obwohl sie in das Haus ihrer Mutter Caroline King geflohen ist. Er überfällt sie und schießt dabei auf ihren Arbeitskollegen Ben, der zu einer Projektbesprechung zu ihr gekommen ist.
Deputy Ski Nyland erhält den Fall zugeteilt. Alle halten ihn für einen hervorragenden Mann.
Nichtsdestotrotz ruft Caroline Dodge Hanley zu Hilfe. Er wurde ihr von einer Freundin aus Houston empfohlen, die ihn vor einiger Zeit als Privatdetektiv engagiert hat, und von seiner Arbeit mehr als begeistert war.
Ski und Dodge sind zwei Typen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Trotzdem müssen sie gemeinsam an dem Fall arbeiten und versuchen, Oren Starks zu fangen.
Doch leider gelingt ihnen das nicht so wirklich. Oren versteckt sich, beobachtet Berry weiterhin und schlägt dabei immer wieder erbarmungslos zu.
Während sie versuchen, ihm auf die Fersen zu kommen, tauchen auch immer mehr Details aus Dodges Vergangenheit auf, die bei der Lösung des Falls hinderlich sind.

">>Du wirst sterben<<, spie er ihr voller Bösartigkeit entgegegen. >>Du wirst sterben.<<
Sie entwand ihm ihr Handgelenk und taumelte rückwärts gegen Ski, doch es gelang ihr nicht, den Blick von Orens Augen zu lösen, in denen der blanke Wahnsinn stand. Mit einem Mal begannen seine Lider wieder zu flattern, während sich sein Kopf in einem anatomisch unmöglichen Winkel nach hinten bog und aufs Kissen fiel. Der Verband seitlich an seinem Schädel verschob sich ein Stück und gab den Blick auf das Einschussloch frei, aus dem gräuliche Hirnmasse quoll. Sein Körper wurde von unkontrollierten Zuckungen geschüttelt." (Seite 475/476)

Meine Meinung:

Ein Thriller, der mir gut gefallen hat. Er lebt nicht so sehr von dem absoluten Thrill - dieser tauchte erst im Showdown auf.
Allerdings ist das Buch durch und durch spannend. Von Anfang an weiß der Leser, wer der Bösewicht ist. Doch leider schaffen es Ski und Dodge nicht, ihn zu fassen. Und so wartet man darauf, was wohl als nächstes passieren mag.

Das Buch hat sehr interessante und lebendige Hauptcharaktere.
Da ist zum einen der verschrobene, griesgrämige Dodge Hanley. Er hat in der Vergangenheit nicht nur rosige Zeiten erlebt, sondern auch viel Schlechtes. Er raucht übermäßig viel, trinkt gerne Alkohol und war den Frauen noch nie abgeneigt. Das Leben uns seine Exzesse haben ihn gezeichnet. Sowohl physisch als auch psysisch.
Sein Pendant ist Ski Nyland. Er ist ein junger, gutaussehender Mr. Charming. Er scheint ein Frauentyp zu sein, zudem ist er auch noch gut in seinem Job.
Caroline King ist eine mehr als erfolgreiche Immobilienmaklerin, die durch harte und ehrliche Arbeit viel erreicht hat im Leben. Leider verstarb ihr Mann Jim Malone viel zu früh, sodass sie Berry größtenteils alleine aufziehen musste.
Berry ist eine junge und sehr ehrgeizige Frau. Sie arbeitet in der Werbebranche und ist gerade an einem richtig großen Projekt dran, das kurz vor dem Abschluss steht. Sie macht einen fröhlichen und ehrlich Eindruck. Jedoch erfährt man als Leser, dass der Schein trügt.

"Er beugte sich zu ihr vor. Unnötig dicht. Wieso? Um die Wahrheit aus ihr herauszukitzeln? Oder aus einem Grund, der rein gar nichts mit den Ermittlungen zu tun hatte?" (Seite 101)

Überhaupt ist einiges nicht so, wie es den Anschein hat. Die Story entwickelt sich im Laufe der Geschichte in immer wieder andere Richtungen, die für mich so nicht vorhersehbar waren.
Die Charaktere sind tief und fein gezeichnet. Und vorallem Dodge, mit all seinen Ecken und Kanten, ist mir ans Herz gewachsen. Immer wieder mal gibt es Zwischendurch Flashback-Kapitel. Als Leser erfährt man hier einiges über seine Vergangenheit.
Der Schreibstil von Sandra Brown ist angenehm zu lesen. Die Sprache passt, und alles ist einfach stimmig.

Ein wirklich guter Thriller, der dem Leser einige angenehme Lesestunden beschert. Das war sicherlich nicht mein letztes Buch der Autorin.
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am 24. Juni 2014
Ich kann mich Kami nur anschließen. Was anfängt wie ein Thriller entpuppt sich als zwei Liebesgeschichten, die eigentlich nicht viel mit der eigentlichen Handlung zu tun haben (wobei man sich fragt, was die eigentliche Geschichte eigentlich ist). Der "Thriller" ist sowieso totlangweilig und soll dann wohl doch nur den Rahmen bilden zu einer kitschigen Story von Frauen, die auf (uniformierte) Typen stehen, die "wissen wo es langgeht".
Ich habe bis zum Ende durchgehalten, weil ich dachte, dass da ja wohl noch ein Spannungsbogen oder unerwartetes Ende kommen muss. Aber auch das lohnt sich nicht und ist eher an den Haaren herbei gezogen.
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