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Blinder Eifer. Ein Inspektor- Jury- Roman.
 
 
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Blinder Eifer. Ein Inspektor- Jury- Roman. [Taschenbuch]

Martha Grimes , Sigrid Ruschmeier
1.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 475 Seiten
  • Verlag: Goldmann; Auflage: N.-A. (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442053765
  • ISBN-13: 978-3442053766
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,2 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 1.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.579.345 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Martha Grimes
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Tod kommt plötzlich und unerwartet. In der Kathedrale von Exeter bricht eine Stickerin zusammen. In der Londoner Tate Gallery stirbt eine ältere Dame. Und in den Ruinen der keltischen Wallanlage Old Sarum stürzt eine junge Amerikanerin in einen tiefen Schacht. Jedesmal lautet die Diagnose Herzversagen. Doch Inspektor Jury will nicht an einen Zufall glauben. Denn die drei Frauen verbindet ein mysteriöses Detail: Sie waren alle kurz vor ihrem Tod in Santa Fe. Während in London die Polizei und Jurys alter Freund Melrose Plant nach des Rätsels Lösung suchen, bricht Jury nach New Mexico auf. Immer mehr beschleicht ihn das dunkle Gefühl, daß hinter den heimtückischen Verbrechen ein ganz teuflischer Plan stecken könnte.

Über den Autor

Martha Grimes wurde in Pittsburgh geboren und studierte an der University of Maryland. Sie unterrichtete lange Zeit kreatives Schreiben an der Johns-Hopkins-University und lebt heute abwechselnd in Washington, D.C., und in Santa Fe, New Mexico.

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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Hier ist er also, der (leider, leider) wohl schlechteste Inspektor Jury-Roman und die Unglückszahl 13 paßt gut dazu. "Blinder Eifer" fungiert als eine Art zweiter Teil einer lose zusammenhängenden Trilogie, obwohl sowohl "Fremde Federn" als auch der nachfolgende "Gewagtes Spiel" jeweils einen eigenständigen Fall darstellen. Allerdings spielen sie alle in kürzester Zeit hintereinander, was heißt, das jeweils am Ende des jeweils vorherigen Bandes auf den nächsten übergeleitet wird.

Führte schon "Fremde Federn" Jury und Plant nach Amerika, so bricht Jury hier wieder in die neue Welt auf. Jetzt geht es nämlich um den bisher scheinbar natürlichen Tod seiner (indirekten) Auftraggeberin aus dem vorherigen Band, die ebenfalls eventuell Opfer eines Verbrechens geworden sein könnte, da es zwei ähnliche Todesfälle bei Frauen gibt, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Weil aber alle Todesfälle ähnlich sind, vermuten Macalvie und Jury ein Verbrechen und gehen der Sache nach.
Was sich auf den insgesamt fast 480 Seiten abspielt, ist dann schlichtweg ärgerlich. Grimes bringt es zwar fertig, eine nahezu ungeheure Anzahl von bekannten Figuren aus dem Jury-Kosmos in dem Buch zu verewigen (von Diane Demornay über Polly Praed, Inspektor Lasko, Carol-Anne, die Cripps, Trevor Sly usw.), doch bringt das den Fall nie in Gang. Es dauert bis kurz vor Schluß, ehe die Todesursache endlich geklärt ist, was auch nötig war, denn mit der Ursache ist auch der Täter enttarnt.

Die Zusammenhänge bleiben immer sehr vage, zwischendurch bleibt genug Zeit, daß sich alle Figuren im Blabla ergehen können, Plant sich London ansieht, Jury mit dem Nichtrauchen kämpft und wenig brauchbare Verhöre in Santa Fe und Umgebung durchführt. Einmal mehr wird die USA-Reise mehr zum Urlaubs-Erlebnisbericht, komplett mit schrägen amerikanischen Typen und selbstverständich kuriosen Schauspielern und Agenten. Als der Mörder schließlich noch einmal zur Tat schreitet, ist Jury sogar wieder außer Landes, daß sogar dieser Schluß wie angeklatscht wirkt.
Wer's mag, darf in vielen Theorien und Erinnerungen schwelgen, doch die Mischung tuckert stockend vor sich hin, ohne das ein Kriminalfall draus wird. Gleichzeitig werden schon Ansätze des nächsten Buches eingestreut, als wäre dies interessanter.
Das Ergebnis ist eine extreme Geduldsprobe, bei dem man den roten Faden erst einmal lange suchen muß, um ihn irgendwann mal in der Hand halten zu können und wenn man ihn dann hat, ist er erschreckend dünn.
Offenbar wurde dies aber sogar der Autorin offenbar, denn die nächsten Bücher wurden wieder weniger ausschweifend.
Nächstes Buch: "Gewagtes Spiel"

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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Nadine1978 TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Und zwar mit Abstand.
Man denke an die ersten Bände - "Inspektor Jury schläft ausser Haus" und "Inspektor Jury spielt Domino" - spannende Fälle, stimmige Atmosphäre, gelungene Charaktere, kurz und knackig!
Aber dann? Irgendwann werden die Bände immer länger - und immer schlechter, und zwar genau da, als der Verlag wechselt (erst Wunderlich bei gebundener Ausgabe und rororo bei Taschenbuch, danach Goldmann) und "Inspektor Jury" aus dem Titel verschwindet.

Habe dieses Buch nicht zu Ende gelesen, sondern irgendwann in der Mitte das Handtuch geworfen, weil der Fall völlig aus dem Blick gerät und die Autorin sich mit der Schilderung der Figuren verzettelt.

Das ist ein riesiges Problem, die Schrullen der Bewohner von Long Piddleton waren anfangs noch unterhaltsam, aber schliesslich beginnen sie zu nerven, denn im Leben der Figuren passiert innerhalb von 10 Jahren absolut nichts! Melrose Plant und Jury sind ewige Junggesellen (wenn Jury eine interessante Frau trifft, wird sie kurz darauf ermordet - so geschehen bei Helen Minton (Inspektor Jury geht uebers Moor) und Jane Holdsworth (Inspektor J. gerät unter Verdacht)), Vivian Rivington ist ewig verlobt usw. usw. Das nervt! Und die weinerliche Vivian hat eine unsympathische Ähnlichkeit mit dem Jammerlappen "Deborah St. James" aus den Elizabeth George-Romanen. Ueberhaupt habe ich bei Grimes und George das gleiche Phänomen festgestellt: die ersten Bände waren kurz und gut, wurden dann jedoch immer länger und immer schwächer.

Ich empfehle, Grimes' Band 1 ("inspektor Jury schläft ausser Haus") mit "Blinder Eifer" zu vergleichen. Der Qualitätsunterschied ist so frappierend, dass man den Eindruck hat, es waren zwei verschiedene Autoren am Werk. Vielleicht hat nicht nur der Verlag gewechselt, sondern auch der / die Verfasser? Gibt ja genug Ghostwriter...

Einsteigern empfehle ich die Buecher, bei denen "Inspektor Jury" im Titel auftaucht - die sind noch gut! Danach ist Feierabend!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Drei Frauen, unterschiedlichen Alters, in drei verschiedenen Orten und nur zwei Dinge haben sie gemein: Sie waren in Amerika und sind jetzt tot, angeblich natürliche Ursache.

Doch weitgefehlt, wenn der Polizeibeamte Macalvie einen der 3 Fälle bearbeitet und dazu noch Inspector Jury einschaltet. Es entwickelt sich eine Geschichte um eine sehr wage Theorie, die u. a. dazu führt, dass Jury nach Santa Fe fliegt, um nachzuforschen. Langsam weben sich die Fäden der 3 ursprünglich autonomen Fälle zusammen, ergeben jedoch nur langsam ein Ganzes.

Die Geschichte an sich entwickelt sich, wie von Martha Grimes gewohnt, mit zunehmender Spannung. Insbesondere ihre Art Personen, Gegenden und Szenarien zu beschreiben, schaffen es erneut Bilder beim Lesen zum Leben zu erwecken. Doch leider schweift der Stil mehrmals ins Nebensächliche ab. Da wird die "Krise" von Melrose Plant ausgedehnt rezitiert, die kleinen "Rauch"- und Liebesprobleme Jurys auseinander dividiert. Zwar macht es die Personen lebendiger, und zieht den Leser besser mit ein., jedoch hemmt dieses auch die Geschichte und bläht die Story unnötig auf.

Entgegen der früheren Jury-Romane wird diesmal jedoch (leider) zum letzten Viertel es Buches klar, wer der Täter ist und warum - das Ende wirkt dadurch unspektakulär und fast etwas langweilig.

Ansonsten ist das Buch insbesondere aufgrund seiner Charaktere - unerwaretet genial: ein Wiggins im Krankenhaus - wieder einmal lesenswert - wenn auch nicht das beste Buch von ihr.

Einsteigern sei eher "Inspektor Jury schläft ausser Haus" empfohlen, da sonst die Querverweise und Anspielungen nicht wirken. Allen Fans kann das Buch trotzdem empfohlen werden.

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Die neuesten Kundenrezensionen
ganz ganz schlecht
Ich habe selten ein so zähes Buch gelesen, habe mich nur bis zum Ende durchgekämpft, da ich es im Urlaub gelesen habe. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Anke Berens veröffentlicht
nach 60 Seiten weggelegt!
Ich fand überhaupt keinen Zugang zu der Story. Langweilig und langatmig!
Nach ca. 60 Seiten habe ich mich entschlossen dieses Buch nicht zu Ende zu lesen!
Vor 12 Monaten von Mafies veröffentlicht
Eins ist bemerkenswert: Schlechter gehts nicht mehr!
Macalvie, der ehemalige Vorgesetzte von Inspektor Jury, legt niemals einen Fall zu den Akten, der ihm unklar erscheint. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Dezember 2009 von Stefan Erlemann
Bemüht, langatmig bis zum Überdruss
Bis jetzt war ich ja von Richard Jury recht angetan. Aber hier stellte sich schon nach den ersten Seiten ein seltsames Gefühl ein. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Oktober 2006 von F. Suppan
Die Sucht der Serien
An drei verschiedenen Orten brechen drei Frauen tot zusammen, zwei Engländerinnen und eine Amerikanerin. Jedesmal wird Herzversagen als Todesursache diagnostiziert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Oktober 2006 von marielan
Strapaziös
Nach 130 Seiten weiß der Leser vom eigentlichen Kriminalfall lediglich, dass 3 Frauen tot sind, dass sie entweder an Herzinfarkt oder an Vergiftung gestorben sind... Lesen Sie weiter...
Am 7. November 2005 veröffentlicht
Übel, übel! Der schlechteste Inspektor Jury überhaupt
Wenn einem eingefleischten Krimifan nach den ersten 120 Seiten der Gedanke kommt, ein Buch seiner Lieblingsautorin dem Altpapier zu übergeben, dann muss es heftig... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. September 2004 von Angelika
überraschend
Bei diesem Mord und der Geschichte drumherum hat Martha Grimes ihrer Fantasie freien Lauf gelassen. Wenn man sich auch für das Leben der Personen im entfernteren... Lesen Sie weiter...
Am 21. Dezember 2002 veröffentlicht
Der schlechteste "Grimes" von allen
So was langweiliges an Krimi habe ich ja schon lange nicht mehr gelesen - dabei waren alle anderen Jury-Krimis (und ich kenne sie alle) doch richtig nett zu lesen. Lesen Sie weiter...
Am 4. November 2001 veröffentlicht
Trivialliteratur
Die abgehackten Dialoge sind oftmals im Stil eines Groschen-Romans verfaßt. Die Handlung ist durch Personen und Ereignisse, die nichts zur Handlung und zur sowieso nicht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2001 von Joachim Klotz
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